Die Tischlerei Ecker fertigt im burgenländischen Raiding und berät im Schauraum am Wiener Schubertring. In der Zusammenarbeit mit Ecker haben wir eine Kampagne für Bautischler aufgesetzt und bis Ende Juli 2026 geschaltet. Unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, wie wir für einen Betrieb mit zwei Standorten in zwei sehr unterschiedlichen Arbeitsmärkten gesucht haben.
Bautischlerei und Möbelbau verlangen ein breites Können
Zwischen der Werkstatt in Raiding und dem Schauraum am Schubertring liegt eine gute Autostunde. Das Angebot reicht von Fenstern, Türen und Toren über Parkett, Küchen und Badmöbel bis zu Stiegen, Sicherheitstüren und der Sanierung von Wiener Fenstern.
Betriebe wie dieser brauchen Tischler, die Altbau verstehen, Monteure für Wiener Baustellen und Planer mit Gespür für Innenausbau. Im Burgenland ist der Markt klein, in Wien ist die Konkurrenz groß. Eine Stelle bei Ecker muss also an zwei Orten gleichzeitig überzeugen. Dazu kommt, dass ein Bautischler bei Ecker selten nur eine Sache macht, sondern heute ein Fenster einbaut und morgen eine Tür im Altbau anpasst.
Zwei Arbeitsmärkte, ein gemeinsames Problem
Dass Handwerker fehlen, belegt der WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Bei 56 Prozent führt fehlendes Personal zu Umsatzeinbußen.
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Das Kriterium: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. Im Mittelburgenland gibt es wenige Tischler im Umkreis, in Wien viele Betriebe, die um sie werben. Beides führt dazu, dass gute Leute selten von sich aus suchen.
Was wir für die Tischlerei Ecker umgesetzt haben
Gemeinsam mit Ecker haben wir die Suche nach Regionen getrennt. Wir haben den Umkreis von Raiding und den von Wien einzeln bespielt, weil ein Tischler aus dem Mittelburgenland andere Wege und andere Fragen hat als einer aus der Stadt. Die Kampagne für Bautischler lief bis 28. Juli 2026.
Über mehr als 30 Kanäle haben wir auch Tischler erreicht, die in fester Anstellung sind. Unser Team hat mit den Bewerbern telefoniert und früh geklärt, wo jemand wohnt und wo er arbeiten würde. Wer in Raiding lebt und täglich nach Wien pendeln müsste, ist uns so schon im ersten Gespräch aufgefallen.
- AdVentory hat Profile getrennt nach dem Umkreis von Raiding und von Wien gesucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- Kurzbewerbung: Tischler konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ein Anschreiben war nicht nötig.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat Ecker gezeigt, wer für die Werkstatt und wer für Wien in Frage kommt.
Vorqualifizierte Kandidaten, nach Standort sortiert
Bis zum Ende der Kampagne am 28. Juli 2026 kam jede Bewerbung von Tischlern mit Lebenslauf in unser System. Die Tischlerei Ecker hat jeden Lebenslauf vorab mit Gesprächsnotiz bekommen und auf einen Blick gesehen, wer für die Werkstatt in Raiding und wer für die Baustellen in Wien passt.
Jedes Gespräch im Betrieb passte damit zum richtigen Standort. Die Trennung der beiden Regionen hat sich als der wichtigste Handgriff erwiesen, weil sie Absagen wegen des Arbeitswegs von vornherein vermeidet.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Jeden Standort einzeln bewerben
Zwei Standorte sind zwei Arbeitsmärkte. Schalten Sie getrennte Anzeigen mit dem jeweiligen Ort im Titel, statt eine Stelle für beide auszuschreiben.
Den Arbeitsweg zuerst klären
Eine Stunde Fahrt hält kaum jemand auf Dauer durch. Fragen Sie nach Wohnort und Einsatzort, bevor Sie über Fachliches sprechen.
Besondere Arbeiten nennen
Die Sanierung alter Fenster oder der Bau einer Stiege reizt gute Tischler. Zählen Sie auf, was in Ihrer Werkstatt entsteht.



