Die Tischlerei Lindenthaler am Dürrnberg oberhalb von Hallein ist ein Familienbetrieb mit sieben Mitarbeitern, darunter zwei Meister. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber aufbereitet und die Kampagne gestartet, sie läuft derzeit. Die Story zeigt, wie wir für ein kleines Team suchen, in dem jede Besetzung sitzen muss.
Sieben Leute, zwei Meister
1998 hat Tischlermeister Johann Lindenthaler senior am Dürrnberg als Einmannbetrieb begonnen. Heute arbeiten dort sieben Menschen, der Sohn ist seit 2017 im Betrieb. Die Tischlerei baut Küchen, Wohn- und Schlafräume, Fenster, Türen und Böden und stattet Gastronomiebetriebe aus.
In einem Team dieser Größe gibt es keinen Platz zum Verstecken. Gebraucht werden Tischler und Tischlereitechniker, die selbstständig arbeiten, und Lehrlinge, die bleiben. Ein Betrieb mit sieben Leuten kann sich außerdem keine verlorenen Abende mit unpassenden Gesprächen leisten.
Zwischen Salzburg und der bayerischen Grenze
Österreichweit gelten 2026 insgesamt 64 Berufe als Mangelberufe. Gemeint sind Berufe, in denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Der Standort liegt am Berg über Hallein, nahe an Salzburg und an Bayern, wo größere Arbeitgeber mit vielen offenen Stellen locken.
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihren Fachkräfte-Radar befragt. Bei mehr als drei Viertel ist der Fachkräftemangel spürbar, bei 56 Prozent stark oder sehr stark. Fehlendes Personal kostet 56 Prozent der Betriebe bereits Umsatz. Ein kleiner Handwerksbetrieb muss in dieser Lage sagen können, was er anders macht als die Großen.
So suchen wir für die Tischlerei Lindenthaler
Wir haben gemeinsam mit der Familie Lindenthaler gesammelt, was ein Tischler in diesem Betrieb bekommt: die ganze Bandbreite von der Küche bis zum Boden, zwei Meister als direkte Ansprechpartner und ein Team, in dem die eigene Arbeit sichtbar ist. Diese Punkte tragen den Arbeitgeberauftritt, den wir für die Kampagne gebaut haben.
Unser System spielt die Kampagne im Umkreis von Bad Dürrnberg aus, auch über die Grenze. Wir sprechen damit Fachkräfte an, die nicht aktiv suchen. Wer sich meldet, wird von unserem Team angerufen, bevor ein Meister Zeit investiert.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben die Stärken des Familienbetriebs für Bewerber aufbereitet.
- AdVentory durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach Tischlern im Umkreis von Bad Dürrnberg.
- Kurzbewerbung: Der Einstieg gelingt in wenigen Klicks und ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS zeigt der Tischlerei jede Bewerbung und den nächsten Schritt an einem Ort.
Die Kampagne für die Tischlerei Lindenthaler läuft
Der Arbeitgeberauftritt ist umgesetzt, die Kampagne ist im Tennengau und im angrenzenden Bayern geschaltet. Die Stelle ist in Besetzung.
Für die beiden Meister haben wir den Ablauf so eingerichtet, dass sie in der Werkstatt bleiben können. Rückmeldungen laufen bei uns zusammen, werden telefonisch geklärt und erst dann weitergegeben. In unserem System sieht der Betrieb jederzeit, wie die Suche steht. Bei einer laufenden Suche zählt für uns vor allem, dass niemand im Betrieb Zeit verliert. Deshalb bekommt die Tischlerei keine ungeprüften Rückmeldungen. Jede Bewerbung, die wir weitergeben, enthält den Lebenslauf und eine Gesprächsnotiz mit den Punkten, die für einen Betrieb am Berg wichtig sind, allen voran der Wohnort und der Weg zur Arbeit.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Größe als Vorteil nennen
In einem kleinen Team sieht jeder, was er gebaut hat. Sagen Sie das offen. Wer in einem großen Betrieb nur einen Arbeitsschritt macht, hört bei diesem Argument genau zu.
Vor dem Gespräch die Eckdaten klären
Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung lassen sich in zehn Minuten am Telefon abfragen. Führen Sie persönliche Gespräche erst, wenn diese Punkte passen. Das spart Ihnen die Abende.
Über die Grenze schauen
Liegt Ihr Betrieb nahe an einem Nachbarland oder einem anderen Bundesland, gehört dieser Raum zu Ihrem Arbeitsmarkt. Beziehen Sie ihn in die Suche ein, statt ihn nur als Konkurrenz zu sehen.



