Preite Verputz & Trockenbau hat im Vorarlberg Museum in Bregenz 16.500 Quadratmeter Lehmputz aufgebracht. Für den Familienbetrieb aus Bürs mit rund 25 Mitarbeitern haben wir das Employer Branding umgesetzt. Die Story zeigt, wie wir handwerkliches Können, das Bauherren beeindruckt, in einen Auftritt für Verputzer und Trockenbauer übersetzt haben.
Naturbaustoffe verlangen Könner, und das Rheintal zahlt mit
Antonio Preite hat den Betrieb 1989 zu zweit gegründet, seit 2002 sitzt er im Betriebsgebiet Quadrella in Bürs. Rund 25 Mitarbeiter arbeiten in den Bereichen Verputz, Lehmputz, Wärmedämmfassade, Trockenbau und Althaussanierung. Der Betrieb wurde mehrfach als ausgezeichneter Lehrbetrieb geführt.
Lehm verzeiht keine Eile, und solche Hände lernt man nicht schnell an. Gebraucht werden Stuckateure, Trockenbauer und Fassadenmonteure, die sauber und selbstständig arbeiten. In Vorarlberg werben auch Betriebe aus der Schweiz und Liechtenstein um dieselben Handwerker. Preite konnte beim Lohn nicht jedes Angebot von jenseits der Grenze überbieten und brauchte andere Gründe, die für den Betrieb sprechen.
Was die Zahlen zum Fachkräftemangel sagen
Über 2.100 Betriebe hat die WKO für ihr Fachkräfte-Radar befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Mangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent geben an, dass ihnen durch fehlendes Personal Umsatz entgeht.
Die Mangelberufsliste 2026 nennt bundesweit 64 Berufe. Ein Mangelberuf liegt vor, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In einem Grenzland mit höheren Löhnen nebenan ist der Wettbewerb um Handwerker noch einmal schärfer.
Unsere Arbeit für Preite
Wir haben mit der Familie Preite zuerst über Projekte geredet und erst dann über Stellen. Das Vorarlberg Museum ist ein Bau, auf den ein Verputzer stolz ist. Dazu kommen Lehmputz als Spezialgebiet und die Auszeichnungen als Lehrbetrieb. In der Zusammenarbeit haben wir daraus die Geschichte gemacht, die ein Handwerker hören will: Hier lerne ich etwas, das nicht jeder kann.
Unser Team hat den Arbeitgeberauftritt mit diesen Inhalten aufgebaut und für die Ausspielung über mehr als 30 Kanäle und die Karriereseite aufbereitet. Wir haben dabei die Lehre eigens berücksichtigt, weil ein ausgezeichneter Lehrbetrieb seine Fachkräfte zu einem guten Teil selbst ausbildet. Angesprochen werden Handwerker im Raum Bludenz, auch jene, die gerade nicht suchen.
- Projekte als Aushängeschild: Wir haben das Vorarlberg Museum und den Lehmputz in den Mittelpunkt des Auftritts gestellt.
- Familienbetrieb: Unser Team hat beschrieben, wie aus der Gründung zu zweit ein Betrieb mit rund 25 Mitarbeitern wurde.
- Lehre: Wir haben die Auszeichnungen als Lehrbetrieb für die Ansprache junger Leute genutzt.
- Ansprache im Raum Bludenz: Der Auftritt wurde für die Ausspielung über mehr als 30 Kanäle und die Karriereseite erstellt.
- Telefonische Vorqualifizierung: Für offene Stellen klärt unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung, bevor jemand auf die Baustelle eingeladen wird.
16.500 Quadratmeter Lehmputz als Argument: Der Auftritt von Preite ist umgesetzt
Das Employer Branding für Preite ist umgesetzt. Die 16.500 Quadratmeter Lehmputz im Vorarlberg Museum stehen nun nicht nur in der Projektliste, sondern auch dort, wo Handwerker sich über den Betrieb informieren. Preite tritt als Arbeitgeber mit einem eigenen Fachgebiet auf.
Für den Polier bleibt die Planung der Partien die Hauptaufgabe. Wenn Verstärkung gebraucht wird, übernehmen wir die Suche und die Vorgespräche. Unser AdVentory OS bündelt dann Bewerbungen und nächste Schritte an einem Ort.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Bekannte Bauten für Bewerber aufbereiten
Ein bekanntes Gebäude wirkt bei Handwerkern stärker als jede Beschreibung. Zeigen Sie, was Ihr Team dort gemacht hat und wie lange es gedauert hat.
Spezialwissen anbieten
Wer eine seltene Technik beherrscht, kann sie weitergeben. Machen Sie deutlich, was man bei Ihnen lernt und anderswo nicht.
Nicht über den Lohn allein konkurrieren
Gegen höhere Löhne im Nachbarland helfen kurze Wege, ein festes Team und sichtbare Wertschätzung. Nennen Sie diese Punkte ausdrücklich.



