Rechberger Bau in Kepling bei St. Veit im Mühlkreis nimmt seit 1989 vor Ort Maß und schickt eigene Leute zur Montage. Für den Betrieb haben wir das Employer Branding umgesetzt. Die Story zeigt, wie wir das eigene Montageteam, das Kunden schätzen, auch für Handwerker aus der Umgebung zum Argument gemacht haben.
Montage ist Vertrauenssache, und Linz liegt nah
Das Sortiment umfasst Fenster, Türen, Tore, Sonnenschutz und Fliesen, für Neubau und Sanierung. Verbaut werden bevorzugt Produkte österreichischer Hersteller. Der Betrieb berät, misst aus und montiert selbst, außerdem gehört er dem Reparaturnetzwerk Linz und Umgebung an.
Dafür braucht es Fenstermonteure, Fliesenleger und technische Verkaufsberater, die beim Kunden sauber auftreten. Im Mühlviertel pendeln viele Handwerker nach Linz, und wer bleibt, ist gut beschäftigt. Rechberger Bau hatte einen guten Namen bei Bauherren. Bei Monteuren, die täglich an Kepling vorbei in den Zentralraum fahren, war der Betrieb als Arbeitgeber weit weniger präsent.
64 Mangelberufe und ein Markt, in dem kaum jemand sucht
Bundesweit stehen 2026 insgesamt 64 Berufe auf der Mangelberufsliste. Die Schwelle dafür: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. In einem solchen Umfeld kommen auf ein Inserat nur wenige Antworten, und die passen oft nicht.
Laut WKO Fachkräfte-Radar, für das über 2.100 Betriebe befragt wurden, spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel. 56 Prozent spüren ihn stark oder sehr stark, 56 Prozent verlieren dadurch Umsatz. Ein Montagebetrieb merkt das an Lieferterminen, die sich nach hinten schieben, und an Kunden, die länger auf ihre neuen Fenster warten.
Was wir für Rechberger Bau gemacht haben
In der Zusammenarbeit mit Rechberger Bau haben wir beim stärksten Punkt des Betriebs angesetzt, dem eigenen Montageteam. Wir haben gefragt, was ein Monteur dort anders erlebt als bei einem Subunternehmer: fixe Kollegen, Produkte, die er kennt, Baustellen in der Region und ein Chef, der selbst ausmisst. Aus diesen Antworten haben wir das Arbeitgeberprofil geschrieben.
Den kurzen Arbeitsweg haben wir zum zweiten Schwerpunkt gemacht. Wer täglich nach Linz pendelt, rechnet schnell nach, was eine Stelle im eigenen Bezirk an Zeit bringt. Unser Team hat den Auftritt deshalb auf das Mühlviertel zugeschnitten und für die Ausspielung über mehr als 30 Kanäle und die Karriereseite aufbereitet.
- Profil des Montageteams: Wir haben beschrieben, wie bei Rechberger Bau gearbeitet wird und wer zusammen auf die Baustelle fährt.
- Argument Arbeitsweg: Unser Team hat die Nähe zum Wohnort als eigene Botschaft für Pendler formuliert.
- Auftritt für die Region: Wir haben die Inhalte für die Ausspielung über mehr als 30 Kanäle und die Karriereseite erstellt, zugeschnitten auf das Mühlviertel.
- Kurzbewerbung: Für kommende Stellen ist bei uns eine Bewerbung in wenigen Klicks ohne Anschreiben vorgesehen.
Seit 1989 eigene Monteure: Der Arbeitgeberauftritt von Rechberger Bau ist umgesetzt
Wir haben das Employer Branding für Rechberger Bau umgesetzt. Der Betrieb zeigt jetzt, was er seit 1989 lebt: Montage durch eigene Leute, österreichische Produkte und Arbeit in der Umgebung. Für Handwerker im Bezirk ist das ein greifbares Angebot, das sie mit ihrem jetzigen Arbeitsplatz im Zentralraum vergleichen können.
Wird eine Stelle frei, liegen die Argumente vor. Unser System kann dann im Umkreis von St. Veit im Mühlkreis gezielt suchen, und unser Team klärt am Telefon Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung, bevor im Betrieb jemand einen Termin freihält.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit dem Team werben
Monteure wollen wissen, mit wem sie arbeiten. Zeigen Sie die Partie und nicht nur das fertige Fenster.
Pendelzeit in Stunden ausdrücken
Rechnen Sie vor, wie viel Zeit ein Arbeitsplatz im Bezirk pro Woche spart. Diese Zahl überzeugt mehr als ein allgemeiner Hinweis auf die Lage.
Produkte nennen
Handwerker achten darauf, womit sie arbeiten. Wenn Sie österreichische Hersteller verbauen, schreiben Sie das dazu.



