Pöllinger Heizungstechnik in Ober-Grafendorf ist seit 1991 Spezialist für Biomassefeuerungen, von der Großanlage bis zum Privatkunden. Wir haben für den Betrieb eine Kampagne für die Position Heizungsinstallateur aufgesetzt und bis 22. Jänner 2026 geschaltet. Unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Die Story erzählt von der Zusammenarbeit und davon, wie man Installateure für ein Spezialgebiet gewinnt.
Viele Installateure, wenige mit Biomasse-Erfahrung
Wenn im Jänner eine Hackgutanlage steht, zählt jede Stunde. Pöllinger bietet deshalb Wochenenddienst und Notdienst. Der Betrieb plant und errichtet Biomassefeuerungsanlagen und betreut als zertifizierter Partner die Marke Bioflamm in Österreich, Bayern, Ungarn und Slowenien, inklusive Ersatzteilen.
Dafür braucht es Installateure, die Feuerung, Hydraulik und Regelung verstehen und zu Kunden fahren. Im Raum St. Pölten gibt es viele Installateure. Solche mit Erfahrung an großen Biomasseanlagen sind selten.
Gesucht wird in einem knappen Markt
Mehr als drei Viertel der Betriebe in Österreich spüren den Fachkräftemangel. Das ergibt das WKO Fachkräfte-Radar, an dem über 2.100 Unternehmen teilgenommen haben. 56 Prozent sind stark oder sehr stark betroffen, 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 Berufe. Mangelberuf bedeutet, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Ein Installateur im Raum St. Pölten hat also die Wahl. Ein Spezialbetrieb muss erklären, warum Biomasse die interessantere Arbeit ist. Sonst bleibt die Anzeige eine von vielen, die alle dasselbe versprechen.
Was wir für Pöllinger Heizungstechnik umgesetzt haben
In der Zusammenarbeit mit Pöllinger haben wir die Spezialisierung zum Kern der Kampagne gemacht. Wer sonst Thermen tauscht, bekommt hier Anlagen, an denen er Feuerung und Regelung wirklich versteht. Wir haben das offen neben die Anforderungen gestellt: Außendienst, Wochenenddienst und Notdienst gehören dazu.
Unser System hat die Anzeige an Menschen mit Heizungs- und Installationshintergrund im Umkreis von Ober-Grafendorf ausgespielt. Am Telefon hat unser Team mit den Bewerbern über Ausbildung, Wohnort und Gehaltsvorstellung gesprochen und nachgefragt, ob Außendienst und Bereitschaft für sie passen. Was wir dabei erfahren haben, stand als Notiz bei der jeweiligen Bewerbung, bevor der Chef sie zum ersten Mal geöffnet hat.
- Kampagne Heizungsinstallateur: Wir haben die Stelle bis 22. Jänner 2026 im Raum St. Pölten und im Pielachtal beworben.
- AdVentory: Unser System hat Profile mit Heizungs- und Feuerungstechnik im Umkreis von Ober-Grafendorf gesucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle gezeigt.
- Kurzbewerbung: Bewerber haben sich ohne Anschreiben in wenigen Klicks gemeldet.
- Klärung am Telefon: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung, Verfügbarkeit und die Bereitschaft zum Notdienst besprochen.
- AdVentory OS: Pöllinger hat jede Bewerbung mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz an einem Ort gefunden.
Vorqualifizierte Kandidaten für den Heizungsinstallateur
Während der Laufzeit kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Für einen Betrieb, dessen Chef lieber bei der Anlage steht als über Bewerbungsmappen sitzt, war die Vorarbeit entscheidend: Die Angaben zu Notdienst und Außendienst lagen schon vor.
Die Kampagne lief mitten in der Heizsaison, also genau dann, wenn im Betrieb am wenigsten Zeit für Personalsuche bleibt. Diese Arbeit haben wir Pöllinger abgenommen. So blieb das Team bei den Kunden, während die Suche weiterlief.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Spezialisierung als Vorteil verkaufen
Ein Nischenbetrieb bietet Fachleuten etwas, das der große Mitbewerber nicht hat: Tiefe. Stellen Sie das an den Anfang.
Notdienst offen ansprechen
Unangenehme Anforderungen gehören in die Anzeige. Wer sich trotzdem meldet, bleibt eher.
Suchen, wenn es eigentlich nicht passt
Die Hochsaison ist der schlechteste Moment für Personalarbeit und der beste für Sichtbarkeit. Geben Sie die Vorauswahl ab, dann geht beides.



