Schneider in Trautmannsdorf an der Leitha handelt mit neuer und gebrauchter Landtechnik und serviciert Traktoren und Landmaschinen aller Marken. Wir haben in der Zusammenarbeit den Arbeitgeberauftritt des Betriebs erarbeitet und die Ansprache von Landmaschinentechnikern vorbereitet. Die Story zeigt, wie wir eine Werkstatt im Ackerbaugebiet gegen die Arbeitgeber in Wien und am Flughafen positioniert haben.
Moderne Traktoren brauchen Mechaniker mit Elektronikverständnis
Im Ackerbau östlich von Wien entscheidet oft ein Wetterfenster über die Arbeit einer Woche. Steht dann der Traktor, muss die Werkstatt liefern. Schneider ist Gebietshändler für Case IH, Steyr, Lemken, Hardi, KUHN, APV und Fuhrmann und Partner der EZ Agrar.
Der Betrieb braucht Landmaschinentechniker, Werkstattleiter, Ersatzteilverkäufer und Verkäufer im Außendienst. Die Technik reicht heute von Hydraulik bis zu Lenksystemen und Diagnosesoftware. Im Bezirk Bruck an der Leitha liegen Wien und der Flughafen in Pendeldistanz, und beide ziehen gute Mechaniker ab.
Mechaniker pendeln dorthin, wo am lautesten geworben wird
Österreichweit gelten 2026 insgesamt 64 Berufe als Mangelberufe. Gemeint sind Berufe, in denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Im Bezirk Bruck an der Leitha verschärft die Nähe zu Wien die Lage, weil ein Mechaniker in einer halben Stunde bei einem großen Arbeitgeber ist.
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihren Fachkräfte-Radar befragt. Bei mehr als drei Viertel ist der Fachkräftemangel spürbar, bei 56 Prozent stark oder sehr stark. Fehlendes Personal kostet 56 Prozent der Betriebe bereits Umsatz. Ein Landtechnikhändler muss in diesem Umfeld selbst auf Fachkräfte zugehen, denn in der Saison ist jeder fehlende Techniker für die Kunden spürbar.
So haben wir die Werkstatt als Arbeitsplatz beschrieben
Mit Schneider haben wir zuerst festgehalten, was ein Landmaschinentechniker hier bekommt und anderswo nicht. Unser Auftritt für den Betrieb stellt die Markenvielfalt in den Mittelpunkt: sieben Hersteller als Gebietshändler, dazu Service für alle Fabrikate. Wer gern an moderner Technik arbeitet, findet Hydraulik, Lenksysteme und Diagnosesoftware an einem Ort. Dazu kommt der kurze Arbeitsweg für alle, die in der Region wohnen.
Danach haben wir die Suche in unserem System angelegt. Sie richtet sich an Fachkräfte mit Landtechnik- und Werkstatthintergrund im Umkreis von Trautmannsdorf, auch an jene, die fest beschäftigt sind und keine Inserate lesen. Die Wege dafür sind mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Mit Schneider haben wir außerdem festgelegt, was unser Team am Telefon klärt, bevor ein Gespräch im Betrieb stattfindet.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Markenvielfalt, moderne Technik und den kurzen Arbeitsweg als Argumente für Mechaniker ausformuliert.
- AdVentory haben wir auf Landtechnik- und Werkstatthintergrund im Umkreis von Trautmannsdorf eingestellt, mit 850.000 Profilen im DACH-Raum als Grundlage.
- Ansprache in anderen Werkstätten: Mechaniker, die nicht aktiv suchen, erreichen wir über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen.
- Klärung am Telefon: Mit Schneider haben wir vereinbart, dass unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung abfragt und den Lebenslauf samt Gesprächsnotiz übergibt.
- AdVentory OS: Wir haben Schneider den Zugang eingerichtet, in dem Stellen und Bewerbungen gesammelt sichtbar sind.
Sieben Marken, eine Werkstatt: Der Arbeitgeberauftritt ist umgesetzt
Schneider verfügt nach unserer Arbeit über einen Arbeitgeberauftritt, der die Werkstatt in Trautmannsdorf als Alternative zum Pendeln nach Wien zeigt. Für Landmaschinentechniker, Werkstattleitung, Ersatzteilverkauf und Außendienst ist beschrieben, was die Stelle ausmacht. Den Ablauf haben wir so gebaut, dass der Betrieb neben Ernte und Anbau keine Bewerbungen sortieren muss.
Dazu gehört AdVentory OS, in dem Schneider jede offene Stelle und jede Bewerbung an einem Ort findet. Für uns ist das der wichtigste Teil der Arbeit: Die Vorbereitung ist erledigt, und bei der nächsten offenen Stelle greifen wir auf dieselbe Botschaft und denselben Ablauf zurück.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Marken nennen
Mechaniker identifizieren sich mit den Maschinen, an denen sie arbeiten. Führen Sie Ihre Marken in jeder Ausschreibung an.
Den Arbeitsweg ausrechnen
Wer täglich in die Stadt pendelt, verliert Stunden. Zeigen Sie, wie nah Ihr Betrieb am Wohnort der Zielgruppe liegt.
Vor der Saison suchen
In der Ernte hat niemand Zeit für Gespräche. Legen Sie die Suche in ruhigere Wochen und lassen Sie die Vorauswahl von außen erledigen.



