Die VENTA Real Estate Group sitzt am Jakominiplatz in Graz und entwickelt Eigentumswohnungen, Anlegerwohnungen und Gewerbeflächen. In der Zusammenarbeit haben wir eine Recruiting-Kampagne für eine offene Stelle aufgesetzt, die derzeit läuft. Die Story zeigt, wie wir erfahrene Immobilienleute erreichen, die selten auf ein Inserat reagieren.
Projektentwicklung braucht Technik, Vertrieb und Kaufleute zugleich
VENTA hat über 30 Wohnprojekte in Graz umgesetzt, dazu kommen Projekte in Zagreb und Bratislava. Zwischen Grundstück und Schlüsselübergabe liegen Planung, Bau, Verkauf, Vermietung und die Betreuung der Kunden. Vom Jakominiplatz aus arbeitet ein Team aus Architekten, Projektmanagern und Kaufleuten.
Wer in Graz Wohnbau entwickelt, konkurriert mit Bauträgern, Hausverwaltungen und Banken um dieselben Leute. Erfahrene Immobilienprofis wechseln selten über ein Inserat. Sie sind gut vernetzt, gut beschäftigt und hören von offenen Stellen meist über Bekannte. Für VENTA hieß das, den Arbeitgeber hinter den bekannten Projekten sichtbar zu machen.
64 Mangelberufe und ein Arbeitsmarkt, der wenig hergibt
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Ein Mangelberuf liegt vor, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Die Liste zeigt, wie breit der Engpass inzwischen ist.
Das WKO Fachkräfte-Radar stützt das mit einer Befragung von über 2.100 Betrieben. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Für einen Projektentwickler bedeutet eine offene Stelle, dass Projekte langsamer vorankommen.
Was wir gemeinsam mit VENTA umgesetzt haben
Wir haben die Stelle zuerst geprüft und dann eine Kampagne für den Raum Graz gebaut. Unser System sucht dabei nach Erfahrung in Projektentwicklung, Vertrieb und Verwaltung von Immobilien und spricht diese Menschen direkt an. So erfahren auch jene von der Stelle, die gerade nicht suchen. Die Kampagne haben wir aufgesetzt und geschaltet, ohne dass im Haus jemand Inserate betreuen musste.
Als Argument haben wir die Projekte selbst genommen. Über 30 Wohnprojekte in einer Stadt sind für Leute aus der Branche greifbar, sie kennen die Adressen. Unser Team telefoniert mit jedem Bewerber und hält fest, welche Erfahrung jemand mitbringt, wo er wohnt, wann er verfügbar ist und was er verdienen möchte.
- Vorabprüfung der Stelle: Unsere AdVentureKI hat mit über 100 Datenpunkten gerechnet, wie realistisch die Besetzung ist.
- Kampagne für den Raum Graz: Wir haben sie aufgesetzt und geschaltet, sie läuft aktuell.
- Ansprache über die Projekte: Wir haben die Wohnprojekte von VENTA zum Kern der Botschaft gemacht.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS: VENTA sieht dort jede Bewerbung mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz.
Kampagne in Graz läuft, eine Stelle in Besetzung
Die Kampagne läuft, die Stelle ist in Besetzung. VENTA erreicht damit Fachleute aus der Grazer Immobilienbranche, die über ein klassisches Inserat nicht zu bekommen wären. Wer im System landet, hat bereits mit uns gesprochen.
Das Team sieht Unterlagen, die schon geprüft sind. Der Lebenslauf kommt mit Gesprächsnotiz, und eingeladen wird nur, wer fachlich passt. So bleibt die Aufmerksamkeit bei den Projekten und bei den Käufern. Wir halten den Stand im System aktuell und melden uns, sobald ein neues Profil bereitliegt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit eigenen Projekten werben
In einer Branche, in der jeder die Adressen kennt, überzeugen fertige Projekte. Nennen Sie konkrete Bauvorhaben, an denen die neue Person mitarbeiten wird.
Das Netzwerk nicht als einzige Quelle sehen
Empfehlungen sind wertvoll, aber begrenzt. Sprechen Sie zusätzlich jene an, die niemand in Ihrem Umfeld kennt.
Die Rolle klar abgrenzen
Zwischen Technik, Vertrieb und Verwaltung liegen Welten. Beschreiben Sie genau, wofür die neue Person verantwortlich ist und wofür nicht.



