PMG Arbeitskräfteüberlassung stellt seit 2010 von Rohr bei Hartberg aus Personal für andere Betriebe bereit. Für PMG haben wir an beiden Seiten des Geschäfts gearbeitet: mit einer Recruiting-Kampagne für Elektriker und mit einer Neukundenkampagne für Betriebe, die Personal brauchen. Jede Bewerbung und jede Anfrage kam strukturiert in unser System. Die Story zeigt, wie die Zusammenarbeit aufgebaut war.
Ein Personaldienstleister braucht Fachkräfte und Auftraggeber
Ein Personaldienstleister verkauft keine Ware. Er hält ein Versprechen: Die richtige Person steht am vereinbarten Tag im Betrieb des Kunden. Das funktioniert nur mit einem Pool an verlässlichen Fach- und Hilfskräften aus Gewerbe, Produktion und Bau.
In einer ländlichen Region wie der Oststeiermark ist der sichtbare Arbeitsmarkt schnell durchgesehen. Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld kennt man einander, und wer verfügbar wäre, steht oft in keinem Verzeichnis. Gleichzeitig braucht PMG Betriebe, die diese Fachkräfte einsetzen.
Fehlendes Personal kostet Betriebe Umsatz
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Dort landet ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wie stark das die Betriebe trifft, zeigt das WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Unternehmen: Mehr als drei Viertel spüren den Mangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenso viele, nämlich 56 Prozent, verlieren Umsatz, weil Leute fehlen.
Genau hier liegt die Chance für einen Überlasser. Betriebe, denen Leute fehlen, sind mögliche Kunden. Und Fachkräfte wie Elektriker entscheiden, ob PMG liefern kann. Beide Gruppen muss man erreichen, bevor es der Mitbewerb tut.
Recruiting und Neukundengewinnung, die wir für PMG umgesetzt haben
Wir haben für PMG zwei Kampagnen parallel geführt, beide bis 25. Juni 2026. Die erste richtete sich an Elektriker in der Region. Dort haben wir gezeigt, was die Arbeit über einen Personaldienstleister bringt, und die Bewerbung auf wenige Klicks verkürzt. Unser Team hat danach Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit telefonisch geklärt.
Die zweite Kampagne ging an Unternehmen. Gemeinsam mit PMG haben wir Betriebe angesprochen, die Personal suchen, und ihre Anfragen im selben System gesammelt wie die Bewerbungen. So hatte PMG Angebot und Nachfrage an einem Ort vor sich.
- Kampagne Elektriker: Wir haben Elektriker rund um Rohr bei Hartberg angesprochen, auch solche in fester Anstellung.
- Neukundenkampagne: Wir haben Betriebe mit Personalbedarf erreicht und ihre Anfragen an PMG übergeben.
- Kurzbewerbung: Bewerber haben ihre Eckdaten ohne Anschreiben hinterlassen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat die Angaben dokumentiert, bevor PMG jemanden einem Kunden vorschlägt.
- AdVentory OS: PMG hat Bewerbungen und Kundenanfragen gebündelt an einem Ort gesehen.
Bewerbungen und Anfragen strukturiert im System
Über beide Kampagnen kam jede Bewerbung und jede Anfrage strukturiert in unser System. Für einen Personaldienstleister in einem ländlichen Bezirk zählt, wer davon wirklich passt. Auf die Auswahl kommt es für einen Überlasser an. Unser Team hat die Bewerber am Telefon vorqualifiziert und an PMG nur jene Elektriker weitergegeben, die für einen Einsatz wirklich infrage kamen. Die Disponenten mussten nicht jeden Eintrag selbst durchgehen, sie konnten mit den wenigen Passenden sprechen und haben geprüfte Angaben, auf die sich eine Zusage an Kunden stützen kann.
Die Kampagnen endeten am 25. Juni 2026. Was bleibt, sind die Kontakte im System und die Erfahrung, dass sich Bewerber und Auftraggeber über denselben Weg gewinnen lassen. Für uns war es eine Zusammenarbeit, in der Recruiting und Vertrieb von Anfang an zusammengehört haben.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Beide Seiten des Geschäfts bewerben
Wer vermittelt, braucht Angebot und Nachfrage. Planen Sie Kampagnen für Fachkräfte und für Kunden gemeinsam, damit keine Seite leer läuft.
Angaben prüfen, bevor Sie zusagen
Eine Zusage an einen Kunden ist nur so gut wie die Information über den Mitarbeiter. Ein kurzes Telefonat davor erspart Ärger danach.
Den verdeckten Arbeitsmarkt nutzen
In ländlichen Regionen stehen viele mögliche Bewerber in keinem Verzeichnis. Sprechen Sie Menschen direkt an, statt auf Zuschriften zu warten.



