RIMA Atlanta in Kennesaw im US-Bundesstaat Georgia liefert Maschinen für die Weiterverarbeitung in der Druckindustrie. In der Zusammenarbeit mit RIMA haben wir eine Kampagne für einen Full-Charge Bookkeeper aufgesetzt, komplett auf Englisch, und bis 17. August 2026 geschaltet. Unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, warum wir die Kampagne für den US-Arbeitsmarkt umgebaut und nicht nur übersetzt haben.
Ein Maschinenanbieter für die Druckindustrie braucht eine Buchhaltung aus einer Hand
RIMA Atlanta LLC sitzt in Kennesaw im US-Bundesstaat Georgia und bietet Lösungen für Weiterverarbeitung, Buchbinderei, Verpackung und Versand in der Druckindustrie. RIMA wurde 1976 gegründet, laut Unternehmen sind heute mehr als 10.000 Stapler im Einsatz. Seit November 2024 arbeitet RIMA Atlanta eng mit IN-LOG und GÄMMERLER zusammen, die deutsche MERTEN Group ist Gesellschafterin.
Gesucht ist ein Full-Charge Bookkeeper in Vollzeit mit 40 Stunden pro Woche. Die Rolle umfasst Kontenabstimmung, QuickBooks mit Bestellungen und Rechnungen, Kreditoren und Debitoren von Anfang bis Ende, Kundenabrechnung und den Monatsabschluss mit einem externen CPA. Gefordert sind drei bis vier Jahre oder mehr Erfahrung, Industrie ist ein Plus, Deutsch oder Spanisch ein Bonus. Für uns war das ein Auftrag außerhalb des DACH-Raums.
Der Beruf schrumpft, aber die erfahrenen Leute gehen schneller, als neue nachkommen
Laut U.S. Bureau of Labor Statistics arbeiteten 2025 rund 1,53 Millionen Menschen als Bookkeeping, Accounting and Auditing Clerks. Die Behörde erwartet bis 2035 einen Rückgang der Beschäftigung um 6 Prozent, weil Software viele Routineaufgaben übernimmt. Trotzdem rechnet sie mit rund 144.100 offenen Stellen pro Jahr, fast ausschließlich durch Pensionierungen und Berufswechsel.
Für Unternehmen heißt das: Die erfahrenen Fachkräfte, die eine Buchhaltung eigenständig und vollständig führen, verlassen den Markt, während weniger Nachwuchs nachkommt. Ein Profil mit mehrjähriger QuickBooks-Erfahrung, Industriekenntnis und idealerweise einer zweiten Sprache ist entsprechend selten. Dazu kommt, dass in den USA Kranken- und Altersvorsorge oft über den Arbeitgeber laufen. Wer wechselt, prüft deshalb das gesamte Paket, nicht nur das Gehalt.
Wir haben die Kampagne für den US-Arbeitsmarkt umgebaut
Eine erfahrene Buchhalterin in Georgia erwartet eine Anzeige, die sich wie der US-Arbeitsmarkt anfühlt. Wir haben deshalb durchgehend auf Englisch gearbeitet, mit Full-Time statt Vollzeit und (m/f/d) statt (m/w/d). Unsere Zielgruppe waren Full-Charge Bookkeeper mit QuickBooks-Erfahrung im Umkreis von Kennesaw.
Bei den Benefits haben wir uns gemeinsam mit RIMA an eine harte Regel gehalten: nur, was es wirklich gibt. Das sind eine stabile Langzeitrolle, 401(k), Krankenversicherung und Zahnversicherung sowie bezahlter Urlaub. Die englischsprachigen Motive zeigen Fotos aus dem eigenen Büro, der Jobtitel steht jeweils im Mittelpunkt. Deutsch oder Spanisch haben wir ausdrücklich als Bonus genannt, denn die Gesellschafterin sitzt in Deutschland.
- AdVentory hat die Stelle im Umkreis von Kennesaw über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Motive: Wir haben sie auf Englisch und mit Fotos aus dem Büro von RIMA gestaltet.
- Telefonische Vorqualifizierung hat QuickBooks-Erfahrung, Monatsabschluss, Wohnort und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat RIMA jede Bewerbung mit Lebenslauf gezeigt, auch über den Atlantik hinweg.
Vorqualifizierte Kandidaten, derselbe Ablauf wie in Österreich
Bis zum Kampagnenende am 17. August 2026 hat unser Team jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Das Team in Kennesaw hat im Portal jede davon mit Lebenslauf gesehen. Die Vorauswahl, die sonst neben dem Tagesgeschäft laufen müsste, haben wir übernommen.
Weil unsere Kampagne nichts versprochen hat, was es nicht gibt, hat sie Menschen angesprochen, die eine stabile Rolle suchen. Für uns war der Auftrag zugleich der Beleg, dass unser Ablauf auch außerhalb des DACH-Raums trägt, wenn Sprache, Begriffe und Benefits zum Land passen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Nur echte Benefits nennen
Wer Leistungen verspricht, die es nicht gibt, verliert neue Mitarbeiter in den ersten Monaten. Ein ehrliches Paket zieht Menschen an, die bleiben wollen.
Die Anzeige an den lokalen Arbeitsmarkt anpassen
Begriffe, Formate und Benefits müssen zu dem Land passen, in dem gesucht wird. Eine übersetzte Anzeige aus Europa wirkt in den USA fremd und wird von guten Kandidaten schnell übersehen.
Die Software im ersten Anruf abfragen
In der Buchhaltung entscheidet die Erfahrung mit dem konkreten System über die Einarbeitungszeit. Fragen Sie früh nach Jahren und Tiefe der Praxis mit Ihrer Software.



