PEARL UP aus Öblarn im Ennstal plant, montiert und wartet Schankanlagen und liefert Postmixsirup. Über 300 Kunden in ganz Europa verlassen sich auf die Anlagen. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für die Position Servicetechniker aufgesetzt und bis 30. April 2026 geschaltet. Die Story beschreibt, wie wir Techniker gesucht haben, die gern unterwegs sind.
Ein Beruf, für den es kaum eine eigene Lehre gibt
Wenn in einem Großbetrieb die Schankanlage ausfällt, wartet niemand bis Montag. PEARL UP bietet deshalb Service rund um die Uhr. Das 2007 gegründete Unternehmen baut computergesteuerte Schankanlagen mit Abrechnungssystem sowie mobile Pultanlagen und ist Vertriebspartner des Grazer Sirupherstellers GRAPOS.
Servicetechniker für Schankanlagen montieren, reparieren und reisen. Gesucht sind daher Installateure, Elektriker oder Kältetechniker mit Lust auf Außendienst. Im Ennstal ist dieser Kreis klein, und der Tourismus bindet viele Arbeitskräfte.
Techniker sind überall gefragt
Laut WKO Fachkräfte-Radar, für das über 2.100 Betriebe befragt wurden, spüren mehr als drei Viertel der Unternehmen den Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Dazu passt die bundesweite Mangelberufsliste 2026: Sie führt 64 Berufe, bei denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Wer eine technische Ausbildung hat und im Ennstal wohnt, bekommt Angebote aus vielen Richtungen. PEARL UP musste zeigen, was diese Stelle anders macht. Eine Anzeige, die nur Anforderungen aufzählt, geht in dieser Lage unter.
Was wir für PEARL UP umgesetzt haben
Gemeinsam mit PEARL UP haben wir die Stelle für Quereinsteiger aus verwandten Berufen geöffnet. Unsere Kampagne hat nicht nach dem fertigen Schanktechniker gesucht, den es kaum gibt, sondern Installateure, Elektriker und Kältetechniker angesprochen. Das Argument war die Abwechslung: Anlagen bei Kunden in ganz Europa statt jeden Tag dieselbe Werkstatt.
Dass die Stelle Reisen bedeutet, haben wir von Anfang an offen gesagt. Unser Team hat die Bewerber angerufen und neben Eignung, Wohnort und Gehaltsvorstellung ausdrücklich die Reisebereitschaft geklärt. So wusste PEARL UP vor dem ersten Gespräch, wer für den Außendienst wirklich infrage kommt. Unsere Notizen dazu lagen bei jeder Bewerbung, gemeinsam mit dem Lebenslauf.
- AdVentureKI: Wir haben vorab mit über 100 Datenpunkten berechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell die Stelle zu besetzen ist.
- Kampagne Servicetechniker: Wir haben die Stelle bis 30. April 2026 an Techniker aus Schank-, Kälte- und Installationstechnik ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Interessenten haben sich in wenigen Klicks gemeldet.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung, Verfügbarkeit und Reisebereitschaft besprochen.
- AdVentory OS: PEARL UP hat jeden Lebenslauf samt Gesprächsnotiz an einem Ort gefunden.
Vorqualifizierte Kandidaten für den Servicetechniker
Bis zum Ende der Kampagne am 30. April 2026 hat unser Team jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Für eine Stelle mit viel Außendienst, die von einer kleinen Gemeinde im Ennstal aus besetzt wird, ist das ein Ergebnis, mit dem sich arbeiten lässt.
Wichtig war vor allem die Klarheit. Bei jedem Kontakt stand fest, ob Reisen für ihn passt, bevor jemand ins Auto gestiegen ist. PEARL UP hat damit Zeit gespart, die im Service rund um die Uhr ohnehin knapp ist. Die Bewerbungen liegen weiterhin mit Lebenslauf und Notiz im System.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Quereinsteiger gezielt einladen
Gibt es für Ihren Beruf keine eigene Ausbildung, nennen Sie die Berufe, aus denen man gut wechseln kann. Das vergrößert den Kreis sofort.
Reisen als Vorteil und als Bedingung nennen
Manche suchen genau das, andere schließt es aus. Beides sollten Sie vor dem ersten Gespräch wissen.
Abwechslung sichtbar machen
Zeigen Sie, bei welchen Kunden und an welchen Anlagen gearbeitet wird. Das überzeugt Techniker mehr als allgemeine Versprechen.



