Rothschädl in Kobenz bei Knittelfeld steht im Murtal für Fliesen vom Mosaik bis zum XXL-Format und für Kachelöfen, Heizkamine und Kachelherde. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für Handwerker aus beiden Bereichen umgesetzt. Unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, wie wir Handwerker erreicht haben, die keine Inserate lesen.
Fliesenleger und Hafner sind zwei Berufe mit wenig Nachwuchs
1968 hat Johann Rothschädl in Knittelfeld begonnen, 1976 zog der Betrieb nach Raßnitz. Rothschädl verkauft Fliesen und Öfen und verlegt und setzt selbst, im Wohnbereich ebenso wie auf Terrassen und rund um Pools mit Feinsteinzeug.
Der Betrieb braucht Fliesenleger, die Großformate sauber verarbeiten, Hafner, die einen Ofen von Grund auf setzen, und Berater für den Schauraum. Beide Lehrberufe werden selten gewählt. Im Murtal kommt dazu, dass die Industrie der Region gut zahlt und Handwerker abzieht.
Wenig Suchende, viele Betriebe mit offenem Bedarf
Der WKO Fachkräfte-Radar hat über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Bei selten gewählten Lehrberufen fällt das noch stärker ins Gewicht.
Für 2026 führt die bundesweite Mangelberufsliste 64 Berufe. Die Schwelle ist klar definiert: Auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen weniger als 1,5 Arbeitsuchende. Im Murtal ist die Zahl der ausgebildeten Fliesenleger und Hafner überschaubar. Fast alle haben Arbeit. Eine Suche muss daher bei den Beschäftigten ansetzen.
So haben wir Handwerker für Rothschädl gefunden
Unser Ansatz in der Zusammenarbeit war einfach: Wir warten nicht auf Bewerbungen, wir gehen auf die Leute zu. Gemeinsam mit Rothschädl haben wir festgehalten, was den Betrieb ausmacht, nämlich zwei Handwerke unter einem Dach, anspruchsvolle Großformate und Öfen, die von Grund auf gesetzt werden. Damit haben wir die Kampagne gebaut und geschaltet.
Unser System hat im Umkreis von Kobenz nach Fliesenlegern, Hafnern und Fachberatern gesucht. Angesprochen haben wir auch Handwerker, die zufrieden beschäftigt waren, über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen. Vorab hat unser Team am Telefon die Rahmenbedingungen geklärt.
Den Arbeitgeberauftritt haben wir auf die lange Geschichte des Betriebs gestützt. Ein Unternehmen, das seit 1968 besteht, bietet einem Handwerker Beständigkeit, und der Schauraum zeigt, auf welchem Niveau gearbeitet wird. Beides haben wir in der Ansprache genannt. Ein Fliesenleger oder Hafner konnte so einschätzen, ob die Arbeit bei Rothschädl zu seinem Anspruch passt, noch bevor unser Team ihn angerufen hat.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Fliesenlegern, Hafnern und Fachberatern durchsucht.
- Kurzbewerbung: Der erste Kontakt dauerte wenige Klicks und kam ohne Anschreiben aus.
- Vorqualifizierung: Am Telefon hat unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat dem Familienbetrieb jede Bewerbung an einem Ort gezeigt, ohne Zettelwirtschaft neben dem Tagesgeschäft.
Vorqualifizierte Kandidaten für zwei seltene Handwerke
Die Kampagne ist abgeschlossen. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Jeder Lebenslauf kam mit einer Gesprächsnotiz aus dem Telefonat zu Rothschädl.
Wer zum Gespräch kam, kannte die Rahmenbedingungen schon. Der Familienbetrieb konnte mit voller Information entscheiden und musste im Gespräch keine Grundfragen mehr klären. Bei zwei Berufen, die kaum jemand lernt, ist jede vorbereitete Bewerbung ein konkreter Kontakt, den es vorher nicht gab.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Zwei Berufe, zwei Botschaften
Ein Hafner achtet auf anderes als ein Fliesenleger. Schreiben Sie für jedes Handwerk eigene Texte, auch wenn beide im selben Betrieb arbeiten.
Zeigen Sie anspruchsvolle Arbeit
Großformate und handgesetzte Öfen sprechen Leute an, die ihr Handwerk ernst nehmen. Machen Sie solche Arbeiten in Ihrer Ansprache sichtbar.
Sprechen Sie Beschäftigte an
In kleinen Berufen sucht fast niemand aktiv. Rechnen Sie damit, dass Ihr nächster Mitarbeiter heute noch bei einem anderen Betrieb arbeitet.



