21 Zeitgenuss führt in Dornbirn fünf Gastronomiekonzepte unter einer Marke. In der Zusammenarbeit haben wir eine Karriere-Landingpage für alle fünf Betriebe gebaut und ein Promo-Video dazu produziert. Die Story zeigt, warum wir mit der Zielseite begonnen haben und wie ein Gastronom mit mehreren Betrieben seine Vielfalt als Arbeitgeber sichtbar macht.
Fünf Betriebe, aber kein gemeinsamer Auftritt als Arbeitgeber
Unter der Marke 21 Zeitgenuss laufen in Dornbirn mehrere Gastronomiebetriebe: das Café 21 mit Frühstück, Sushi, Tapas und Gebäck, das Steakhaus 21, BurgerCraft mit Burgern und mexikanischem Streetfood, das HANDLE Kaffeewerk für Spezialitätenkaffee und der Fruchtpunkt mit Smoothies, Salaten und Paninis. Das Unternehmen bildet auch selbst Lehrlinge aus.
Für Bewerber bietet das eigentlich viel: verschiedene Küchen, verschiedene Teams, Entwicklung unter einem Dach. Nach außen war diese Vielfalt aber nicht auf einen Blick sichtbar. Wer sich für einen Job interessierte, fand keine zentrale Stelle mit allen Betrieben, offenen Positionen und Vorteilen. Jede Anzeige hätte auf eine Seite geführt, die nicht zeigt, wo man eigentlich arbeiten würde.
Dazu kommt die eigene Lehrausbildung. Wer Lehrlinge gewinnen will, muss Jugendlichen und ihren Eltern zeigen können, was sie erwartet, und das geht schlecht ohne einen Ort, an dem sich der Betrieb vorstellt.
Die Gastronomie in Vorarlberg konkurriert auch mit der Schweiz
Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 spüren 63 Prozent der Betriebe in Tourismus und Freizeitwirtschaft den Fachkräftemangel, über alle Branchen sind es 78 Prozent. Die Fachkräfteverordnung 2026 führt Gaststättenköche bundesweit als Mangelberuf, in Vorarlberg stehen zusätzlich Kellner auf der regionalen Liste. Mangelberuf heißt, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
In Vorarlberg kommt doppelte Konkurrenz dazu. Die Tourismusbetriebe in den Bergen suchen dieselben Köche und Servicekräfte, und die Schweiz liegt in Pendeldistanz. Bewerber vergleichen Arbeitgeber meist am Handy und in wenigen Sekunden. Ein Betrieb ohne überzeugenden Auftritt verliert Interessierte, bevor sie sich überhaupt melden.
Zuerst die Karriereseite: das haben wir für 21 Zeitgenuss gebaut
Bei 21 Zeitgenuss haben wir mit dem Teil begonnen, den viele überspringen. Wir haben eine eigene Karriere-Landingpage als Onepage gebaut, die 21 Zeitgenuss als Arbeitgeber vorstellt und einen zentralen Einstieg für alle bietet, die in einem der fünf Betriebe arbeiten wollen, vom Café 21 bis zum Fruchtpunkt. Auch künftige Lehrlinge und ihre Eltern sehen dort, wo sich der Betrieb vorstellt.
Dazu haben wir ein Promo-Video produziert, das die Seite in wenigen Sekunden zeigt, mit echten Screenshots der Live-Seite. Gemeinsam mit Zeitgenuss haben wir darauf geachtet, dass die Seite am Handy funktioniert, denn Bewerber in der Gastronomie vergleichen Arbeitgeber dort und in Sekunden. Unsere Seite zeigt, wo man arbeiten würde, statt auf eine einzelne Anzeige zu verweisen.
- Karriere-Landingpage: Wir haben eine Onepage gebaut, die alle fünf Betriebe an einem Ort zeigt.
- Promo-Video: Wir haben die Seite in einem kurzen Video mit echten Screenshots der Live-Seite vorgestellt.
- Zentraler Einstieg: Wer sich für Küche, Service oder Lehre interessiert, landet auf derselben Seite.
- Für das Handy gebaut: Kurze Texte und ein kurzer Weg zum Kontakt halten die Hürde niedrig.
Die Karriereseite ist live und bündelt fünf Betriebe an einem Ort
Die Seite ist live, das Promo-Video ist geliefert. 21 Zeitgenuss hat damit einen Auftritt als Arbeitgeber, der die Vielfalt der fünf Betriebe auf einen Blick zeigt. Wer lieber am Grill steht als an der Siebträgermaschine, sieht sofort, dass es beides gibt.
Für jede weitere Suche haben wir damit die Grundlage gelegt. Jede Anzeige für Küche, Service oder Lehre kann auf dieselbe Seite führen, und die Wirkung jeder Maßnahme bleibt vergleichbar. Ein Gastronom mit mehreren Konzepten spielt so die Stärke der Gruppe aus: Wer in einem Betrieb nicht passt, passt vielleicht in einem anderen. Auf der Karriereseite lässt sich auch zeigen, welche Wege es nach der Lehre im eigenen Haus gibt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Zuerst die Zielseite bauen
Eine Anzeige führt nur so weit wie die Seite, auf der sie landet. Bündeln Sie Betriebe, offene Stellen und Vorteile an einem Ort, bevor Sie Geld in Reichweite stecken. Prüfen Sie die Seite selbst am Handy, bevor die erste Anzeige läuft.
Für das Handy gestalten
Bewerber in der Gastronomie entscheiden am Smartphone und in Sekunden. Kurze Texte, echte Bilder aus dem Betrieb und eine Bewerbung ohne Anschreiben senken die Hürde.
Die Gruppe als Vorteil nutzen
Mehrere Konzepte unter einer Marke bedeuten Auswahl. Zeigen Sie, welche Küchen und Teams es gibt, und verteilen Sie Bewerber nach Neigung auf den passenden Betrieb. Wer in einem Konzept nicht glücklich wird, bleibt so vielleicht in der Gruppe.



