Romann Landtechnik in Harmannsdorf-Rückersdorf bietet Verkauf, Reparatur, Ersatzteile und Beratung aus einer Hand, mit Schwerpunkt auf Kartoffel- und Weinbau sowie Hacktechnik. Wir haben in der Zusammenarbeit den Arbeitgeberauftritt des Familienunternehmens erarbeitet und die Ansprache von Landmaschinentechnikern vorbereitet. Die Story zeigt, wie wir eine Spezialisierung zum Grund für eine Bewerbung gemacht haben.
Spezialtechnik für Kartoffel, Wein und Hacke braucht Spezialwissen
Ein Kartoffelvollernter, der in der Ernte steht, kostet jeden Tag Ertrag. Das Familienunternehmen wurde 1999 von Karl und Christina Romann gegründet. Es arbeitet mit Herstellern wie Einböck, Schmotzer, Hatzenbichler, Lemken, Kverneland und ROPA, hält über 1.000 Verschleißteile auf Lager und betreibt mit hackgerät.at einen eigenen Onlineshop für mechanische Hacktechnik.
Der Betrieb braucht Landmaschinentechniker, Ersatzteilfachleute und Verkäufer mit landwirtschaftlichem Verständnis. Davon werden jedes Jahr wenige ausgebildet, und Lkw- wie Baumaschinenwerkstätten im Wiener Umland werben um dieselben Mechaniker.
Mechaniker im Wiener Umland haben viele Angebote
Wie eng der Arbeitsmarkt ist, zeigt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Auf die Liste kommt ein Beruf, wenn pro offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist, weniger als 1,5 Arbeitsuchende vorhanden sind. Im Weinviertel stehen Landtechnikbetriebe im Wettbewerb mit Lkw- und Baumaschinenwerkstätten, die dieselben Grundfertigkeiten suchen.
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihren Fachkräfte-Radar befragt. Bei mehr als drei Viertel ist der Fachkräftemangel spürbar, bei 56 Prozent stark oder sehr stark. Fehlendes Personal kostet 56 Prozent der Betriebe bereits Umsatz. Ein Spezialist für Kartoffel-, Wein- und Hacktechnik braucht zusätzlich Leute, die verstehen, was auf dem Feld passiert. Das engt die Auswahl weiter ein.
So haben wir die Spezialisierung zur Botschaft gemacht
Gemeinsam mit der Familie Romann haben wir gefragt, warum ein Mechaniker gerade hier arbeiten soll. Unser Auftritt für den Betrieb setzt auf die Maschinen: Kartoffelroder, Hackgeräte und Erntetechnik von Herstellern, die in der Branche jeder kennt. Wer selbst aus der Landwirtschaft kommt, erkennt darin eine Arbeit mit Bezug zur eigenen Herkunft. Den Onlineshop hackgerät.at haben wir als Zeichen dafür genutzt, dass der Betrieb in seinem Feld vorangeht.
Auf dieser Grundlage haben wir unser System eingerichtet. Es wendet sich an Fachkräfte mit Landtechnik-, Hydraulik- und Werkstatthintergrund im Umkreis des Standorts und erreicht über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen auch Menschen ohne Wechselabsicht. Gemeinsam mit Romann haben wir die Punkte gesammelt, die unser Team in der telefonischen Vorqualifizierung abfragt.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben Kartoffel-, Wein- und Hacktechnik als Fachgebiet beschrieben, in dem ein Mechaniker zum Spezialisten wird.
- AdVentory haben wir auf Landtechnik-, Hydraulik- und Werkstatthintergrund im Umkreis des Standorts eingestellt, mit 850.000 Profilen im DACH-Raum als Grundlage.
- Familienbetrieb: Die Gründung durch Karl und Christina Romann und die kurzen Wege im Haus haben wir bewusst in die Ansprache aufgenommen.
- Telefonleitfaden: Unser Team fragt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung ab. Die Fragen dazu haben wir mit Romann abgestimmt.
- AdVentory OS: Wir haben Romann den Zugang eingerichtet, in dem Stellen und Bewerbungen gesammelt sichtbar sind.
Über 1.000 Verschleißteile, ein klares Profil: Der Auftritt ist umgesetzt
Romann hat nach unserer Arbeit einen Arbeitgeberauftritt, der den Betrieb von einer gewöhnlichen Werkstatt abhebt. Für Landmaschinentechniker, Ersatzteilfachleute und Verkäufer ist jeweils beschrieben, was die Stelle ausmacht. Der Ablauf ist so angelegt, dass die Familie in der Saison in der Werkstatt bleiben kann und nur mit Kandidaten spricht, deren Eckdaten geklärt sind.
Dazu gehört AdVentory OS, in dem Romann jede offene Stelle und jede Bewerbung an einem Ort findet. Für uns ist das der wichtigste Teil der Arbeit: Die Vorbereitung ist erledigt, und bei der nächsten offenen Stelle greifen wir auf dieselbe Botschaft und denselben Ablauf zurück.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit den Maschinen werben
Nennen Sie die Geräte und Hersteller, an denen gearbeitet wird. Für einen Mechaniker ist das die wichtigste Information in einer Ausschreibung.
Herkunft ansprechen
Viele gute Landmaschinentechniker sind auf einem Hof aufgewachsen. Zeigen Sie, dass dieses Verständnis bei Ihnen gebraucht wird.
Die Saison respektieren
Führen Sie Gespräche nicht in der Ernte. Bereiten Sie die Suche so vor, dass die Vorauswahl ohne Sie läuft.



