4Pflegekräfte eingestellt78Bewohner im Haus64Berufe auf der Mangelberufsliste 2026Recruiting

Vier Pflegekräfte für den Lungau. Für das Seniorenwohnheim St. Barbara haben wir alle Stellen besetzt.

Das Seniorenwohnheim St. Barbara in Tamsweg suchte vier Pflegekräfte. Gemeinsam mit uns sind alle vier Stellen besetzt.

4Stellen besetzt

Das KundenvideoSeniorenwohnheim St. Barbara Tamsweg im Gespräch über die Zusammenarbeit mit AdVenture

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Der Gemeindeverband Seniorenwohnheim St. Barbara führt in Tamsweg ein Haus für Wohnen, Pflege und Hospizkultur. Gemeinsam mit uns hat das Heim vier Pflegekräfte gesucht und alle vier Stellen besetzt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit vorgegangen sind und warum im Lungau der Wohnort der Kandidaten fast so wichtig ist wie die Ausbildung.

Ein Heim mit langer Geschichte braucht Pflegekräfte vor Ort

Das Seniorenwohnheim St. Barbara liegt in der Bahnhofstraße in Tamsweg und wird von einem Gemeindeverband getragen. Es geht auf das Bürgerspital St. Barbara zurück, das im Spätmittelalter gegründet wurde. Laut eigener Website betreut das Haus derzeit 78 Bewohner und ist rund um die Uhr erreichbar. Schwerpunkte sind Wohnen, Pflege und Hospizkultur.

Ein Haus, das Tag und Nacht besetzt sein muss, kann offene Dienste nicht lange überbrücken. Der Pflegeberuf verlangt eine Ausbildung, Schichtdienst und Belastbarkeit. In einer inneralpinen Region wie dem Lungau kommt hinzu, dass nur wenige ausgebildete Personen in Pendeldistanz wohnen. Vier Stellen gleichzeitig zu besetzen war deshalb die eigentliche Aufgabe, mit der das Heim zu uns kam.

Der Markt: Drei Viertel der Betriebe spüren den Fachkräftemangel

Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für den WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt.

Ein Seniorenwohnheim kann auf fehlendes Personal nicht mit weniger Aufträgen reagieren, denn die Bewohner sind da und brauchen Betreuung. In einem Bezirk mit wenigen Einwohnern reicht es außerdem nicht, auf Bewerbungen zu warten. Wer dort eine Pflegeausbildung hat, arbeitet in der Regel schon.

Was wir für St. Barbara umgesetzt haben

Wir haben die Suche auf ausgebildete Pflegekräfte im Umkreis von Tamsweg ausgerichtet. Unser System hat passende Profile gesucht und die Stellen über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen ausgespielt. So haben wir auch Fachkräfte erreicht, die gerade nicht aktiv suchten und von sich aus nie auf eine Anzeige geantwortet hätten.

Jede Person, die sich gemeldet hat, hat unser Team angerufen, bevor sie beim Heim vorgestellt wurde. Am Telefon haben wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und zusammen mit einer Gesprächsnotiz an die Heimleitung übergeben. Das Haus hat so nur mit Menschen gesprochen, bei denen Ausbildung und Arbeitsweg bereits passten.

  • AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Pflegeausbildung im Umkreis von Tamsweg durchsucht.
  • Ansprache auf mehreren Wegen lief über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen und hat auch Nichtsuchende erreicht.
  • Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
  • AdVentory OS hat dem Heim alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort gezeigt.

Vier Stellen besetzt: vier Pflegekräfte arbeiten in Tamsweg

Das Seniorenwohnheim St. Barbara hat vier Pflegekräfte eingestellt. Damit sind alle vier Stellen besetzt, die wir gemeinsam gesucht haben. Vorgestellt wurden dem Heim nur Kandidaten, die wir vorab telefonisch geprüft hatten.

Für das Haus bedeutet das Dienstpläne, die wieder aufgehen, und ein Team, das die Betreuung von 78 Bewohnern auf mehr Schultern verteilt. Die Heimleitung musste dafür keine Bewerbungen sortieren, bei denen schon der Wohnort gegen eine Anstellung sprach.

Was andere Betriebe daraus lernen können

Den Arbeitsweg zuerst klären

In ländlichen Regionen entscheidet die Entfernung oft über Zu- oder Absage. Fragen Sie im ersten Kontakt nach dem Wohnort, bevor Sie über Qualifikation sprechen. Das spart beiden Seiten ein Gespräch, das am Ende an der Fahrzeit scheitert.

Auf Menschen zugehen, die nicht suchen

Ausgebildete Pflegekräfte haben fast immer eine Stelle. Sie melden sich eher, wenn die Stelle zu ihnen kommt und die Bewerbung nur wenige Klicks braucht. Verzichten Sie beim ersten Schritt auf Anschreiben und lange Formulare.

Mehrere Stellen gemeinsam suchen

Wer vier Stellen offen hat, sollte sie in einer Suche bündeln und nicht nacheinander ausschreiben. So können Sie Kandidaten vergleichen und Dienste so verteilen, dass sie zu den Wünschen der neuen Mitarbeiter passen.

Quellen

  1. Seniorenwohnheim St. Barbara Tamsweg
  2. WKO: Bundesweite und regionale Mangelberufe 2026
  3. ORF: WKO Fachkräfte-Radar, drei Viertel der Betriebe spüren Fachkräftemangel
Das Team der AdVenture Marketing GmbH

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