Quarzolith stellt Putze, Mörtel, Estriche, Kleber und Dämmsysteme her und produziert an fünf Standorten in Österreich. In der Zusammenarbeit haben wir die Fachkräftesuche so aufgesetzt, dass jedes Werk in seiner eigenen Region sucht und alles trotzdem an einem Ort zusammenläuft. Die Story zeigt, wie wir das umgesetzt haben und was Betriebe mit mehreren Standorten daraus ableiten können.
Fünf Werke, fünf Arbeitsmärkte
1952 hat Johann Webersberger mit Transporten und Erdbewegungen begonnen. Dann kamen Steinbruch und Schotter, später die Baustoffe. Heute führt die zweite Generation das Salzburger Familienunternehmen. Quarzolith erzeugt Putze, Mörtel, Beton, Estriche, Kleber, Spachtelmassen, Farben und Wärmedämmverbundsysteme.
Produziert wird in Nußdorf bei Salzburg, Sattledt, Bärnbach, Kundl und Lassee. Eine Baustoffproduktion braucht Anlagenführer, Instandhalter, Fahrer und Fachberater im Außendienst. Jedes Werk liegt in einer anderen Region mit eigenem Arbeitsmarkt. Rund um Salzburg ist die Industrie dicht und der Wettbewerb um Techniker groß.
Weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle
Ein Beruf gilt in Österreich als Mangelberuf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Die bundesweite Liste für 2026 nennt 64 solche Berufe. Dazu kommen regionale Listen, denn der Markt in Tirol sieht anders aus als jener im Marchfeld.
Der Fachkräfte-Radar der WKO stützt das mit Zahlen aus über 2.100 Betrieben: Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Für ein Unternehmen mit fünf Werken gilt das fünfmal, jeweils mit anderen Mitbewerbern vor Ort.
So haben wir die Suche je Werk aufgebaut
Wir haben mit Quarzolith nicht eine Suche für ganz Österreich aufgesetzt, sondern für jeden Standort eine eigene. Unser System sucht im Umkreis des jeweiligen Werks nach Menschen mit Hintergrund in Produktion, Instandhaltung und Baustoffen. Fachkräfte in fester Anstellung erreichen wir über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen.
Wer sich meldet, wird von unserem Team angerufen. Am Telefon klären wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung. Der Lebenslauf geht mit Gesprächsnotiz an die zuständige Werksleitung, und in AdVentory OS haben wir die Standorte so angelegt, dass jede Region für sich auswertbar bleibt.
- Profile je Standort: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Produktion, Instandhaltung und Baustoffwissen im Umkreis jedes Werks durchsucht.
- AdVentureKI prüft jede neue Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten und rechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie in der jeweiligen Region zu besetzen ist.
- Ansprache von Fachkräften in Anstellung: Wir erreichen sie über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS zeigt alle Werke in einer Ansicht und jede Region getrennt.
Fünf Standorte, eine Ansicht: Die Suche ist je Werk eingerichtet
Quarzolith steuert die Fachkräftesuche für mehrere Werke heute aus einer Ansicht. AdVentory OS zeigt alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort, die Werksleitung bekommt den Lebenslauf samt Notiz aus dem Telefonat mit unserem Team.
Der Vorteil liegt in der Trennung. Was in Kundl funktioniert, muss in Lassee nicht funktionieren, und beides lässt sich einzeln ablesen. Wir stellen die Ansprache je Region nach und halten den Ablauf für alle Werke gleich. Kommt ein Werk dazu oder ändert sich der Bedarf, legen wir die Suche im selben Aufbau an.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Je Standort getrennt suchen
Ein Inserat für alle Werke trifft keinen Arbeitsmarkt richtig. Setzen Sie die Suche pro Standort auf und nennen Sie den Ort gleich in der ersten Zeile.
Die Entscheidung im Werk lassen
Die Werksleitung kennt ihre Anlage und ihr Team. Geben Sie ihr vorbereitete Unterlagen und überlassen Sie ihr die Auswahl.
Regionen einzeln auswerten
Erst der Vergleich zeigt, wo es hakt. Halten Sie fest, wie viele Bewerbungen je Standort kommen und wie lange eine Besetzung dauert.



