Schlager Fensterbank in Mattighofen schneidet zu, beschichtet und liefert Systeme wie helopal, fenorm und Topalit sowie Mauerabdeckungen an den Fachhandel. Wir haben in der Zusammenarbeit die Suche nach Fachkräften für den Betrieb in unserem System aufgesetzt. Die Story zeigt, wie wir einen mittelständischen Zulieferer an einem Standort mit sehr großen Arbeitgebern hörbar gemacht haben.
Zuschnitt auf Maß braucht genaue Hände in einer Industrieregion
Kaum ein Bauteil wird so selbstverständlich übersehen wie die Fensterbank. In Mattighofen ist sie ein ganzes Geschäft. Aus der 1986 gegründeten Josef Schlager KG wurde 2008 die Schlager Fensterbank GmbH. Der Betrieb hat 2019 eine Pulverbeschichtung und 2022 neue Kantentechnik in der Holzabteilung in Betrieb genommen und beliefert den Fachhandel in Salzburg, Oberösterreich und Tirol.
Dafür braucht es Maschinenbediener, Tischler, Beschichter, Lagerlogistiker und Verkaufsinnendienst. Mattighofen ist ein Industriestandort mit sehr großen Arbeitgebern. Ein mittelständischer Zulieferer muss dort aktiv auf Fachkräfte zugehen.
Im Bezirk Braunau zieht die Industrie die Aufmerksamkeit auf sich
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Die Schwelle dafür ist klar definiert: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. An einem Industriestandort wie Mattighofen kennen Arbeitsuchende zuerst die großen Namen. Kleinere Betriebe werden leicht übersehen.
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihren Fachkräfte-Radar befragt. Bei mehr als drei Viertel ist der Fachkräftemangel spürbar, bei 56 Prozent stark oder sehr stark. Fehlendes Personal kostet 56 Prozent der Betriebe bereits Umsatz. Wer als Mittelständler dort sucht, braucht deshalb eine eigene Botschaft und einen Weg zu Menschen, die gar nicht nach einer neuen Stelle suchen.
So haben wir Schlager im Bezirk Braunau hörbar gemacht
Mit Schlager haben wir zuerst festgehalten, was der Betrieb einem Bewerber bietet, das ein Großbetrieb nicht hat. Unsere Botschaft baut auf zwei Dingen auf: Hier wird auf Maß gearbeitet, und es wurde zuletzt sichtbar investiert, 2019 in die Pulverbeschichtung und 2022 in neue Kantentechnik. Wer Holz, Aluminium oder Beschichtung gelernt hat, findet überschaubare Abläufe und moderne Anlagen.
Anschließend haben wir die Ansprache aufgebaut. Unser System zielt auf Fachkräfte mit Erfahrung in Zuschnitt, Holz, Aluminium und Beschichtung im Umkreis von Mattighofen. Weil die meisten davon eine Stelle haben, setzen wir auf mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Den Leitfaden für das Telefonat unseres Teams haben wir mit Schlager durchgesprochen.
- Botschaft: Wir haben Maßarbeit und die Investitionen von 2019 und 2022 als Argumente gegenüber den großen Arbeitgebern formuliert.
- AdVentory wurde auf Erfahrung in Zuschnitt, Holz, Aluminium und Beschichtung im Umkreis von Mattighofen ausgerichtet.
- Aktive Ansprache: Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen gehen wir auf Fachkräfte zu, die nicht suchen.
- Kurzbewerbung haben wir so vorgesehen, dass wenige Klicks reichen und kein Anschreiben nötig ist.
- Telefonleitfaden: Unser Team fragt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung ab. Die Fragen dazu haben wir mit Schlager abgestimmt.
- AdVentory OS bündelt für Schlager Bewerbungen und nächste Schritte an einem Ort.
Drei Bundesländer beliefert, die Suche für die Produktion ist aufgesetzt
Schlager hat damit einen festen Ablauf für die Fachkräftesuche. Die Botschaft für Produktion, Lager und Innendienst liegt vor, und unser Team klärt am Telefon, ob Arbeitsweg und Rahmen passen. Gespräche im Betrieb sind für jene vorgesehen, bei denen das der Fall ist, und zu jedem Gespräch gehören Lebenslauf und Gesprächsnotiz.
Dazu gehört AdVentory OS, in dem Schlager jede offene Stelle und jede Bewerbung an einem Ort findet. Für uns ist das der wichtigste Teil der Arbeit: Die Vorbereitung ist erledigt, und bei der nächsten offenen Stelle greifen wir auf dieselbe Botschaft und denselben Ablauf zurück.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Investitionen erzählen
Neue Anlagen zeigen Bewerbern, dass ein Betrieb Zukunft hat. Nennen Sie, was Sie zuletzt angeschafft haben und woran man damit arbeitet.
Nicht mit Größe konkurrieren
Neben einem Großbetrieb gewinnen Sie über Überschaubarkeit, direkte Wege und Arbeit, deren Ergebnis man sieht.
Den Arbeitsweg prüfen
In der Produktion entscheidet die Anfahrt oft über das Bleiben. Klären Sie den Wohnort, bevor Sie jemanden einladen.



