Trenker-Haus aus Wöllersdorf übt das Baumeistergewerbe aus und baut im südlichen Niederösterreich. In der Zusammenarbeit mit uns hat der Betrieb eine Stelle als Maurer (Facharbeiter) besetzt. Die Story zeigt, wie wir im Steinfeld gesucht haben und warum wenige geprüfte Bewerbungen für eine Einstellung gereicht haben.
Ein Haus entsteht auf der Baustelle, nicht im Büro
Ein Haus entsteht mit Menschen, die jeden Morgen auf der Baustelle stehen. Ein Baumeisterbetrieb wie Trenker-Haus braucht Maurer, Poliere, Bautechniker und Bauleiter.
Wer ein Einfamilienhaus sauber und im Zeitplan übergeben will, braucht eingespielte Leute, die bleiben. Genau die wechseln selten von selbst. Eine Stellenanzeige erreicht sie kaum, weil sie gar nicht nach Stellen suchen. Für einen Baumeister, der selbst auf der Baustelle gebraucht wird, bleibt daneben wenig Zeit für eine aufwendige Suche.
Zwischen Wien und Wiener Neustadt sind Baufachkräfte umkämpft
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wie breit das Problem ist, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt.
Wöllersdorf liegt an der Südachse. Eine halbe Stunde entfernt zahlt die Großbaustelle in Wien, nebenan suchen die Betriebe in Wiener Neustadt. Im südlichen Niederösterreich ist der Markt für Baufachkräfte deshalb besonders eng.
Was wir für Trenker-Haus umgesetzt haben
In der Zusammenarbeit mit Trenker-Haus haben wir die Suche als Kampagne aufgesetzt und geschaltet. Unser System hat Profile mit Bauerfahrung im Umkreis von Wöllersdorf gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Fachkräfte angesprochen, die nicht aktiv auf Jobsuche waren.
Unser Team hat mit jedem Kandidaten telefoniert und Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und mit Gesprächsnotiz übergeben. Trenker-Haus hat so vor dem ersten Gespräch gesehen, wer in der Nähe wohnt, wann jemand anfangen kann und was er verdienen möchte. Vor dem Start haben wir die Besetzung mit AdVentureKI durchgerechnet, damit von Anfang an klar war, wie realistisch sie ist.
- AdVentureKI hat die Stelle vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Bauerfahrung im Umkreis von Wöllersdorf durchsucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Interessierte konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat Trenker-Haus alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Ein Maurer eingestellt
Eine kleine Zahl geprüfter Bewerbungen hat gereicht: Eine Einstellung als Maurer (Facharbeiter) ist daraus bei Trenker-Haus entstanden. Die Zahl ist klein, und das war in diesem Fall kein Nachteil. Der Baumeister hat nur mit Leuten gesprochen, die auf die Baustelle passen.
Das hat Wege und Abende gespart. In AdVentory OS waren die offene Stelle und jede Bewerbung an einem Ort zu sehen. Die Entscheidung hat Trenker-Haus getroffen, die Vorarbeit haben wir übernommen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Wenige passende Bewerbungen reichen
Für eine Stelle brauchen Sie keine hundert Zuschriften. Entscheidend ist, dass die wenigen Kandidaten vorab geprüft sind und in Ihrer Nähe wohnen.
Den Wohnort früh abfragen
Im Speckgürtel entscheidet der Arbeitsweg oft über Zusage oder Absage. Fragen Sie im ersten Telefonat, wo jemand wohnt und wie weit er fahren will.
Leute ansprechen, die nicht suchen
Eingespielte Bauleute lesen keine Stellenbörsen. Gehen Sie dorthin, wo diese Menschen ohnehin unterwegs sind, und machen Sie die Bewerbung kurz.



