Das Physikalische Institut Leopoldau in der Wiener Kürschnergasse behandelt Patienten aller Kassen und Privatpatienten. Für das Institut haben wir eine Recruiting-Kampagne für eine offene Stelle aufgesetzt, die aktuell läuft. Die Story zeigt, wie wir in einer Stadt suchen, in der viele Fachkräfte lieber eine eigene Praxis eröffnen.
Im Institut zählt jede Therapiestunde
Montag bis Freitag ist das Institut von 7 bis 19 Uhr geöffnet. In dieser Zeit laufen Heilgymnastik, Massage, Ergotherapie, Elektrotherapie, Ultraschall, Wärmebehandlungen und Heilbäder. Dazu kommen Kurse wie Kraftausdauertraining, Pilates, Tai Chi und Chi Gong. Behandelt wird auf ärztliche Verordnung.
Jede Therapieeinheit braucht eine qualifizierte Fachkraft. Fehlt eine, bleiben Termine frei, obwohl Patienten warten. In Wien lockt viele die eigene Wahlpraxis. Ein Institut bietet etwas anderes: planbare Dienste, volle Terminbücher ohne eigene Akquise und ein Team im Haus. Das muss bei den Richtigen ankommen.
Warum Inserate hier wenig bringen
Für das WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In einem Institut lässt sich das an leeren Zeilen im Terminbuch ablesen.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 enthält 64 Berufe. Sie beruht auf einer einfachen Kennzahl: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. Wer in so einem Beruf arbeitet, hat eine Stelle und liest keine Jobportale.
Unser Vorgehen für das Institut
In der Zusammenarbeit mit dem Institut haben wir zuerst die Argumente gesammelt, die für eine Anstellung sprechen. Daraus haben wir die Kampagne gebaut und im Umkreis von Leopoldau geschaltet. Unser System spricht dabei Fachkräfte an, die heute in anderen Einrichtungen arbeiten oder über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenken. Beide Gruppen erreicht ein Inserat auf einem Jobportal kaum.
Wir haben offen geschrieben, was ein Institut bietet und was nicht. Wer feste Dienste und ein Team schätzt, fühlt sich angesprochen. Unser Team ruft jeden Bewerber an und fragt neben Ausbildung und Wohnort auch nach dem gewünschten Stundenausmaß, weil sich daran die Diensteinteilung entscheidet.
- AdVentureKI: Sie hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich die Besetzung ist.
- Kampagne im Umkreis von Leopoldau: Wir haben sie aufgesetzt und geschaltet, sie läuft aktuell.
- Botschaft für Angestellte: Wir haben planbare Dienste, volle Terminbücher und das Team im Haus in den Mittelpunkt gestellt.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Stundenausmaß und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS: Die Institutsleitung sieht jede Bewerbung mit Lebenslauf und Gesprächsnotiz.
Kampagne in Wien läuft, eine Stelle in Besetzung
Die Kampagne läuft, die Stelle ist in Besetzung. Das Institut erreicht damit Fachkräfte im Norden Wiens, die bisher keinen Anlass hatten, sich umzusehen. Der Lebenslauf liegt vor dem Erstgespräch vor, zusammen mit unserer Gesprächsnotiz. Wer nicht zum Dienstplan passt, kommt gar nicht erst in die engere Auswahl.
Die Institutsleitung plant Dienste statt Inserate. Berufsberechtigung und Verfügbarkeit sind geklärt, bevor jemand ins Haus kommt. So geht keine Stunde verloren, die eigentlich den Patienten gehört.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Anstellung als Angebot formulieren
Viele Fachkräfte wägen zwischen Praxis und Anstellung ab. Nennen Sie klar, was eine Anstellung bringt: fixes Einkommen, geregelte Zeiten, kein Aufwand für Verwaltung.
Dienstzeiten in die Anzeige schreiben
Bei langen Öffnungszeiten will jeder wissen, wann er arbeitet. Konkrete Dienstmodelle ersparen Rückfragen und ziehen die Passenden an.
Berufsberechtigung vorab prüfen
In Gesundheitsberufen entscheidet die formale Qualifikation. Klären Sie sie vor dem ersten Termin, damit im Gespräch Zeit für das Wesentliche bleibt.



