Trisko in Kleingloms bei Vitis repariert Traktoren, Landmaschinen und Pkw und schleppt rund um die Uhr ab. In der Zusammenarbeit haben wir den Meisterbetrieb als Arbeitgeber im Waldviertel sichtbar gemacht und eine Kampagne dazu geschaltet. Die Story zeigt, wie wir die Stärken einer Werkstatt herausgearbeitet haben, die in vier Jahrzehnten von 200 auf rund 5.300 Quadratmeter gewachsen ist.
Von 200 auf 5.300 Quadratmeter gewachsen
1985 haben Elfriede und Leopold Trisko in Kleingloms mit einer Werkstatt von 200 Quadratmetern begonnen. Heute umfasst der Meisterbetrieb rund 5.300 Quadratmeter. Seit 2013 führt Sohn Stefan Trisko die GmbH. Betreut werden Traktoren und Landmaschinen von Massey Ferguson, CLAAS, Landini und McCormick. Dazu kommen Pkw aller Marken, das Pickerl und ein Abschleppdienst rund um die Uhr.
Ein Betrieb mit diesem Programm braucht Landmaschinentechniker und Kfz-Techniker, die Hydraulik ebenso verstehen wie Bordcomputer. In der Erntezeit zählt jede Stunde in der Werkstatt. Der Chef steht dann bei den Maschinen und hat keine Zeit, nebenbei Personal zu suchen.
Im Waldviertel sind Mechaniker rar
Wie eng der Arbeitsmarkt ist, zeigt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Auf die Liste kommt ein Beruf, wenn pro offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist, weniger als 1,5 Arbeitsuchende vorhanden sind. Im Bezirk Waidhofen an der Thaya ist die Zahl der Fachkräfte mit Werkstatterfahrung überschaubar, und viele pendeln aus der Region weg.
Der WKO Fachkräfte-Radar stützt sich auf über 2.100 befragte Betriebe. Mehr als drei Viertel davon spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Für eine Werkstatt am Land heißt das: Sie muss auch jene erreichen, die jeden Tag an ihr vorbei zur Arbeit fahren.
Was wir für Trisko umgesetzt haben
Wir haben mit Trisko zuerst festgehalten, was den Betrieb für einen Mechaniker interessant macht. Das sind vier Landmaschinenmarken unter einem Dach, die Abwechslung zwischen Traktor und Pkw und ein Familienbetrieb in zweiter Generation. Aus diesen Punkten haben wir den Arbeitgeberauftritt gebaut.
Unsere Kampagne hat sich an Menschen mit Werkstatterfahrung im Umkreis von Vitis gerichtet, ausdrücklich auch an Pendler und an Fachkräfte, die nicht aktiv suchen. Den Weg zur Bewerbung haben wir kurz gehalten, damit ihn jemand nach der Schicht am Handy gehen kann. Für Rückmeldungen hat unser Team die telefonische Klärung übernommen.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Markenvielfalt, Betriebsgröße und Familienführung als Argumente für Trisko aufbereitet.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Werkstatterfahrung im Umkreis von Vitis durchsucht.
- Kurzbewerbung: Der Einstieg war in wenigen Klicks und ohne Anschreiben möglich.
- AdVentory OS hat Trisko den Stand der Kampagne und jede Rückmeldung an einem Ort gezeigt.
Der Arbeitgeberauftritt von Trisko ist umgesetzt
Geliefert haben wir einen Arbeitgeberauftritt, der Trisko im Waldviertel als Werkstatt mit Perspektive zeigt, und eine Kampagne, die ihn in der Region ausgespielt hat. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
Für Stefan Trisko war uns wichtig, dass die Suche nicht an ihm hängen bleibt. Ansprache, erster Kontakt und Übersicht lagen bei uns und in unserem System. Die Argumente, die wir gemeinsam erarbeitet haben, kann der Betrieb bei jeder künftigen Stelle wieder verwenden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Pendler gezielt ansprechen
Viele Fachkräfte aus Ihrer Gemeinde arbeiten woanders. Ein kurzer Arbeitsweg ist ein starkes Argument, wenn Sie es aussprechen. Nennen Sie den Ort und die gesparte Fahrzeit direkt in der Anzeige.
Die Vielfalt der Arbeit zeigen
Wer Traktoren, Erntemaschinen und Pkw betreut, bietet mehr Abwechslung als eine Markenwerkstatt in der Stadt. Zählen Sie auf, woran bei Ihnen geschraubt wird. Für gute Mechaniker ist das oft wichtiger als ein Benefit.
Vor der Saison suchen
In der Erntezeit fehlt Ihnen die Zeit für Gespräche. Legen Sie die Personalsuche in ruhigere Monate und geben Sie die Vorarbeit ab, damit Sie im Sommer bei den Maschinen bleiben können.



