Stockinger Bau aus Lochen am See baut für Landwirte und arbeitet in vier Sparten: Agrarbau, Hochbau, Metallbau und Energiebau. In der Zusammenarbeit haben wir den Betrieb als Arbeitgeber positioniert und eine Kampagne geschaltet, über die jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System kam. Die Story zeigt, wie wir Bauleute im Innviertel angesprochen haben, die selten in Jobportale schauen.
Über 600 Hofprojekte und vier Sparten
Ein Rinderstall ist kein gewöhnlicher Hallenbau. Stockinger Bau hat über 600 landwirtschaftliche Projekte umgesetzt und weiß, wie ein Stall stehen muss, damit er funktioniert. Der Betrieb ist mehrfach als Lehrbetrieb ausgezeichnet, das Motto lautet: Wir sind Macher.
Für vier Sparten braucht es Maurer, Schalungsbauer, Zimmerer, Metallbautechniker, Monteure für Photovoltaik und Bauleiter, die mit Landwirten auf Augenhöhe reden. Wer vom Hof kommt und bauen kann, ist besonders gefragt.
Im Innviertel zieht die bayerische Grenze Bauleute ab
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. Ein Beruf gilt als Mangelberuf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Im Bezirk Braunau werben Industrie und Baufirmen diesseits und jenseits der Grenze um dieselben Leute.
Im WKO Fachkräfte-Radar geben über drei Viertel der mehr als 2.100 befragten Betriebe an, den Fachkräftemangel zu spüren. 56 Prozent trifft er stark oder sehr stark, und 56 Prozent verlieren Umsatz, weil Leute fehlen. Facharbeiter am Bau sind fast immer beschäftigt, eine Anzeige im Jobportal sehen sie schlicht nicht.
So haben wir für Stockinger Bau gesucht
Wir haben die Kampagne um das gebaut, was Stockinger Bau von anderen Baufirmen unterscheidet: die Arbeit für Landwirte, über 600 Hofprojekte und die Auszeichnungen als Lehrbetrieb. Gemeinsam mit dem Betrieb haben wir daraus eine Botschaft für Leute gemacht, die selbst vom Hof kommen oder gern für Höfe bauen.
Unser System hat Menschen mit Bau-, Metall- und Elektrohintergrund im Umkreis von Lochen am See angesprochen. Nach jeder Rückmeldung hat unser Team angerufen und die Eckdaten geklärt, für jede der vier Sparten. Die Poliere und Spartenleiter mussten dafür die Baustelle nicht verlassen.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Agrarbau, Lehrbetrieb und das Motto der Macher als Argumente aufbereitet.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Bau-, Metall- und Elektrohintergrund durchsucht.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat die Bewerbungen aller vier Sparten in einer Übersicht gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten: Die Kampagne für Stockinger Bau ist umgesetzt
Jede Bewerbung aus der Kampagne kam mit Lebenslauf in unser System. Stockinger Bau hat sie mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz bekommen und konnte nach Sparte entscheiden, wer zu einem Gespräch kommt. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
Wichtig war uns eine Übersicht für alle vier Sparten. Sie lag in unserem System, sodass niemand im Betrieb Listen führen musste. Die Gesprächsnotizen aus unseren Telefonaten haben für jede Bewerbung festgehalten, welche Sparte in Frage kommt und wie weit der Wohnort von Lochen am See entfernt liegt. Bei einem Betrieb, dessen Baustellen auf Höfen in der Umgebung liegen, ist das eine der ersten Fragen. Stockinger Bau musste sie nicht mehr selbst stellen und konnte direkt über Erfahrung und Einstieg sprechen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die eigene Kundschaft als Argument nutzen
Wer für Landwirte baut, spricht Menschen an, die diese Welt kennen. Sagen Sie, für wen Sie arbeiten. Das ist für viele Bewerber ein Grund, sich zu melden.
Auszeichnungen nicht verstecken
Ein ausgezeichneter Lehrbetrieb zeigt, dass im Unternehmen ausgebildet und gefördert wird. Das zählt auch für erfahrene Fachkräfte. Nennen Sie es in jeder Stellenanzeige.
Mehrere Sparten gemeinsam führen
Suchen Sie für mehrere Bereiche, brauchen Sie eine gemeinsame Übersicht. Sonst geht eine gute Bewerbung verloren, die in einer anderen Sparte gepasst hätte.



