Die Tischlerei Alex Beer in Schnepfau baut Fenster, Türen, Küchen und Möbel und saniert Altbauten. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber sichtbar gemacht und eine Kampagne im Bregenzerwald geschaltet. Die Story zeigt, wie wir einem kleinen Betrieb Gehör verschafft haben, der mit einem Inserat allein kaum auffällt.
Moderner Maschinenpark, bewährte Handwerkstradition
Der Bregenzerwald ist für sein Holzhandwerk bekannt, und die Tischlerei Alex Beer gehört dazu. Der Betrieb arbeitet mit modernem Maschinenpark und in bewährter Handwerkstradition, mit Beratung und Planung für jedes einzelne Stück. Das Programm reicht von Fenstern und Türen über Küchen und Möbel bis zur Altbausanierung.
Dafür braucht es Tischler für Werkstatt und Montage, Fensterbauer, CNC-Kundige und Lehrlinge. Altbausanierung verlangt zusätzlich Gefühl für alte Substanz, das nur mit Erfahrung kommt. Wer das kann, ist im eigenen Tal bekannt und selten auf Jobsuche.
Wo jedes Dorf eine Tischlerei hat, ist jeder Tischler vergeben
Wie eng der Arbeitsmarkt ist, zeigt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Auf die Liste kommt ein Beruf, wenn pro offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist, weniger als 1,5 Arbeitsuchende vorhanden sind. Im Bregenzerwald ist die Dichte an Holzbetrieben außergewöhnlich hoch. Das hebt das Niveau und leert den Markt.
Im WKO Fachkräfte-Radar geben über drei Viertel der mehr als 2.100 befragten Betriebe an, den Fachkräftemangel zu spüren. 56 Prozent trifft er stark oder sehr stark, und 56 Prozent verlieren Umsatz, weil Leute fehlen. Für einen kleinen Betrieb kommt es deshalb darauf an, die wenigen wechselbereiten Tischler direkt zu erreichen.
So haben wir der Tischlerei Alex Beer Gehör verschafft
Wir haben mit Alex Beer besprochen, was den Betrieb für einen Tischler reizvoll macht. Heraus kamen die Breite der Arbeit, von der Küche bis zum alten Fensterstock, und die Verbindung aus moderner Maschine und Handarbeit. Auf diesen Punkten haben wir den Arbeitgeberauftritt aufgebaut.
Unsere Kampagne hat Menschen mit Tischler- und Holzbauhintergrund im Umkreis von Schnepfau angesprochen. Wir haben dabei bewusst jene adressiert, die nicht aktiv suchen und kein Stellenportal öffnen. Der Weg zur Bewerbung war kurz, die Übersicht lag in unserem System.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben die Bandbreite der Arbeit und die Altbausanierung als Besonderheit des Betriebs herausgestellt.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Tischler- und Holzbauhintergrund im Umkreis von Schnepfau durchsucht.
- Kurzbewerbung: Ein paar Klicks am Handy genügten, ein Anschreiben haben wir nicht verlangt.
- AdVentory OS hat alle Rückmeldungen und offenen Schritte für den Betrieb gebündelt.
Der Arbeitgeberauftritt der Tischlerei Alex Beer ist umgesetzt
Geliefert haben wir einen Arbeitgeberauftritt für die Tischlerei Alex Beer und eine Kampagne, die ihn im Bregenzerwald gezeigt hat. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
Für einen kleinen Betrieb heißt das weniger Büroarbeit am Abend. Ansprache und erster Kontakt lagen bei uns. Der Tischlermeister behält eine Botschaft, die er bei der nächsten offenen Stelle wieder einsetzen kann. Mit der Tischlerei haben wir außerdem besprochen, wie eine Suche im Bregenzerwald realistisch aussieht. In einem Tal mit so vielen Holzbetrieben meldet sich selten eine große Zahl an Tischlern. Umso wichtiger war uns, dass der Betrieb mit einer klaren Botschaft auftritt und dass jede Rückmeldung rasch beantwortet wird, bevor sie bei einer anderen Werkstatt landet.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Spezialwissen sichtbar machen
Wenn Ihr Betrieb etwas kann, das Erfahrung verlangt, etwa Altbausanierung, dann nennen Sie es. Erfahrene Fachkräfte suchen Arbeit, bei der ihr Können gefragt ist.
Nicht auf das Inserat verlassen
Ein kleiner Betrieb geht zwischen vielen Anzeigen unter. Gehen Sie dorthin, wo Fachkräfte ohnehin Zeit verbringen, und sprechen Sie sie dort an.
Den Aufwand für Bewerber senken
Ein Tischler schreibt nach Feierabend ungern ein Anschreiben. Fragen Sie zuerst nur das Nötigste ab und klären Sie den Rest im Gespräch.



