Die Peter Limbach GmbH ist ein Familienbetrieb in zweiter Generation mit Standorten in Weyer in Oberösterreich und Sonntagberg in Niederösterreich. Gemeinsam haben wir eine Kampagne für Fachkräfte aus Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär umgesetzt. Die Story zeigt unsere Arbeit in der Zusammenarbeit und was Betriebe mit mehreren Standorten daraus mitnehmen können.
Zwei Täler, ein dünn besiedelter Arbeitsmarkt
In Weyer hat das Unternehmen 2020 einen Schauraum mit 400 Quadratmetern eröffnet. Dort werden Bäder und Heizsysteme gezeigt, die anschließend jemand einbauen muss. Heizungsbau, Sanitär und Badsanierung, Lüftung, Klimaanlagen und Anlagenbau gehören zum Programm. Der Betrieb ist anerkannter Ausbildungsbetrieb.
Dafür braucht es Installateure, Servicetechniker und Lehrlinge. Im oberen Ennstal und im Ybbstal leben wenige Menschen auf viel Fläche. Die Industrie in Steyr, Waidhofen und Amstetten zieht Fachkräfte ab. Gesucht werden also jene, die in der Region bleiben wollen.
Weniger als 1,5 Arbeitsuchende pro offener Stelle
Für 2026 führt die bundesweite Mangelberufsliste 64 Berufe. Die Schwelle ist klar definiert: Auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen weniger als 1,5 Arbeitsuchende. In Tälern mit wenigen Einwohnern ist die Zahl der Suchenden noch kleiner.
Dazu passt der WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, bei 56 Prozent ist er stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Zwischen Enns und Ybbs kommt es darauf an, die wenigen passenden Leute tatsächlich zu erreichen und ihnen den Standort anzubieten, der zu ihrem Wohnort passt.
So haben wir Monteure zwischen Enns und Ybbs angesprochen
Wir haben die Kampagne von Beginn an für beide Standorte gedacht. Gemeinsam mit Limbach haben wir die Botschaft festgelegt: ein Familienbetrieb, der in der Region bleibt, in einen Schauraum investiert hat und selbst ausbildet. Danach haben wir die Kampagne aufgesetzt und im Umkreis von Weyer und Sonntagberg geschaltet.
Unser System hat nach HKLS-Fachkräften gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Monteure angesprochen, die nicht aktiv suchen. Im Telefonat hat unser Team neben den üblichen Eckdaten abgefragt, welcher der beiden Standorte für jemanden in Frage kommt.
Für den Arbeitgeberauftritt haben wir die Breite des Programms genutzt. Heizung, Bad, Lüftung, Klima und Anlagenbau geben einem Monteur Abwechslung, und ein anerkannter Ausbildungsbetrieb kann zeigen, dass er sich um seine Leute kümmert. So hatten Interessierte schon vor dem Anruf ein klares Bild von der Stelle.
- AdVentureKI hat die Suche vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie realistisch eine Besetzung in der Region ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach HKLS-Fachkräften im Umkreis beider Standorte durchsucht.
- Kurzbewerbung: Der Einstieg war in wenigen Klicks und ohne Anschreiben möglich.
- Telefonat mit unserem Team: Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und der passende Standort wurden abgefragt.
- AdVentory OS hat der Familie den Stand der Suche an einem Ort gezeigt.
Kampagne umgesetzt: Limbach war an beiden Standorten als Arbeitgeber sichtbar
Die Kampagne ist abgeschlossen. Die Peter Limbach GmbH war damit bei Installateuren und Servicetechnikern im oberen Ennstal und im Ybbstal zu sehen, auch bei jenen, die derzeit in die Industrie pendeln.
Wir haben die Umsetzung vollständig übernommen, von der Botschaft über die Schaltung bis zu den Telefonaten. Die Familie musste entscheiden, alles andere war vorbereitet. Dass der passende Standort schon am Telefon Thema war, hat die Zuordnung zwischen Weyer und Sonntagberg vereinfacht.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Suchen Sie für jeden Standort getrennt
Ein Monteur aus dem Ybbstal fährt nicht gern täglich ins Ennstal. Geben Sie in der Anzeige beide Orte an und fragen Sie nach dem bevorzugten.
Werben Sie mit dem Bleiben
In Regionen mit Abwanderung ist ein sicherer Arbeitsplatz vor der Haustür ein starkes Argument. Stellen Sie es an den Anfang.
Zeigen Sie Ihre Investitionen
Ein neuer Schauraum sagt Bewerbern, dass der Betrieb an seine Zukunft glaubt. Solche Zeichen gehören in Ihre Ansprache.



