Winter Transporte hat seinen Sitz in Asparn an der Zaya, mitten im Weinviertel, und ist seit 1999 im Firmenbuch eingetragen. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber für Berufskraftfahrer aus der Region sichtbar gemacht, also für genau jene, die heute täglich Richtung Wien fahren. Die Story zeigt, wie wir die Ansprache aufgebaut haben und was Transportbetriebe im Umland einer Großstadt daraus lernen können.
Die Hauptstadt zieht Fahrer aus dem Bezirk ab
Der Betrieb ist im Transport tätig, in Verzeichnissen ist er auch für Schneeräumung gelistet. Vom Bezirk Mistelbach ist man schnell in Wien. Das gilt auch für Berufskraftfahrer, die dort bei großen Logistikern anheuern können.
Ein Transportbetrieb dieser Art braucht Lkw-Fahrer mit Erfahrung, Maschinisten und Leute für Werkstatt und Disposition. Gefragt sind Menschen, die in der Nähe wohnen und lieber kurze Wege als lange Pendelstrecken haben. Diese Menschen gibt es, sie haben nur meist schon einen Arbeitgeber.
Drei Viertel der Betriebe spüren den Mangel
Laut WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden, spüren über drei Viertel den Fachkräftemangel. 56 Prozent spüren ihn stark oder sehr stark, und ebenso viele verlieren Umsatz, weil Personal fehlt. Im Transport ist das unmittelbar: Ein Lkw ohne Fahrer bleibt am Hof stehen.
Dazu kommt die Mangelberufsliste 2026 mit bundesweit 64 Berufen. Ein Beruf steht dort, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für einen Betrieb im Weinviertel heißt das: Die passenden Leute sitzen nicht daheim, sie sitzen im Fahrerhaus eines anderen Unternehmens.
Was wir für Winter Transporte umgesetzt haben
Wir haben mit Winter Transporte herausgearbeitet, womit ein Betrieb in Asparn gegen einen großen Logistiker in Wien besteht: der Arbeitsplatz vor der Haustür, ein überschaubares Team und Touren, nach denen man abends daheim ist. Diese Punkte haben wir in den Arbeitgeberauftritt übernommen und über mehr als 30 Kanäle und Empfehlungen an Fahrer im Bezirk ausgespielt.
Unser System sucht im Umkreis des Standorts nach Führerscheinen und Fahrpraxis. Weil gute Fahrer selten aktiv suchen, sprechen wir sie dort an, wo sie nach der Tour sind, und halten die Bewerbung so kurz wie möglich. Danach ruft unser Team an und klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- Ansprache von Pendlern: Wir haben Fahrer angesprochen, die im Bezirk wohnen und täglich in die Stadt fahren.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Führerscheinen und Fahrpraxis rund um Asparn durchsucht und spielt den Auftritt über mehr als 30 Kanäle aus.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben und vom Handy aus.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team holt den Lebenslauf vorab ein und klärt Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS zeigt dem Betrieb alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort.
Der Betrieb ist für Fahrer aus dem Bezirk sichtbar
Winter Transporte tritt im Bezirk Mistelbach jetzt als Arbeitgeber auf, und zwar bei Fahrern, die von sich aus nie nach einer Stelle gesucht hätten. Der Ablauf dahinter ist eingerichtet: Bewerbung in wenigen Klicks, Anruf durch unser Team, Lebenslauf mit Gesprächsnotiz an den Betrieb.
Im Tagesgeschäft spart das Zeit. Wer zum Gespräch kommt, kennt die Region und hat die wichtigsten Fragen am Telefon bereits beantwortet. Wir bleiben an der Seite des Betriebs und passen die Ansprache an, sobald sich der Bedarf ändert. Gerade ein kleinerer Betrieb profitiert davon, dass niemand im Büro Bewerbungen sortieren muss, während draußen die Touren laufen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den kurzen Arbeitsweg ausrechnen
Wer täglich in die Stadt pendelt, verliert Stunden. Rechnen Sie in Ihrer Ansprache vor, was ein Arbeitsplatz im Ort pro Woche an Zeit bringt.
Die Bewerbung handytauglich machen
Fahrer sitzen nicht am Schreibtisch. Verlangen Sie für den ersten Schritt weder Anschreiben noch Zeugnisse, ein Anruf klärt mehr.
Über Empfehlungen aus dem Ort gehen
In einer Region, in der man einander kennt, zählt das Wort eines Kollegen. Bitten Sie Ihre Fahrer aktiv darum, Bekannte anzusprechen.



