Wood_Space fertigt in Inning bei Hürm Raummodule aus Vollholz in Serie und montiert sie vor Ort zu fertigen Gebäuden. In der Zusammenarbeit mit Wood_Space haben wir eine Kampagne für Zimmerer und Monteure aufgesetzt und bis Mitte Dezember 2025 geschaltet. Unser Team hat jeden Kandidaten dabei telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, wie wir Holzfachkräfte für eine Arbeit angesprochen haben, die in der Halle beginnt.
Wenn die Baustelle in der Halle steht
Bei Wood_Space entsteht ein Gebäude zuerst in der Fabrik. Aus den Modulen werden Büros, Hotels, Kindergärten, Wohnbauten und Schulen. Projekte stehen in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.
Hoher Vorfertigungsgrad heißt Präzision in der Halle und Tempo auf der Montage. Betriebe wie dieser brauchen Zimmerer, Tischler, Monteure, Produktionsmitarbeiter und Holzbautechniker. Klassische Zimmereien im Mostviertel suchen dieselben Leute für die Baustelle. Wer zu Wood_Space passt, will geregelte Abläufe in der Fertigung oder Montageeinsätze in mehreren Ländern.
Fachkräfte sind knapp, auch im Holzbau der Region
Wie eng der Markt ist, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Bei 56 Prozent kostet fehlendes Personal bereits Umsatz.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. Aufgenommen wird ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für einen Modulbauer kommt hinzu, dass er Handwerker mit zwei verschiedenen Vorlieben braucht: die einen wollen in der Halle bleiben, die anderen auf Montage fahren.
Was wir für Wood_Space umgesetzt haben
Wir haben die Stelle Zimmerer und Monteur als eine Kampagne aufgesetzt und sie im Umkreis des Werks ausgespielt. Gemeinsam mit Wood_Space haben wir dabei den Unterschied zur klassischen Zimmerei nach vorne gestellt: Serienfertigung unter Dach, klare Abläufe und Montageeinsätze, die bis in die Schweiz und nach Italien führen.
Angesprochen haben wir auch Zimmerer in fester Anstellung, die nicht aktiv suchen, über mehr als 30 Kanäle. Unser Team hat mit den Bewerbern telefoniert und neben Eignung und Wohnort vor allem die Reisebereitschaft geklärt. So war für Wood_Space bei jedem Lebenslauf sichtbar, ob jemand für die Halle oder für die Montage in Frage kommt.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Holzbau, Tischlerei und Montageerfahrung durchsucht.
- Kampagne Zimmerer und Monteur: Wir haben sie bis 17. Dezember 2025 im Umkreis von Inning geschaltet.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Reisebereitschaft, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat Wood_Space jede Bewerbung mit Gesprächsnotiz an einem Ort gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten, Fertigung und Montage getrennt im Blick
Bis zum Ende der Kampagne am 17. Dezember 2025 kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Wood_Space hat jede davon mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz gesehen und konnte gleich zuordnen, wer in die Fertigung und wer auf die Montage passt.
Mit der Kampagne war Wood_Space außerdem über Wochen als Arbeitgeber in der Region sichtbar, bei genau den Handwerkern, die sonst nur die Zimmerei im Nachbarort kennen. Die Botschaft und die geklärten Profile bleiben nutzbar, wenn die nächste Stelle im Werk ansteht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Arbeitsplatz ehrlich beschreiben
Halle oder Baustelle, Schicht oder Montage: Sagen Sie klar, wo und wie gearbeitet wird. Wer geregelte Abläufe sucht, bewirbt sich dann von selbst bei Ihnen.
Reisebereitschaft früh abfragen
Bei Montage in mehreren Ländern entscheidet die Mobilität. Klären Sie im ersten Telefonat, wie viele Tage auswärts für jemanden in Ordnung sind.
Zwei Zielgruppen, zwei Botschaften
Wer in der Fertigung bleiben will, liest andere Argumente als ein Monteur. Trennen Sie die Ansprache, auch wenn die Ausbildung dieselbe ist.



