Wölfl Transport in Wals-Siezenheim ist seit 1972 unterwegs und hat sich auf Mineralöl, Bitumen und Kühltransporte festgelegt. In der Zusammenarbeit haben wir das Unternehmen als Arbeitgeber sichtbar gemacht. Die Story zeigt, wie wir Fahrer mit Gefahrguterfahrung ansprechen und was Transportbetriebe mit besonderen Anforderungen daraus mitnehmen können.
Tankwagenfahrer sind eine kleine Gruppe
Heißes Bitumen im Tank fährt man nicht nebenbei. Wölfl Transport hat sich auf drei anspruchsvolle Sparten festgelegt: Mineralöl, Bitumen und temperaturgeführte Transporte. Am Standort in der Bayernstraße gibt es eine eigene Tankstelle, eine Waschanlage und eine Werkstatt.
Dafür braucht der Betrieb Fahrer mit ADR-Ausbildung für Tankfahrzeuge, Erfahrung im Fernverkehr und Gespür für Ladung, die keine Fehler verzeiht. Dazu kommen Lkw-Mechaniker und Disponenten. Im Raum Salzburg sitzen viele Speditionen an der Grenze zu Bayern. Der Wettbewerb um Fahrer endet nicht an der Staatsgrenze.
Mehr als die Hälfte der Betriebe verliert Umsatz, weil Personal fehlt
Der WKO Fachkräfte-Radar hat über 2.100 Betriebe befragt: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Im Transport ist das einfach zu rechnen: Ein Tankzug ohne Fahrer steht am Hof.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 Berufe. Das Kriterium: Auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen weniger als 1,5 Arbeitsuchende. Bei Spezialfahrern kommt die Qualifikation dazu. Ohne Gefahrgutausbildung darf niemand diese Ladung fahren, ganz gleich, wie viele Jahre er am Steuer sitzt.
Unsere Arbeit für Wölfl: Spezialfahrer gezielt ansprechen
Wir haben die Ansprache auf die Scheine ausgerichtet. Unser System sucht nach Gefahrgut- und Tankwagenerfahrung im Umkreis von Wals-Siezenheim und damit auch in Bayern. Wer schon Mineralöl oder Bitumen gefahren ist, soll in der ersten Zeile lesen, dass es hier genau darum geht.
Gemeinsam mit Wölfl haben wir herausgearbeitet, womit der Betrieb als Arbeitgeber punktet: drei klar umrissene Sparten, ein Unternehmen, das seit 1972 auf der Straße ist, und ein Standort mit eigener Tankstelle, Waschanlage und Werkstatt. Fahrer in fester Anstellung erreichen wir über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Im Telefonat klärt unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung, und der Lebenslauf kommt mit Gesprächsnotiz zur Disposition.
- Suche nach Scheinen: Unser System durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach Gefahrgut- und Tankwagenerfahrung.
- Arbeitgeberbotschaft: Wir haben die drei Sparten und die Infrastruktur am Standort in den Vordergrund gestellt.
- Ansprache über die Grenze: Der Umkreis von Wals-Siezenheim reicht nach Bayern, und wir sprechen Fahrer dort mit an.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team, bevor jemand zum Gespräch kommt.
- AdVentory OS zeigt dem Betrieb alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort.
Der Auftritt als Arbeitgeber steht, Scheine werden vorab geprüft
Für Wölfl Transport haben wir Botschaft, Zielgruppe und Ablauf aufgebaut. Das Unternehmen zeigt sich damit als Arbeitgeber für Fahrer, die ihre Ausbildung einsetzen wollen, und hebt sich von den vielen Speditionen im Salzburger Raum ab.
Den Ablauf haben wir so eingerichtet, dass die Disposition mit Kandidaten spricht, deren Scheine und Erfahrung zur Ladung passen. Ob ADR-Ausbildung und Tankwagenpraxis vorhanden sind, steht vor dem ersten Termin fest. Wir begleiten Wölfl in der Zusammenarbeit weiter, wenn konkrete Fahrerstellen zu besetzen sind.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Ladung beim Namen nennen
Schreiben Sie in die Anzeige, was gefahren wird. Ein Fahrer mit Tankwagenerfahrung erkennt sofort, ob die Stelle zu seiner Ausbildung passt.
Den Hof als Vorteil zeigen
Eigene Tankstelle, Waschanlage und Werkstatt sparen einem Fahrer jeden Tag Zeit. Solche Dinge wirken stärker als allgemeine Versprechen.
Über die Landesgrenze denken
Liegt Ihr Betrieb nahe an einer Grenze, wohnen mögliche Fahrer auch auf der anderen Seite. Ziehen Sie den Umkreis nach Fahrzeit, nicht nach Bundesland.



