Die PMS Gruppe wurde 2005 in St. Stefan im Lavanttal gegründet und beschäftigt heute über 500 Menschen. Für das Unternehmen haben wir eine Recruiting-Kampagne für eine offene Stelle umgesetzt, die aktuell läuft. Die Story zeigt, wie wir für einen Industriedienstleister suchen, dessen Heimatregion allein nicht genug Techniker hervorbringt.
Industriekunden erwarten Spezialisten, das Lavanttal ist klein
PMS plant und baut Industrieelektrik und Automation, fertigt Schaltanlagen, wartet Ventile und Armaturen, digitalisiert Anlagen und errichtet alternative Energiesysteme. Die Zentrale liegt in der PMS-Straße 1, Niederlassungen gibt es in Wien, Linz, Kapfenberg, Salzburg, Villach, Kundl und im deutschen Bottrop.
Mit dem PMS Technikum Lavanttal bildet die Gruppe selbst aus. Trotzdem reicht der eigene Nachwuchs nicht für jede Stelle. Techniker mit Industrieerfahrung sind in ganz Österreich knapp und in Unterkärnten erst recht. Sie arbeiten bei Mitbewerbern oder direkt in der Industrie und bewerben sich selten von sich aus. Die Personalabteilung kann nicht für jede einzelne Stelle wochenlang aktiv suchen.
Über 2.100 Betriebe befragt, drei Viertel spüren den Mangel
Die Lage ist gut belegt. Im WKO Fachkräfte-Radar gaben über drei Viertel von mehr als 2.100 befragten Betrieben an, den Fachkräftemangel zu spüren. Bei 56 Prozent ist er stark oder sehr stark. 56 Prozent verzeichnen Umsatzeinbußen, weil ihnen Personal fehlt.
Zugleich nennt die Mangelberufsliste 2026 bundesweit 64 Berufe. Als Mangelberuf zählt, was weniger als 1,5 Arbeitsuchende je beim AMS gemeldeter offener Stelle aufweist. Für einen Dienstleister mit mehreren Standorten heißt das, an jedem Ort gegen dieselbe Knappheit zu arbeiten.
Was wir für die PMS Gruppe umgesetzt haben
In der Zusammenarbeit mit der PMS Gruppe haben wir die Suche auf den Standort der Stelle zugeschnitten. Unser System filtert Profile mit elektrotechnischem Hintergrund im passenden Umkreis und spricht sie direkt an. Die Kampagne haben wir aufgesetzt und geschaltet.
In der Botschaft haben wir gezeigt, was PMS von einem kleinen Elektrobetrieb unterscheidet: Industrieanlagen, eigene Ausbildung im Technikum, über 500 Kolleginnen und Kollegen. Unser Team ruft jeden Bewerber an. Wir klären dabei auch, ob jemand zu Montageeinsätzen bereit ist, denn das entscheidet in diesem Geschäft oft über die Eignung.
- AdVentureKI: Sie hat die Stelle vor dem Start mit über 100 Datenpunkten bewertet und gerechnet, wie schnell sie zu besetzen ist.
- Kampagne am Standort: Wir haben sie für den Umkreis der Niederlassung aufgesetzt, sie läuft aktuell.
- Ansprache von Beschäftigten: Unser System hat Techniker erreicht, die in Anstellung sind und nicht aktiv suchen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und Montagebereitschaft geklärt.
- AdVentory OS: Die Fachabteilung sieht jede Bewerbung und den nächsten Schritt in einer Ansicht.
Kampagne läuft, eine Stelle in Besetzung
Die Stelle ist in Besetzung, und die Kampagne läuft weiter. PMS wird damit von Technikern gesehen, die das Unternehmen bisher nur als Namen auf einem Firmenwagen kannten. Bewerbungen kommen mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz in der Fachabteilung an. Wer nicht zu den Anforderungen passt, wird von uns vorher abgesagt.
Für ein Unternehmen dieser Größe ist die Übersicht ein eigener Wert. In AdVentory OS ist sichtbar, wer sich gemeldet hat und was wir am Telefon besprochen haben. Die Fachabteilung bekommt geprüfte Profile und entscheidet, mit wem sie spricht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Montagebereitschaft früh klären
Reisetätigkeit ist für viele ein Ausschlussgrund. Fragen Sie im ersten Telefonat danach und sagen Sie ehrlich, wie oft und wie lange Einsätze dauern.
Die eigene Ausbildung sichtbar machen
Wer selbst ausbildet, zeigt, dass ihm Entwicklung wichtig ist. Das überzeugt auch erfahrene Techniker, die sich weiterbilden wollen.
Je Standort suchen
Eine Stelle in Linz braucht andere Bewerber als eine im Lavanttal. Richten Sie jede Suche auf den Ort aus, an dem tatsächlich gearbeitet wird.



