Die Tischlerei Bauer in Krems an der Donau plant, liefert und montiert Küchen nach Maß. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber positioniert und eine Kampagne geschaltet, über die jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System kam. Die Story zeigt, wie wir Menschen angesprochen haben, die an der Werkbank und beim Kunden gleich sicher arbeiten.
Eine Küche ist erst fertig, wenn die Montage sitzt
An der Hohensteinstraße in Krems, gleich bei der Wachaubrücke, steht das Küchenstudio der Tischlerei Bauer. Wer dort eine Küche bestellt, bekommt Beratung, Planung, Lieferung und Montage aus einem Betrieb. Neben Küchen fertigt die Tischlerei Wand- und Deckenverkleidungen. Ein zweiter Standort liegt in Neulengbach.
Küchenbau verlangt Tischler, Monteure und Planer, die millimetergenau arbeiten und im Wohnzimmer des Kunden trotzdem ruhig bleiben. Die Zeit der Werkstatt gehört Planung, Fertigung und Montage. Für das Sichten von Bewerbungen bleibt daneben wenig.
Rund um Krems suchen viele Branchen geschickte Hände
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. Ein Beruf gilt als Mangelberuf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Im Raum Krems werben Industrie, Bau und Weinwirtschaft um dieselben Leute, und wer gut ist, hat längst eine Stelle.
Der WKO Fachkräfte-Radar stützt sich auf über 2.100 befragte Betriebe. Mehr als drei Viertel davon spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Eine Tischlerei erreicht diese Menschen nur, wenn sie aktiv auf sie zugeht.
Was wir für die Tischlerei Bauer umgesetzt haben
Wir haben den Betrieb so beschrieben, wie ihn ein Tischler erlebt: Eine Küche entsteht von der Planung bis zur Montage im eigenen Haus, und der Kunde sieht am Ende, wer sie gebaut hat. Diese Botschaft haben wir gemeinsam mit der Tischlerei Bauer festgelegt und in der Kampagne verwendet.
Ausgespielt haben wir die Kampagne im Umkreis von Krems und Neulengbach, auch an Fachkräfte, die gerade nicht suchen. Auf jede Rückmeldung folgte ein Anruf von unserem Team. Erst mit den Angaben aus diesem Telefonat ging eine Bewerbung an den Betrieb weiter.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Tischlern und Küchenmonteuren durchsucht und die Kampagne rund um beide Standorte geschaltet.
- Kurzbewerbung: Bewerber haben sich in wenigen Klicks gemeldet, ein Anschreiben war nicht nötig.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung abgefragt und eine Gesprächsnotiz mitgegeben.
- AdVentory OS hat der Tischlerei Bauer jede Bewerbung mit Stand und nächstem Schritt gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten: Die Kampagne für die Tischlerei Bauer ist umgesetzt
Jede Bewerbung aus der Kampagne kam mit Lebenslauf in unser System. Die Tischlerei Bauer hat sie mit Gesprächsnotiz erhalten und konnte selbst entscheiden, mit wem ein persönliches Gespräch sinnvoll ist. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
Im Betrieb sind damit nur Gespräche gelandet, bei denen die Grunddaten schon bekannt waren. Die Vorarbeit haben wir übernommen, die Auswahl blieb bei der Tischlerei. Für die Tischlerei Bauer bleibt aus der Kampagne mehr als ein Ergebnis auf dem Papier. Die Botschaft, mit der wir Tischler und Monteure angesprochen haben, ist erprobt und lässt sich für beide Standorte wieder einsetzen. Auch die Fragen aus unseren Telefonaten stehen fest, vom Wohnort bis zur Gehaltsvorstellung, und sparen bei der nächsten Suche die Anlaufzeit.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den ganzen Auftrag zeigen
Viele Handwerker möchten ein Werkstück vom ersten Plan bis zur Übergabe begleiten. Wenn das bei Ihnen möglich ist, schreiben Sie es in die erste Zeile Ihrer Anzeige.
Kundenkontakt als Anforderung nennen
Wer beim Kunden montiert, vertritt Ihren Betrieb. Sprechen Sie das früh an und fragen Sie im ersten Telefonat danach. So ersparen Sie beiden Seiten eine falsche Erwartung.
Alle Standorte in die Suche nehmen
Ein zweiter Standort verdoppelt Ihr Einzugsgebiet. Nennen Sie beide Orte, damit sich Bewerber den kürzeren Weg aussuchen können.



