Ric Transport ist ein Wiener Familienbetrieb, der seit 1989 für Direktkunden aus Industrie und Handel fährt. Wir haben für das Unternehmen eine Kampagne für Berufskraftfahrer umgesetzt und es als Arbeitgeber im Raum Wien sichtbar gemacht. Die Story zeigt, was wir in der Zusammenarbeit getan haben und was Transportunternehmen daraus ableiten können.
Gefahrgut macht aus einem Fahrerjob einen Vertrauensjob
Ric Transport arbeitet ausschließlich für Unternehmen und wird seit 1995 als GmbH geführt. Der Schwerpunkt liegt auf Transporten mit Planen-Lkw, vor allem Komplettladungen, dazu Stückgut und Gefahrgut nach den gesetzlichen Bestimmungen. Das verlangt geschulte Fahrer und moderne Fahrzeuge.
Gebraucht werden Berufskraftfahrer mit Führerschein C und E, Gefahrgutausbildung und Verlässlichkeit bei Terminen, außerdem Disponenten. In Wien konkurrieren Speditionen, Baustofflogistik und Paketdienste um dieselben Fahrer.
Fehlendes Personal kostet Betriebe Aufträge
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Im Transport ist der Zusammenhang direkt: Ohne Fahrer bleibt der Lkw am Hof.
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Aufgenommen wird ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In Wien gibt es viele Fahrer und noch mehr Angebote für sie. Ein Familienbetrieb mit festen Direktkunden hat gute Argumente, etwa planbare Touren und ein gepflegter Fuhrpark. Diese Argumente müssen aber bei den Fahrern ankommen.
Was wir für Ric Transport umgesetzt haben
Wir haben mit Ric Transport die Punkte gesammelt, die für einen erfahrenen Fahrer zählen: Familienbetrieb, Direktkunden aus Industrie und Handel, moderne Fahrzeuge. Daraus haben wir die Kampagne aufgebaut und im Raum Wien geschaltet.
Unser System hat nach Berufskraftfahrern und Disponenten gesucht. Fahrer, die nicht aktiv suchen, haben wir über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen angesprochen, also dort, wo sie unterwegs am Handy erreichbar sind. Für Rückfragen und Rückrufe war unser Team zuständig, damit die Disposition Touren planen konnte.
Beim Arbeitgeberauftritt haben wir auf Ehrlichkeit gesetzt. Gefahrgut verlangt Schulung und Sorgfalt, das haben wir so benannt. Zugleich haben wir beschrieben, was ein Fahrer dafür bekommt: einen Betrieb, in dem man einander kennt, und Kunden, die seit Jahren dieselben sind. Wer sich auf so eine Ansprache meldet, weiß, dass hier Verlässlichkeit zählt.
- Suche nach Führerschein und Erfahrung: AdVentory hat 850.000 Profile nach Berufskraftfahrern und Disponenten im Umkreis von Wien durchsucht.
- Ausspielung: Die Kampagne lief über mehr als 30 Kanäle.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, vom Handy aus und ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und vorhandene Schulungen abgefragt.
- AdVentory OS hat dem Betrieb den Stand der Suche an einem Ort gezeigt.
Kampagne umgesetzt: Ric Transport war bei Fahrern im Raum Wien sichtbar
Die Kampagne ist abgeschlossen. Ric Transport war damit bei Berufskraftfahrern im Raum Wien als Arbeitgeber zu sehen, mit den Argumenten eines Familienbetriebs und nicht als eines von vielen Inseraten.
Geliefert haben wir die Umsetzung vom Text bis zum Rückruf. Die Abfrage vorhandener Schulungen war fester Teil unserer Telefonate, weil Gefahrgut nur fährt, wer dafür ausgebildet ist. Der Betrieb konnte in AdVentory OS auf einen Blick sehen, wer zu Fuhrpark und Kunden passt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Schulungen als Erstes abfragen
Führerscheinklassen und Gefahrgutausbildung sind harte Kriterien. Klären Sie sie im ersten Kontakt, das spart beiden Seiten Zeit.
Den Fuhrpark zeigen
Fahrer verbringen den Tag im Fahrzeug. Ein Bild des Lkw, den jemand fahren wird, sagt mehr als ein Absatz über das Unternehmen.
Mit festen Kunden werben
Direktkunden bedeuten bekannte Strecken und Ansprechpartner. Sagen Sie Fahrern, dass sie bei Ihnen wissen, wohin es morgen geht.



