GeprüftKandidaten mit Lebenslauf, telefonisch vorqualifiziert2015Gründungsjahr von UP-Labelsüber 50 %des Teams in Forschung und EntwicklungEmployer Branding und Recruiting-Kampagne

UP-Labels: Kampagne für das Wiener Technologieunternehmen umgesetzt. Jeder Kandidat vorqualifiziert.

UP-Labels aus Wien markiert Reifenflanken. Gemeinsam mit uns wurde der Betrieb als Arbeitgeber sichtbar, jeder Kandidat vorqualifiziert.

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Das KundenvideoUP-Labels im Gespräch über die Zusammenarbeit mit AdVenture

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UP-Labels aus Wien Liesing entwickelt Markierungen, die auf der Seitenwand eines Reifens halten. In der Zusammenarbeit haben wir das Unternehmen als Arbeitgeber sichtbar gemacht und eine Kampagne geschaltet, über die jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System kam. Die Story zeigt, wie wir eine Nische erklärt haben, für die es keinen Lehrberuf gibt.

Eine Nische zwischen Maschinenbau und Polymerchemie

Ein Reifen dehnt sich, wird heiß und walkt bei jeder Umdrehung. Ein gewöhnliches Etikett hält dort nicht. UP-Labels hat dafür eine eigene Transfertechnologie entwickelt, die ohne Lösungsmittel auskommt. Gegründet wurde das Unternehmen 2015 von einem Maschinenbauer und einem Polymerchemiker. Heute liefert es Wärmetransfer-Labels, Transferfolien und farbige Micro-Decals an Reifenhersteller weltweit, für vollautomatische Produktionslinien.

Über die Hälfte des Teams arbeitet in Forschung und Entwicklung. Ein Betrieb wie dieser braucht Chemiker, Verfahrenstechniker, Maschinenbediener und Vertriebsleute mit technischem Verständnis. Fertig ausgebildet gibt es dieses Profil nicht. Man muss Menschen mit dem richtigen Hintergrund finden und ihnen erklären, woran sie arbeiten werden.

Technische Profile sind in Wien umworben

Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. Ein Beruf gilt als Mangelberuf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer mit Kunststoff, Druck und Beschichtung gearbeitet hat, kann sich den Arbeitgeber in einer Stadt wie Wien meist aussuchen.

Für den WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Ein kleines Technologieunternehmen muss in diesem Umfeld zuerst bekannt werden, bevor sich jemand bewirbt.

So haben wir UP-Labels als Arbeitgeber erklärt

Gemeinsam mit UP-Labels haben wir die Botschaft aus dem Produkt gebaut. Eine Markierung, die auf einer heißen, walkenden Reifenflanke hält, versteht jeder Techniker sofort als Aufgabe. Dazu kam der hohe Anteil an Forschung und Entwicklung im Team. Diese beiden Punkte haben wir in den Mittelpunkt des Arbeitgeberauftritts gestellt.

Unser System hat Menschen mit Erfahrung in Kunststoff, Druck und Beschichtung im Umkreis von Wien angesprochen, auch solche, die nicht aktiv auf Jobsuche waren. Wer Interesse hatte, konnte sich in wenigen Klicks melden. Unser Team hat danach telefonisch nachgefragt, bevor die Unterlagen bei UP-Labels gelandet sind.

  • Arbeitgeberauftritt: Wir haben die Technologie und den Forschungsanteil von UP-Labels in eine verständliche Botschaft für Bewerber übersetzt.
  • AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Erfahrung mit Kunststoff, Druck und Beschichtung durchsucht und die Kampagne im Raum Wien ausgespielt.
  • Kurzbewerbung: Interessierte haben sich in wenigen Klicks und ohne Anschreiben gemeldet.
  • Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
  • AdVentory OS hat UP-Labels alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.

Vorqualifizierte Kandidaten: Die Kampagne für UP-Labels ist umgesetzt

Über die Kampagne kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Jede davon lag mit den Angaben aus dem Telefonat vor, sodass UP-Labels nicht erst Grunddaten abfragen musste. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.

Für ein forschungsstarkes Team war uns wichtig, dass die Entwickler im Labor bleiben können. Die Vorarbeit lag deshalb bei uns: ansprechen, nachfragen, sortieren. UP-Labels hat in AdVentory OS gesehen, wer sich gemeldet hat und wie weit jede Bewerbung ist.

Was andere Betriebe daraus lernen können

Die Aufgabe statt den Berufstitel beschreiben

Gibt es für Ihre Tätigkeit keinen Lehrberuf, hilft kein Titel in der Anzeige. Beschreiben Sie, was am Ende des Tages hergestellt wird und welches Problem es löst. So erkennen sich auch Quereinsteiger mit passendem Hintergrund wieder.

Verwandte Branchen ansprechen

Überlegen Sie, wo Menschen mit ähnlichen Handgriffen und ähnlichem Wissen heute arbeiten. Bei UP-Labels waren das Kunststoff, Druck und Beschichtung. Diese Liste ist die Grundlage jeder Suche in einer Nische.

Die Fachabteilung entlasten

Wenn Ihre Entwickler Bewerbungen sichten, fehlt diese Zeit im Labor. Lassen Sie die ersten Fragen zu Wohnort, Verfügbarkeit und Gehalt vorab klären und führen Sie selbst nur die Gespräche mit geklärtem Rahmen.

Quellen

  1. WKO: Bundesweite und regionale Mangelberufe 2026
  2. ORF: WKO Fachkräfte-Radar, drei Viertel der Betriebe spüren Fachkräftemangel
Das Team der AdVenture Marketing GmbH

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