Die Franz Zlanabitnig Transport GmbH aus Ossiach transportiert Beton, verleiht Betonpumpen, erzeugt Betonwaren und übernimmt Erdbewegungen. Für Zlanabitnig haben wir eine Recruiting-Kampagne umgesetzt, über die aktuell eine Stelle besetzt wird. Wir beschreiben hier, was in der Zusammenarbeit entstanden ist und warum wir bei Fahrern und Maschinisten gezielt nach Maschinenerfahrung fragen.
Fahrmischer, Betonpumpe und Bagger verlangen drei verschiedene Könner
Frischbeton hat eine Frist. Vom Werk bis zur Schalung bleibt wenig Zeit, und auf der Baustelle steht die ganze Partie bereit. Auf dieses Geschäft ist Zlanabitnig seit dem Jahr 2000 ausgerichtet. Das Unternehmen fährt Betontransporte, verleiht Auto- und Fahrmischerbetonpumpen, stellt Betonwaren her und übernimmt Erdbewegungen.
Dafür braucht es Mischerfahrer, Pumpenmaschinisten und Baggerfahrer. Ein Pumpenfahrer steuert einen langen Mast per Funk zwischen Kran und Gerüst. Das lernt man in Jahren, nicht in Wochen. Rund um den Ossiacher See ist der Kreis solcher Fachleute klein, und die meisten sind bei einem Betonwerk oder einer Baufirma fest angestellt.
Wo Personal fehlt, bleibt Umsatz liegen
56 Prozent der Betriebe melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Das ist ein Ergebnis des WKO Fachkräfte-Radars, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ein Fahrmischer ohne Fahrer bringt an einem Betoniertag keinen Kubikmeter auf die Baustelle.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt, was beim AMS weniger als 1,5 Arbeitsuchende je gemeldeter offener Stelle aufweist. Bei Spezialisten, die eine bestimmte Maschine beherrschen müssen, ist die Auswahl in einer einzelnen Region noch einmal deutlich kleiner.
Was wir für Zlanabitnig umgesetzt haben
Unsere Suche geht gezielt auf Maschinenerfahrung. Bevor die Kampagne startete, haben wir die Stelle mit AdVentureKI geprüft: über 100 Datenpunkte, aus denen sich ergibt, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist. Dann haben wir die Anzeigen aufgesetzt und im Umkreis von Ossiach geschaltet.
Über mehr als 30 Kanäle und Empfehlungen erreichen wir auch Fahrer, die gerade woanders unter Vertrag stehen. Wer sich meldet, braucht dafür wenige Klicks. Unser Team klärt am Telefon, welche Fahrzeuge und Pumpen jemand bedient hat, welche Führerscheine vorliegen, wo er wohnt, wann er verfügbar ist und was er verdienen will.
- Stellenprüfung: Wir haben vorab gerechnet, wie gut die Stelle rund um Ossiach besetzbar ist.
- Kampagne: Wir haben sie für Zlanabitnig aufgesetzt, geschaltet und betreuen sie weiter.
- AdVentory: Unser System durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach LKW-Fahrern, Betonpumpenmaschinisten und Baggerfahrern.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team fragt Führerscheine und Maschinenerfahrung ab, bevor der Lebenslauf weitergeht.
- AdVentory OS: Alle offenen Stellen und jede Bewerbung sind dort an einem Ort sichtbar.
Eine Stelle in Besetzung, die Kampagne ist geschaltet
Die Kampagne für Zlanabitnig läuft, eine Stelle ist in Besetzung. Wir haben dafür die Stelle geprüft, die Anzeigen gebaut, den kurzen Bewerbungsweg eingerichtet und die telefonische Abklärung übernommen.
Der Chef erfährt vorab, wer welche Maschine wirklich beherrscht. Jeder Lebenslauf wird eingeholt und mit Gesprächsnotiz übergeben, das spart Probefahrten mit den Falschen. In einem Betrieb, in dem der Chef selbst disponiert, ist diese gesparte Zeit der eigentliche Gewinn. Wir begleiten die Besetzung bis zum Abschluss.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Nach der Maschine fragen
Ein Führerschein sagt wenig darüber, ob jemand eine Betonpumpe bedienen kann. Fragen Sie konkret nach Fahrzeugtypen und Einsatzjahren.
Fahrer dort ansprechen, wo sie sind
Wer den ganzen Tag unterwegs ist, liest keine Stellenportale. Eine kurze Anzeige am Handy und ein Rückruf am Abend passen besser zum Alltag.
Den Tagesablauf ehrlich schildern
Betoniertage beginnen früh und richten sich nach der Baustelle. Wer das vorher weiß, bleibt länger als jemand, der es erst in der ersten Woche erfährt.



