Die Andreas Eder Schlosserei am Vogelwiesweg in Saalbach baut Geländer aus Schmiedeeisen und Edelstahl, Treppen, Vordächer und Glaskonstruktionen. In der Zusammenarbeit haben wir die Werkstatt als Arbeitgeber sichtbar gemacht und eine Recruiting-Kampagne umgesetzt. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Die Story zeigt, wie wir in einem Tal gesucht haben, das vom Tourismus lebt.
Bauschlosserei und Kunstschmiede in einer Werkstatt
In Saalbach arbeitet fast jeder im Tourismus. Die Schlosserei Eder macht etwas anderes und baut das, woran sich Gäste festhalten. Das Angebot reicht von Carports und Stiegen über Schmiedearbeiten bis zu Brandschutzportalen. Jedes Stück wird nach Maß gefertigt und selbst montiert. Der Betrieb bildet auch Lehrlinge aus.
Gebraucht werden Metalltechniker und Schlosser, die schweißen, schmieden und auf der Baustelle sauber montieren. Im Glemmtal ist die Auswahl klein. Wohnraum ist teuer, und Hotels und Bergbahnen werben um dieselben Hände.
Der Markt: Im Tourismusort ist Handwerk die Ausnahme
Laut WKO Fachkräfte-Radar, einer Befragung von über 2.100 Betrieben, spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel. 56 Prozent erleben ihn stark oder sehr stark, 56 Prozent verlieren deshalb Umsatz. In einem Tal, in dem Hotels und Bergbahnen den Arbeitsmarkt prägen, muss ein Handwerksbetrieb zusätzlich erklären, dass es ihn gibt.
Die Mangelberufsliste 2026 gilt bundesweit für 64 Berufe. Sie richtet sich danach, ob auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für eine Schlosserei im Pinzgau heißt das: Die Leute, die in Frage kommen, haben fast alle schon Arbeit.
So haben wir für die Schlosserei Eder gesucht
Wir haben mit der Schlosserei Eder herausgearbeitet, was ein Metalltechniker dort bekommt, das der Tourismus nicht bietet: ganzjährige Arbeit, ein Handwerk mit sichtbarem Ergebnis und Stücke, die nach Maß entstehen und im Ort stehen bleiben. Schmiedeeisen, Edelstahl und Glas in einer Werkstatt haben wir als fachlichen Reiz genannt.
Unser System hat die Kampagne im Pinzgau rund um Saalbach ausgespielt und auch Handwerker erreicht, die gerade nicht suchen. Unser Team hat mit den Bewerbern telefoniert und gefragt, was sie schweißen und montieren können. Die Kampagne ist beendet.
- Botschaft: Wir haben ganzjährige Arbeit und Maßanfertigung als Gegenstück zum Saisonjob formuliert.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Schlossern und Metalltechnikern im Umkreis von Saalbach durchsucht.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ein Anschreiben war nicht verlangt.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Schweiß- und Montageerfahrung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat der Werkstatt jede Bewerbung samt Stand gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten für die Werkstatt in Saalbach
Jede Bewerbung aus unserer Kampagne für die Schlosserei Eder kam mit Lebenslauf. Zu jeder lag vor, was der Bewerber schweißen und montieren kann und wo er wohnt. In einem Tal mit teurem Wohnraum ist der Wohnort oft die erste Frage.
In einer Werkstatt dieser Größe steht der Chef selbst an der Werkbank. Wir haben ihm das Sichten und Nachtelefonieren abgenommen. Der Betrieb ist nun auch bei Metallern im Pinzgau bekannt, die bisher nur Hotels und Bergbahnen als Arbeitgeber im Tal gesehen haben.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Ganzjährigkeit betonen
In Tourismusorten kennen viele nur Saisonverträge. Wenn Sie das ganze Jahr beschäftigen, ist das Ihr stärkstes Argument. Schreiben Sie es in die erste Zeile.
Fertige Stücke zeigen
Ein Geländer oder eine Treppe aus Ihrer Werkstatt sagt mehr als eine Tätigkeitsliste. Zeigen Sie Arbeiten, auf die Ihre Leute stolz sind, am besten dort, wo sie im Ort jeder kennt. Wer daran vorbeigeht, weiß dann, aus welcher Werkstatt das Stück stammt.
Die Wohnfrage früh klären
Wo Wohnraum knapp ist, scheitern Einstellungen oft daran. Fragen Sie den Wohnort gleich zu Beginn ab und sagen Sie, ob Sie bei der Suche helfen können.



