Eine Flasche aus Kunststoff wirkt simpel. Bis sie dicht ist, sauber schließt und das Logo des Kunden trägt, durchläuft sie bei miku in Klagenfurt mehrere Verfahren unter einem Dach. In der Zusammenarbeit haben wir das mitterberger kunststoffwerk als Arbeitgeber sichtbar gemacht. Die Story zeigt, wie wir die Ansprache nach Verfahren und Arbeitsweg aufgebaut haben.
Blasformen und Spritzguss sind zwei verschiedene Handwerke
miku fertigt Hohlkörper im Extrusionsblasen, Verschlüsse und Teile im Spritzguss und veredelt sie mit Siebdruck und Tampondruck. Die Abnehmer kommen unter anderem aus Kosmetik, Lebensmittel und Pharma. Wer dort an der Maschine steht, muss Verfahren beherrschen, die man in Kärnten nicht an jeder Ecke lernt.
Betriebe wie dieser brauchen Kunststofftechniker, Maschineneinsteller, Werkzeugbauer und Schichtmitarbeiter, die Qualität im Takt halten. Solche Leute sind in Kärnten rar und meist fest gebunden.
Produktionsbetriebe spüren den Mangel direkt an der Maschine
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Für den WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. In der Kunststoffverarbeitung ist das besonders spürbar, weil sich Erfahrung an der Maschine nicht in wenigen Wochen nachholen lässt.
So haben wir miku für Kunststofffachkräfte aufbereitet
Gemeinsam mit miku haben wir die Suche nach den Verfahren gegliedert. Ein Einsteller für Blasformanlagen bringt anderes Wissen mit als jemand aus dem Spritzguss oder dem Druck. Wir haben deshalb für jeden Bereich beschrieben, woran jemand arbeitet und was er können sollte, statt eine allgemeine Stelle in der Produktion auszuschreiben.
Als Argument haben wir die Abnehmer genutzt. Wer für Kosmetik, Lebensmittel und Pharma fertigt, arbeitet an Produkten, die man im Alltag wiedererkennt. Unser Team hat die Inhalte über mehr als 30 Kanäle an Fachkräfte ausgespielt, die schon Kunststofferfahrung haben und in Reichweite von Klagenfurt wohnen.
- Arbeitgeberbotschaft: Wir haben drei Verfahren unter einem Dach und Produkte für Kosmetik, Lebensmittel und Pharma als Kern beschrieben.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Erfahrung in Blasformen, Spritzguss und Druck im Umkreis von Klagenfurt durchsucht.
- Ansprache über mehr als 30 Kanäle: Wir haben die Inhalte so ausgespielt, dass sie auch Beschäftigte in fester Stelle sehen, die kein Inserat lesen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat den Gesprächsleitfaden auf miku abgestimmt. Geklärt werden Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und die Bereitschaft zur Schichtarbeit.
- AdVentory OS steht miku zur Verfügung: Bewerbungen und nächste Schritte liegen dort an einem Ort statt in Postfächern.
Umgesetzt: miku zeigt Fachkräften alle drei Fertigungsschritte
Das Employer Branding für miku ist umgesetzt. Das Werk spricht Kunststofftechniker, Einsteller und Schichtmitarbeiter in Kärnten mit einem Auftritt an, der die Verfahren beim Namen nennt. Die Zeit im Werk bleibt bei den Maschinen und nicht bei der Sichtung von Unterlagen.
Für miku heißt das: Die Botschaft steht, die Zielgruppe ist eingegrenzt und der Weg vom ersten Kontakt bis zum Gespräch ist geregelt. Wird eine Stelle frei, beginnen wir nicht bei null, sondern bauen auf dieser Grundlage auf.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Verfahren beim Namen nennen
Fachkräfte aus der Produktion suchen nach dem, was sie können. Schreiben Sie Extrusionsblasen oder Spritzguss in die Überschrift. Mit dem Wort Produktionsmitarbeiter allein erreichen Sie keine Spezialisten.
Das Endprodukt zeigen
Zeigen Sie, wo Ihre Teile am Ende landen. Wer eine Flasche im Regal wiedererkennt, an der er mitgearbeitet hat, ist stolzer auf seine Arbeit als jemand, der nur Stückzahlen sieht.
Schichtmodell vorab erklären
Beschreiben Sie Ihr Schichtmodell so genau, dass jemand seinen Alltag damit planen kann. Unklarheit bei den Arbeitszeiten ist einer der häufigsten Gründe, warum Interessierte wieder abspringen.



