Peter Max verkauft und fertigt seit 1963 maßgenaue Möbelzuschnitte und Maßmöbel. Die Zentrale liegt an der Horner Bundesstraße in Stockerau, Filialen gibt es unter anderem in Wien, Brunn am Gebirge, Linz, Wels, Vöcklabruck und Kapfenberg. In der Zusammenarbeit haben wir das Recruiting für das Familienunternehmen aufgesetzt. Die Story zeigt, wie wir eine Suche angelegt haben, die jeden Standort einzeln betrachtet.
Maßmöbel verkauft man nicht wie Ware von der Stange
1963 eröffnete Peter Max ein kleines Geschäft im zweiten Wiener Bezirk. Das Unternehmen ist bis heute in Familienbesitz. Wer einen Schrank auf den Millimeter plant, muss messen, zeichnen und beraten können. Gebraucht werden Einrichtungsberater mit technischem Verständnis, Filialleitungen sowie Produktions- und Montagetischler.
Gerade Tischler mit Kundenkontakt sind gefragt, und jeder Standort hat seinen eigenen Arbeitsmarkt. Was in Wien funktioniert, greift in Kapfenberg nicht automatisch. Für Peter Max hieß das, dass eine einzige Anzeige für alle Filialen an den Verhältnissen vor Ort vorbeigeht.
Jede Filiale steht im selben Mangel, nur anders
Für das WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Fehlt in einer Filiale die Beratung, bleiben Kundentermine und damit Aufträge aus.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 Berufe. Maßgeblich ist, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wie viele es an einem Ort tatsächlich sind, unterscheidet sich zwischen Großstadt und Bezirksstadt deutlich.
So haben wir das Recruiting für Peter Max angelegt
Wir haben die Suche von Anfang an nach Standorten getrennt. Gemeinsam mit der Zentrale haben wir festgelegt, dass jede Filiale ihren eigenen Umkreis bekommt und die Ansprache zu den Menschen dort passt. Unser System spricht Tischler und Einrichtungsberater im Umkreis der einzelnen Filiale an, auch jene, die nicht aktiv suchen.
Beim Inhalt haben wir auf das gesetzt, was Peter Max von einem Möbelhaus unterscheidet. Hier wird auf den Millimeter geplant, und Beratung ist Handwerk. Unser Team hat diese Botschaft für Berater und für Tischler jeweils eigens formuliert. Für die Bewerbung haben wir die Kurzbewerbung vorgesehen, danach folgt das Telefonat mit uns.
- Suche je Filiale: Wir haben die Ansprache auf den Umkreis jedes einzelnen Standorts ausgerichtet.
- Zwei Berufsbilder: Unser Team hat Einrichtungsberatung und Tischlerei mit getrennten Botschaften angesprochen.
- AdVentory: Unser System durchsucht 850.000 Profile im DACH-Raum nach Tischlern und Einrichtungsberatern.
- Kurzbewerbung: Interessierte melden sich in wenigen Klicks und ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team klärt Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung.
- AdVentory OS: Zentrale und Filialen sehen offene Stellen und Bewerbungen an einem Ort, über alle Standorte hinweg.
Seit 1963 Maßmöbel: Das Recruiting für Peter Max steht je Standort
Das Recruiting für Peter Max ist aufgesetzt. Die Suche ist nach Standorten gegliedert, die Botschaften für Berater und Tischler liegen vor, und der Weg von der Kurzbewerbung über das Telefonat bis zur Übergabe ist festgelegt.
Für das Unternehmen heißt das, dass Zentrale und Filialen dasselbe Bild haben. Der Lebenslauf wird vorab eingeholt und mit Gesprächsnotiz übergeben. Eine Filialleitung muss nicht selbst sortieren, sondern bekommt von uns, was sie für ein Gespräch braucht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Standorte einzeln betrachten
Ein Unternehmen mit mehreren Filialen hat mehrere Arbeitsmärkte. Legen Sie für jeden Ort fest, wen Sie dort realistisch erreichen.
Beratung als Handwerk darstellen
Wer Maßarbeit verkauft, sucht keine klassischen Verkäufer. Beschreiben Sie, wie viel Planung und Technik in der Aufgabe steckt.
Eine gemeinsame Übersicht führen
Wenn Zentrale und Filiale getrennt Listen führen, gehen Bewerbungen verloren. Ein Ort für alle Stellen verhindert das.



