Im Bezirk Kitzbühel wird hochwertig gebaut und laufend saniert. Für einen Installateur ist das gut, für einen Meisterbetrieb, der wachsen will, ist es eine Hürde: Jede gute Fachkraft hat schon einen Platz. In der Zusammenarbeit haben wir Mitterer Installations- und Gebäudetechnik als Arbeitgeber sichtbar gemacht. Die Story zeigt, warum wir die Suche beim Wohnort begonnen haben und nicht bei der Reichweite.
Ein junger Meisterbetrieb konkurriert mit jeder Baustelle im Bezirk
Martin Mitterer führt den Betrieb mit über 15 Jahren Berufserfahrung als Meisterbetrieb für Gas- und Sanitärtechnik. Der Sitz ist in Oberndorf in Tirol, eine Zweigstelle gibt es in Kitzbühel. In dieser Gegend baut und saniert fast jeder, und alle brauchen dieselben Installateure.
Betriebe wie dieser brauchen Installations- und Gebäudetechniker, Monteure und Lehrlinge, die selbstständig arbeiten. Hohe Wohnkosten in der Region machen den Kreis möglicher Kandidaten zusätzlich kleiner. Wer von außerhalb kommt, muss erst eine leistbare Wohnung finden.
Installateure fehlen nicht nur in Tirol
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Die Schwelle dafür ist klar definiert: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent davon stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Im Bezirk Kitzbühel kommt die Frage dazu, wer sich das Wohnen in der Nähe überhaupt leisten kann.
So haben wir für Mitterer beim Umkreis angesetzt
Gemeinsam mit Martin Mitterer haben wir festgelegt, dass der Wohnort die erste Frage ist. Eine große Reichweite bringt hier wenig, wenn die Leute am Ende keine Wohnung finden. Wir haben die Suche deshalb auf einen engen Radius um Oberndorf und Kitzbühel gelegt und Menschen angesprochen, die schon in der Region leben.
Im Auftritt haben wir gezeigt, was ein kleiner Meisterbetrieb bieten kann: Der Chef steht selbst auf der Baustelle, Entscheidungen fallen schnell, und wer selbstständig arbeitet, bekommt Verantwortung. Unser Team hat diese Inhalte über mehr als 30 Kanäle an Monteure ausgespielt, die kein Inserat lesen.
- Arbeitgeberbotschaft: Wir haben den Meister auf der Baustelle, kurze Entscheidungswege und Verantwortung für selbstständige Monteure betont.
- AdVentory hat die Suche in 850.000 Profilen im DACH-Raum auf Installationserfahrung rund um Oberndorf in Tirol eingegrenzt.
- Ansprache über mehr als 30 Kanäle: Wir haben den Auftritt dort ausgespielt, wo ihn auch Fachkräfte sehen, die nicht aktiv suchen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Gemeinsam haben wir die Fragen definiert, die unser Team am Telefon stellt: Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung, dazu die Wohnsituation in der Region.
- AdVentory OS haben wir so aufgesetzt, dass Mitterer jede Bewerbung und den Stand dazu an einem Ort sieht.
Umgesetzt: Mitterer ist für Installateure im Bezirk sichtbar
Das Employer Branding für Mitterer ist umgesetzt. Der Meisterbetrieb zeigt sich Installateuren zwischen Oberndorf und Kitzbühel als Arbeitgeber mit kurzen Wegen und klarer Handschrift. Ein kleiner Betrieb verliert so keine Abende an die Personalsuche.
Damit hat Mitterer etwas in der Hand, das über eine einzelne Anzeige hinausgeht: einen Auftritt als Arbeitgeber, der zum Betrieb passt, und einen Ablauf, den wir gemeinsam aufgesetzt haben und jederzeit wieder nutzen können.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Zuerst nach dem Wohnort fragen
In teuren Regionen scheitert eine Einstellung oft an der Wohnung und nicht am Gehalt. Suchen Sie zuerst unter jenen, die schon in der Nähe leben, und klären Sie die Wohnsituation im ersten Gespräch.
Die Größe als Stärke nutzen
Ein kleiner Betrieb kann bieten, was ein großer nicht kann: Nähe zum Chef und rasche Entscheidungen. Sagen Sie das deutlich. Viele Monteure haben genug davon, eine Nummer in einer langen Liste zu sein.
Selbstständigkeit zusagen und halten
Wer gute Leute will, muss ihnen etwas zutrauen. Beschreiben Sie, welche Baustellen jemand eigenverantwortlich führt. Das zieht jene an, die mehr können, als sie derzeit dürfen.



