Über 500.000 Laufmeter Zaun und mehr als 200.000 Quadratmeter Sichtschutz hat Pongauer Jägerzaun nach eigenen Angaben gefertigt. Der Betrieb in Altenmarkt im Pongau verarbeitet seit 1928 Holz. Wir haben für das Unternehmen eine Arbeitgeberkampagne entwickelt und geschaltet. Die Story beschreibt die Zusammenarbeit und zeigt, wie sich ein Produktionsbetrieb in einer Tourismusregion behauptet.
Ein Holzbetrieb im Skigebiet hat starke Nachbarn
Drei Bereiche gehören zum Unternehmen: Holz im Garten mit Zäunen, Sichtschutz, Pflanzgefäßen und Rankgittern, Schober Lärmschutz mit Wandsystemen und Pongauer Holzbau mit individuellen Holzhäusern. Verarbeitet werden Lärche und imprägnierte Fichte aus der Region. Verkauft wird über Holzfachmärkte, Baumärkte, Lagerhäuser und Gartengestalter.
Ein Betrieb mit dieser Breite braucht Holztechniker, Zimmerer, Maschinenführer, Monteure und Lagerpersonal. In Altenmarkt und Zauchensee zieht der Tourismus viele Arbeitskräfte an. Wer Holz verarbeitet, muss also erklären, was eine Arbeit in der Produktion bietet, die es im Hotel nicht gibt.
Produktion und Tourismus suchen im selben Tal
Für den Fachkräfte-Radar der WKO wurden über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Diese Zahlen gelten quer durch die Branchen, in einem Tal mit starkem Tourismus stehen die Betriebe zusätzlich untereinander im Wettbewerb.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Ein Mangelberuf liegt vor, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Ein Holzbetrieb im Ennspongau erreicht über klassische Inserate daher nur einen kleinen Teil der Menschen, die infrage kämen.
Unsere Arbeitgeberkampagne für Pongauer Jägerzaun
In der Arbeit mit Pongauer Jägerzaun haben wir die Unterschiede zum Tourismus herausgearbeitet: ganzjährige Arbeit mit einem Werkstoff aus der Region und ein Betrieb mit fast hundert Jahren Geschichte. Auf dieser Grundlage haben wir die Arbeitgeberkampagne gebaut. Sie zeigt Werk, Montage und Holzbau als drei Wege in dasselbe Unternehmen.
Geschaltet haben wir über mehr als 30 Kanäle im Umkreis von Altenmarkt im Pongau. Unser Ziel war, Menschen aus Zimmerei, Holztechnik und Produktion zu erreichen, die nicht aktiv suchen. Wer sich meldet, tut das bei uns über eine Kurzbewerbung in wenigen Klicks.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben die drei Bereiche des Unternehmens und die Arbeit mit regionalem Holz in den Mittelpunkt gestellt.
- AdVentory hat die Kampagne im Ennspongau an Menschen mit Holz- und Produktionshintergrund ausgespielt.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, vom Handy aus.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt bei Interessenten Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung sowie den passenden Bereich.
- AdVentory OS bündelt Eingänge für Werk, Montage und Holzbau an einem Ort.
Die Arbeitgeberkampagne ist umgesetzt und im Pongau gelaufen
Wir haben die Kampagne entwickelt und geschaltet. Pongauer Jägerzaun ist damit in der Region als Arbeitgeber aufgetreten, für Menschen in Holzberufen und für jene, die eine Alternative zur Saisonarbeit suchen.
Dem Betrieb bleibt eine Botschaft, die für alle drei Bereiche funktioniert. Unser Ablauf sorgt dafür, dass ein Interessent schon vor dem Gespräch weiß, ob ihn Produktion, Montage oder Holzbau erwartet. So behalten die Verantwortlichen den Überblick, auch wenn in mehreren Bereichen gleichzeitig Bedarf besteht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Ganzjahresarbeit betonen
In Tourismusregionen ist Saisonarbeit die Regel. Eine durchgehende Beschäftigung ist dort ein starkes Argument. Nennen Sie es an erster Stelle.
Bereiche klar trennen
Wer mehrere Sparten hat, sollte Bewerbern früh sagen, wo sie arbeiten würden. Das verhindert falsche Erwartungen beim ersten Treffen.
Herkunft des Materials zeigen
Viele Handwerker arbeiten gern mit Werkstoffen aus der Gegend. Zeigen Sie, woher Ihr Material kommt und was daraus entsteht.



