Die Tischlerei Wolfgang Meusburger in Reuthe fertigt hochwertigen Innenausbau für Architekten und Bauherren. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber über den Bregenzerwald hinaus sichtbar gemacht und eine Kampagne geschaltet. Die Story zeigt, wie wir einen hohen handwerklichen Anspruch in eine Botschaft für Tischler übersetzt haben.
Holz trifft Messing, Leder und Glas
Perfektion ist unerreichbar, aber man kann ihr näherkommen. So beschreibt die Tischlerei ihren Anspruch. Gegründet wurde sie 1986 in Bezau, seit 1990 arbeitet sie in Reuthe, seit 1999 ist sie Mitglied im Werkraum Bregenzerwald. Der Betrieb plant und baut Sonderanfertigungen und ganze Raumkonzepte. Holz trifft dabei auf Messing, Kupfer, Edelstahl, Textil, Leder und Glas.
Gefertigt wird mit Handarbeit, 5-Achs-CNC-Fräse und Vakuumpresse. Eine Werkstatt wie diese braucht Tischler und Techniker, die Pläne von Architekten lesen und Maschinen programmieren können. Wer hier anfängt, muss mit mehr als einem Material umgehen wollen.
Im Bregenzerwald werben viele Werkstätten um denselben Nachwuchs
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Die Schwelle dafür ist klar definiert: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. Im Tal gibt es viele starke Tischlereien, und sie alle suchen dieselben Hände.
Im WKO Fachkräfte-Radar geben über drei Viertel der mehr als 2.100 befragten Betriebe an, den Fachkräftemangel zu spüren. 56 Prozent trifft er stark oder sehr stark, und 56 Prozent verlieren Umsatz, weil Leute fehlen. Eine Suche, die an der Talgrenze endet, erreicht deshalb fast nur Leute, die schon in einer guten Werkstatt stehen.
So haben wir die Suche über das Tal hinaus geöffnet
Gemeinsam mit der Tischlerei haben wir herausgearbeitet, was sie von anderen Betrieben im Tal unterscheidet: die Materialvielfalt, die Arbeit für Architekten und die Verbindung von Handarbeit und CNC. Daraus haben wir den Arbeitgeberauftritt entwickelt. Er spricht Tischler an, die an Einzelstücken arbeiten wollen.
Unser System hat die Kampagne im Umkreis von Reuthe ausgespielt, bis ins Rheintal und ins Allgäu. Angesprochen haben wir auch Fachkräfte, die nicht aktiv suchen. Den Einstieg haben wir bewusst einfach gehalten, und unser Team stand für die telefonische Klärung bereit.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Anspruch, Materialien und Maschinenpark der Tischlerei als Argumente für Bewerber aufbereitet.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Tischlern und CNC-Fachkräften durchsucht, vom Bregenzerwald bis ins Rheintal und ins Allgäu.
- Kurzbewerbung: Interessierte konnten sich in wenigen Klicks ohne Anschreiben melden.
- AdVentory OS hat der Tischlerei alle Rückmeldungen und nächsten Schritte gebündelt gezeigt.
Der Arbeitgeberauftritt der Tischlerei Meusburger steht
Geliefert haben wir einen Arbeitgeberauftritt, der die Tischlerei Wolfgang Meusburger als Werkstatt für anspruchsvollen Innenausbau zeigt, und eine Kampagne, die ihn über das Tal hinaus ausgespielt hat. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
Die Werkstatt konnte sich in dieser Zeit auf ihre Möbel konzentrieren. Ansprache und erster Kontakt lagen bei uns, die Übersicht in unserem System. Die erarbeitete Botschaft bleibt dem Betrieb für künftige Stellen erhalten.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den eigenen Anspruch aussprechen
Tischler, die genau arbeiten wollen, suchen einen Betrieb mit derselben Haltung. Schreiben Sie in einem Satz, woran Sie Ihre Arbeit messen. Das zieht die Richtigen an und hält die anderen fern.
Den Suchradius ehrlich prüfen
Schauen Sie auf die Karte, wie weit jemand zu Ihnen pendeln oder für Sie umziehen würde. Oft liegt hinter der nächsten Talgrenze ein Arbeitsmarkt, in dem Ihr Betrieb noch unbekannt ist.
Maschinen und Handarbeit gemeinsam zeigen
Jüngere Fachkräfte wollen wissen, ob sie an einer modernen CNC arbeiten. Ältere fragen nach dem Handwerk. Zeigen Sie beides, dann fühlen sich beide Gruppen angesprochen.



