In einem Krankenhaus darf die Lüftung nicht ausfallen und die Kälteanlage auch nicht. Wer solche Anlagen plant, trägt Verantwortung lange vor dem ersten Rohr. Das Technische Büro Ing. Alfred Herbst in Gleisdorf macht genau das. Wir haben für das Büro die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story beschreibt, wie wir ein Planungsbüro ohne Personalabteilung als Arbeitgeber sichtbar gemacht haben.
Gebäudetechnik für Kliniken ist ein eigenes Fach
Das Büro konzipiert, plant und projektiert seit mehr als 30 Jahren technische Gebäudeausrüstung, also Wärme-, Kälte- und Installationstechnik, und übernimmt die Bauaufsicht. Die Auftraggeber kommen aus Industrie, Gewerbe und dem Krankenhausbereich. Gefragt sind in einem solchen Büro HKLS-Planer, Projektleiter und technische Zeichner mit CAD-Erfahrung.
Diese Leute sitzen fast immer in festen Stellen, bei anderen Planungsbüros oder bei ausführenden Anlagenbauern. Auf ein Inserat reagieren sie kaum. Ein Planungsbüro hat zudem keine Personalabteilung, und jede Stunde, die in die Suche fließt, fehlt im Projekt.
Technische Berufe: Der Markt in Zahlen
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent davon stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Für ein Planungsbüro ist das doppelt heikel, weil es nichts anderes verkauft als die Stunden seiner Fachleute.
So haben wir das Büro Herbst als Arbeitgeber gezeigt
Wir haben mit dem Büro besprochen, was einen Planer an der Arbeit in Gleisdorf reizen kann. Es sind die Projekte. Haustechnik für eine Klinik ist anspruchsvoller als die zehnte Wohnanlage, und in einem kleinen Büro plant man solche Anlagen selbst, statt nur einen Ausschnitt zu bearbeiten. Daraus haben wir die Botschaft gebaut.
Unser Team hat die Anzeigen formuliert und im Umkreis von Gleisdorf und Graz geschaltet. Wir haben sie auf Menschen mit Hintergrund in Heizung, Kälte, Lüftung und Sanitärplanung ausgerichtet. Uns ging es um Planer, die nicht suchen, aber bei der richtigen Aufgabe zuhören. Dazu kam die Abmachung, dass unser Team bei Rückmeldungen vorab am Telefon Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung klärt, damit im Büro nur Gespräche mit Leuten vom Fach stattfinden.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben das Technische Büro Herbst über seine Projekte vorgestellt und die Kampagne zwischen Gleisdorf und Graz geschaltet.
- AdVentory: Die Ausspielung lief über unser System über mehr als 30 Kanäle, also weit über Jobportale hinaus.
- Kurzbewerbung: Für die erste Rückmeldung haben wenige Klicks gereicht. Ein Anschreiben war nicht verlangt.
- AdVentory OS haben wir als gemeinsamen Ort für Rückmeldungen und nächste Schritte aufgesetzt, damit im Büro nichts im Posteingang untergeht.
Arbeitgeberkampagne umgesetzt: Das Büro Herbst ist für Planer im Raum Graz sichtbar
Wir haben den Auftritt für das Büro entwickelt und geschaltet. Die Geschäftsführung konnte bei den Projekten bleiben, während unser Team die Arbeit an Botschaft, Anzeigen und Kanälen erledigt hat.
In der Zusammenarbeit ist ein Arbeitgeberprofil entstanden, das die Stärke des Büros in einem Satz fasst: anspruchsvolle Anlagen, die man als Planer von Anfang bis Ende verantwortet.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit den Projekten werben
Planer wählen ihren Arbeitgeber nach der Aufgabe. Nennen Sie konkrete Gebäudetypen und Anlagen, an denen jemand bei Ihnen arbeitet. Das unterscheidet Sie schneller als jede Aufzählung von Vorteilen.
Die Suche aus dem Tagesgeschäft nehmen
Ohne Personalabteilung bleibt Recruiting liegen, sobald ein Abgabetermin ansteht. Legen Sie fest, wer sich darum kümmert, oder geben Sie es ab.
Die Region richtig abstecken
Ein Büro am Rand einer Stadt kann beides ansprechen: Menschen aus der Stadt und jene, die im Umland wohnen. Prüfen Sie, wie weit Ihre Leute tatsächlich pendeln, und richten Sie den Auftritt danach aus.



