Die Manfred Ziegler GmbH aus Stadl-Paura fährt Beton, Schotter und Aushub in der Region Wels-Land. In der Zusammenarbeit mit Ziegler haben wir eine Kampagne für LKW-Fahrer aufgesetzt und bis 23. Juni 2026 geschaltet. Unser Team hat jeden Kandidaten dabei telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, mit welchen Argumenten wir Fahrer angesprochen haben, die genug von Nächten auf Autobahnparkplätzen haben.
Beton wartet nicht, und dafür braucht es erfahrene Fahrer
Hinter Ziegler Transporte steht die Manfred Ziegler GmbH am Schilcherberg in Stadl-Paura, ein langjähriges Familienunternehmen. Es bietet Baggerungen und Erdarbeiten, Transporte mit Kippern, Betonmischern und Kränen, Containerdienst sowie die Lieferung von Sand, Schotter und Kompost. Der Schwerpunkt liegt auf der Region Wels-Land.
Gesucht werden Fahrer für Betonmischer in Vollzeit. Voraussetzung ist der Führerschein C, C95 und CE sind von Vorteil, ebenso Baustellenerfahrung. Deutsch auf Niveau A2 ist ein Muss, weil die Fahrer auf der Baustelle eng mit Polier und Kolonne arbeiten. Beton ist nur begrenzt verarbeitbar, jede Fuhre muss pünktlich und sicher ankommen, an steilen Zufahrten, in engen Baugruben oder in Tunneln. Ein Fahrer, der nur Autobahn kennt, ist hier nicht sofort einsetzbar.
Mehr als 8.000 Lkw-Fahrer fehlen, und viele gehen bald in Pension
Laut Wirtschaftskammer fehlten in Österreich 2024 mehr als 8.000 Lkw-Fahrer, berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten im März 2025. Transportunternehmen im Innviertel sagten dort offen, dass sie auf Fahrer aus Osteuropa angewiesen sind. Bereits 2021 rechnete die WKO vor, dass von rund 100.000 berechtigten Lenkern etwa 20 Prozent innerhalb von zehn Jahren in Pension gehen.
Daran ändert die steigende Arbeitslosigkeit wenig. In Oberösterreich waren im August 2026 laut AMS 39.324 Menschen arbeitslos, um 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Wer Führerschein C und Baustellenerfahrung hat, ist in der Regel in Arbeit. Beim Fahrmischer konkurrieren Fernverkehr, Verteilerverkehr und Bauunternehmen um dieselben Menschen.
So haben wir die Fahrer für Ziegler angesprochen
Gemeinsam mit Ziegler haben wir zuerst festgelegt, wen wir erreichen wollen: den Lkw-Fahrer, der den Fernverkehr satt hat. Für ihn haben wir drei Punkte nach vorne gestellt, die der Betrieb bietet. Tägliche Heimkehr, ein fix zugeteilter Lkw und wahlweise eine Woche mit vier oder fünf Tagen. Dazu kamen ganzjährige Beschäftigung und ein familiäres Arbeitsklima.
Für die Ausspielung haben wir echte Fotos des Betriebs verwendet: die Flotte am Hof, ein Fahrmischer am Berg und im Tunnel, eine Mitarbeiterin vor ihrem Fahrzeug. Ein Teil der Motive spielt mit Beton und Stärke, die übrigen setzen auf Sicherheit und ein festes Team. Ausgespielt haben wir die Kampagne im Pendelbereich rund um Stadl-Paura. Unser Team hat danach am Telefon Führerscheinklassen, C95, Baustellenerfahrung, Deutschkenntnisse und Wohnort geklärt.
- AdVentory hat Lkw-Fahrer im Pendelbereich über mehr als 30 Kanäle erreicht, auch solche, die gerade nicht gesucht haben.
- Kurzbewerbung: Fahrer haben sich vom Handy in wenigen Klicks beworben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Führerscheinklassen, Baustellenerfahrung, Deutschkenntnisse und Wohnort geklärt.
- AdVentory OS hat Ziegler jede Bewerbung und die nächsten Termine an einem Ort gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten bis Juni 2026
Bis zum Kampagnenende am 23. Juni 2026 hat unser Team jeden Fahrer telefonisch vorqualifiziert. Ziegler hat zu jeder gesehen, welche Führerscheine vorliegen und wo jemand wohnt. Wer zum Gespräch kam, wusste bereits, mit welchem Lkw er unterwegs wäre.
Bewährt hat sich, auch Fahrer ohne Erfahrung am Fahrmischer einzubeziehen, sofern sie Führerschein C und Baustellenerfahrung haben. Die Bedienung der Trommel lässt sich einschulen, die Routine an engen Baustellen eher nicht. Die Motive aus dem Betrieb bleiben für uns und für Ziegler weiter nutzbar.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Heimkehr und fixes Fahrzeug nach vorne stellen
Jeden Abend zuhause und ein eigener Lkw sind für viele Fahrer konkrete Wechselgründe. Diese Punkte gehören in die ersten Zeilen der Anzeige.
Führerschein und Module im ersten Anruf klären
Fragen Sie sofort nach Klasse C, CE und gültigem C95. Das spart Gespräche mit Bewerbern, die formal gar nicht fahren dürfen.
Mit echten Fahrzeugen statt Stockfotos werben
Fahrer schauen genau auf den Lkw. Fotos der eigenen Flotte zeigen, wie der Fuhrpark aussieht, und wirken glaubwürdiger als jedes Symbolbild.



