Gattendorf liegt im Bezirk Neusiedl am See, zwischen Wien und Bratislava und mitten in einer Region, die schnell wächst. Hier arbeitet die DI Markus Weiner Ziviltechniker GmbH. In der Zusammenarbeit mit dem Büro haben wir eine Recruiting-Kampagne aufgesetzt und geschaltet und das Büro als Arbeitgeber im Nordburgenland gezeigt. Jede Bewerbung kam dabei mit Lebenslauf in unser System. Die Story erzählt, wie wir vorgegangen sind.
Ein Planungsbüro am Land, zwei Großstädte in Reichweite
Ziviltechniker tragen besondere Verantwortung: Ihre Pläne und Gutachten haben den Rang öffentlicher Urkunden. Das prägt, wen ein solches Büro einstellen kann. Büros dieser Art brauchen Techniker mit HTL oder Studium, Konstrukteure, Projektleiter und Assistenz für die Projektabwicklung.
Genau diese Leute pendeln aus dem Nordburgenland oft nach Wien. Ein Büro vor Ort bietet kurze Wege und die direkte Arbeit mit dem Ziviltechniker selbst. Nur weiß das kaum jemand, der täglich im Zug nach Wien sitzt. Planer mit Befugnis und Erfahrung sind in der Gegend rar, und um sie werben auch Arbeitgeber in beiden Hauptstädten.
Der Engpass in Zahlen
Wie eng der Arbeitsmarkt ist, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar. Über 2.100 Betriebe wurden befragt, mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. In einem Planungsbüro heißt das: Aufträge wären da, aber niemand, der sie zeichnet und abwickelt.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. Auf die Liste kommt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer in so einem Markt nur inseriert, erreicht vor allem jene wenigen, die gerade suchen.
So haben wir für das Büro Weiner gearbeitet
Wir haben zuerst mit dem Büro herausgearbeitet, was es von einem Arbeitsplatz in Wien unterscheidet. Das sind der kurze Arbeitsweg, überschaubare Strukturen und Projekte, bei denen man direkt neben dem Ziviltechniker sitzt. Daraus haben wir die Kampagne gebaut und rund um Gattendorf geschaltet, also dort, wo die Pendler wohnen.
Unser System hat nach Menschen mit technischem Hintergrund im Umkreis gesucht und ihnen die Kampagne gezeigt, auch wenn sie nicht auf Jobsuche waren. Wer Interesse hatte, konnte sich in wenigen Klicks melden. Unser Team hat danach am Telefon nachgefragt, bevor im Büro jemand Zeit für ein Gespräch freimachen musste. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
- Wohnortnahe Suche: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach technischem Hintergrund im Umkreis von Gattendorf durchsucht.
- Ausspielung: Wir haben die Kampagne über mehr als 30 Kanäle gezeigt, damit sie auch Pendler erreicht, die keine Stellenportale lesen.
- Kurzbewerbung: Der Einstieg war ohne Anschreiben in wenigen Klicks möglich.
- Telefonat: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit vorab geklärt.
- AdVentory OS: Das Büro hat jede Bewerbung und den nächsten Schritt an einem Ort gesehen.
Vorqualifizierte Kandidaten für ein Büro in Gattendorf
Jede Bewerbung aus unserer Kampagne für die DI Markus Weiner Ziviltechniker GmbH kam mit Lebenslauf. Alle Bewerbungen liegen in unserem System, jeweils mit den Angaben, die ein kleines Büro für eine rasche Entscheidung braucht: Ausbildung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
Für ein Büro in einer Gemeinde wie Gattendorf zeigt das, dass es im Umkreis genug Menschen gibt, die lieber in der Region arbeiten würden. Man muss ihnen das Angebot nur dort zeigen, wo sie wohnen. Die Zeit des Ziviltechnikers ist dabei bei den Projekten geblieben.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Arbeitsweg ausrechnen
Wer nach Wien pendelt, verliert jeden Tag Zeit. Nennen Sie in Ihrer Anzeige die Fahrzeit aus den umliegenden Gemeinden. Diese Zahl überzeugt oft mehr als jeder Zusatzbonus.
Die Nähe zum Chef zeigen
In einem kleinen Büro lernt man direkt vom Inhaber. Beschreiben Sie, wie Projekte bei Ihnen besprochen werden und wer wofür verantwortlich ist. Für viele Techniker ist das ein Grund zu wechseln.
Die Vorauswahl abgeben
Ohne Vorauswahl ist ein kleines Büro schnell überfordert. Legen Sie fest, wer die ersten Telefonate führt, und sehen Sie sich nur an, was vorbereitet auf Ihrem Tisch landet.


