Zottler in Niklasdorf fährt, was im Sägewerk übrig bleibt: Sägerestholz, Hackgut, Biomasse und Recyclingmaterial. Das Familienunternehmen ist seit mehr als 85 Jahren in der Steiermark und in ganz Österreich unterwegs. In der Zusammenarbeit mit Zottler haben wir eine Recruiting-Kampagne aufgesetzt und geschaltet und den Betrieb als Arbeitgeber in der Obersteiermark gezeigt. Unser Team hat jeden Kandidaten dabei telefonisch vorqualifiziert.
Die Holzindustrie taktet, der Fuhrpark muss mithalten
Sägewerke, Heizwerke und Papierindustrie im Murtal und Mürztal brauchen verlässliche Abholung und Anlieferung. Zottler fährt dafür mit modernen Schubboden- und Kipperzügen. Nebenbei vermietet der Betrieb Oldtimer-Lkw für Hochzeiten und Firmenauftritte.
Biomasselogistik ist ein eigenes Fach. Wer Schüttgut fährt, muss mit Schubboden und Kipper umgehen können und die Abläufe bei den Werken kennen. In der Obersteiermark werben große Industriebetriebe mit Schichtzulagen um dieselben Leute. Ein Familienbetrieb muss deshalb zeigen, was er anders macht.
Personal fehlt, und das kostet Umsatz
Beim WKO Fachkräfte-Radar haben über 2.100 Betriebe geantwortet. Mehr als drei Viertel von ihnen spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Und 56 Prozent sagen, dass ihnen wegen fehlenden Personals Umsatz entgeht. Im Transport ist das wörtlich zu nehmen: Ein Zug ohne Fahrer steht am Hof.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Ein Beruf kommt dann auf die Liste, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für Betriebe in einer Industrieregion wie der Obersteiermark heißt das: warten bringt wenig, ansprechen bringt mehr.
Was wir gemeinsam mit Zottler gemacht haben
Wir haben mit der Familie zuerst herausgearbeitet, was Zottler als Arbeitgeber ausmacht. Das sind ein moderner Fuhrpark, feste Kunden in der Holzindustrie und ein Betrieb, in dem man die Chefs kennt. Daraus haben wir die Kampagne gebaut und in der Region um Niklasdorf geschaltet.
Unser System hat nach Menschen mit der passenden Praxis im Umkreis gesucht und ihnen die Kampagne gezeigt, auch wenn sie nicht aktiv auf Jobsuche waren. Wer Interesse hatte, konnte sich in wenigen Klicks melden. Unser Team hat die Bewerbungen im System erfasst und am Telefon nachgefragt, bevor die Familie Zeit in ein Gespräch investiert hat. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
- Suche nach Praxis: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum im Umkreis von Niklasdorf durchsucht.
- Ausspielung: Wir haben die Stelle über mehr als 30 Kanäle gezeigt, damit sie auch Beschäftigte erreicht, die keine Stellenportale lesen.
- Kurzbewerbung: Der Einstieg kam ohne Anschreiben aus und war am Handy in wenigen Klicks erledigt.
- Vorqualifizierung am Telefon: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit geklärt.
- AdVentory OS: Die Familie hat alle Bewerbungen und nächsten Schritte an einem Ort gesehen.
Kampagne umgesetzt, jeder Kandidat vorqualifiziert
Jede Bewerbung über unsere Kampagne für Zottler kam mit Lebenslauf in unser System. Jede davon haben wir erfasst und mit den Angaben versehen, die ein Familienbetrieb für eine schnelle Entscheidung braucht: Wohnort, Erfahrung, Verfügbarkeit.
Daneben war Zottler während der Laufzeit bei Fachkräften in der Obersteiermark als Arbeitgeber zu sehen. Die Botschaft und der Ablauf stehen und können für weitere Stellen im Betrieb wieder verwendet werden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Sagen Sie, was gefahren wird
Schubboden, Kipper, Hackgut: Fahrer wollen wissen, welches Fahrzeug und welche Ladung sie erwartet. Je genauer die Anzeige, desto passender die Bewerbungen.
Den Familienbetrieb als Vorteil nennen
Gegen Schichtzulagen der Industrie kommen Sie mit Geld allein schwer an. Kurze Wege, ein fixer Ansprechpartner und ein gepflegter Fuhrpark sind Argumente, die Konzerne nicht haben.
Schnell zurückrufen
Wer sich am Abend meldet, hat oft schon am nächsten Tag ein anderes Angebot. Planen Sie fixe Zeiten für Rückrufe ein oder lassen Sie das ein Team übernehmen.



