Die Rosner GmbH hatte mehrere Stellen gleichzeitig offen und hat gemeinsam mit uns sechs davon besetzt: drei Dachdecker, einen Bauleiter, einen Folienschweißer und eine weitere Position. Die Story zeigt, warum mittelständische Betriebe im Fachkräftemangel besonders unter Druck stehen und wie wir in der Zusammenarbeit Reichweite und Vorauswahl übernommen haben, ohne dass Rosner die Entscheidung aus der Hand gab.
Mehrere offene Stellen und kein Team, das nebenbei suchen kann
Die Rosner GmbH ist ein österreichisches Partnerunternehmen von uns. Gesucht waren Dachdecker, ein Bauleiter und ein Folienschweißer, also Menschen für die Baustelle und für deren Führung.
Die Ausgangslage ist typisch für viele Mittelständler. Mehrere Stellen sind gleichzeitig offen, eine eigene Recruiting-Abteilung gibt es nicht, und die Suche landet bei jenen, die ohnehin am wenigsten Zeit haben. Kampagnen planen, Bewerbungen sichten, Telefonate führen und Termine koordinieren kostet Stunden, die im Tagesgeschäft fehlen. Und die meisten geeigneten Menschen sind gar nicht auf der Suche, weil sie längst einen Job haben.
Mehr als ein Viertel der Betriebe sieht im Personalmangel eine Gefahr für die eigene Existenz
Laut Arbeitskräfteradar 2025 der Wirtschaftskammer, für das das ibw rund 2.500 Betriebe befragt hat, finden 78 Prozent der Unternehmen nicht ausreichend geeignetes Personal. 53,5 Prozent spüren den Mangel stark oder sehr stark. 57 Prozent müssen deshalb Aufträge ablehnen oder reduzieren, 47,5 Prozent verschieben Innovationsvorhaben, und 27,2 Prozent sehen im Mangel eine Bedrohung für ihre Existenz.
Die OECD rechnet laut WKO damit, dass die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in Österreich bis 2060 um 23,7 Prozent schrumpft. Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe, vom Handwerk über Technik bis zur Pflege. Mittelständische Unternehmen konkurrieren dabei mit Konzernen um dieselben Menschen, haben aber meist weniger Budget und keine eigene Personalabteilung. Ihr Vorteil liegt anderswo: kurze Wege, direkte Ansprechpartner und ein Arbeitsplatz in der Nähe.
Was wir für Rosner umgesetzt haben
Wir haben für Rosner jede Stelle einzeln beworben. Ein Dachdecker hat andere Gründe für einen Wechsel als ein Bauleiter, deshalb hat jede Position von uns ihre eigene Botschaft bekommen. Ausgespielt haben wir sie im Umkreis des Unternehmens über mehr als 30 Kanäle, dort, wo die passenden Menschen ihre Zeit verbringen.
Unsere Anzeigen haben in wenigen Sekunden klargemacht, welche Aufgabe wartet, wo der Arbeitsplatz liegt und was sich für die Person verbessern würde. Wer Interesse zeigte, konnte sich in wenigen Klicks bewerben. Danach hat unser Team zurückgerufen, solange das Interesse frisch war. Erst wenn Erfahrung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt waren, haben wir die Person mit Lebenslauf an Rosner übergeben.
- Eigene Botschaft je Stelle haben wir für Dachdecker, Bauleiter und Folienschweißer getrennt formuliert und geschaltet.
- AdVentory hat 850.000 Profile durchsucht und jede Stelle im Umkreis des Betriebs über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks und ohne Anschreiben, damit auch Fachkräfte ohne klassischen Lebenslauf dabei waren.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung vor jeder Übergabe geklärt.
Sechs Stellen besetzt, und die Entscheidung blieb bei Rosner
In der Zusammenarbeit mit Rosner sind sechs Stellen besetzt worden: drei Dachdecker, ein Bauleiter, ein Folienschweißer und eine weitere Position. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Bei Rosner angekommen ist davon nur eine kleine Auswahl. Unser Team hat mit den Bewerbern telefoniert, vorqualifiziert und ausschließlich die Kandidaten übergeben, die am besten zur jeweiligen Stelle passten. Wenn laut WKO mehr als die Hälfte der Betriebe Aufträge wegen Personalmangel ablehnen oder reduzieren muss, wirkt jede besetzte Stelle direkt dagegen.
Die Entscheidung über jede Einstellung lag bei Rosner. Suchen, Anrufen und Vorsortieren haben wir übernommen. Für die Verantwortlichen hieß das, nur noch Gespräche mit Menschen zu führen, bei denen die Grundlagen bereits stimmten. Das Tagesgeschäft lief währenddessen weiter.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Pro Stelle eine eigene Botschaft
Eine Sammelanzeige für mehrere Positionen spricht niemanden richtig an. Formulieren Sie für jede Stelle, was genau diese Zielgruppe an einem Wechsel reizt.
Das Gehalt in die Anzeige schreiben
Menschen, die bereits einen Job haben, wägen nüchtern ab. Eine konkrete Gehaltsspanne spart Ihnen und den Bewerbern Gespräche, die an der Zahl scheitern würden.
Die Vorauswahl abgeben, die Entscheidung behalten
Recherche, Rückrufe und Vorsortieren lassen sich auslagern. Das letzte Gespräch und die Entscheidung gehören in Ihr Unternehmen, denn dort zeigt sich, ob jemand ins Team passt.



