Gustav Merten senior gründete das Unternehmen 1922. Heute führt die fünfte Generation einen Mechatronikbetrieb in der Wiener Donaustadt. In der Zusammenarbeit mit uns hat Merten einen Servicetechniker für den internationalen Maschinen- und Anlagenbau eingestellt. Die Story zeigt, wie wir in einer Stadt gesucht haben, in der CNC-Fachkräfte und Automatisierer hart umworben sind.
Präzisionsfertigung und Robotik brauchen zwei sehr verschiedene Talente
Merten in der Puchgasse arbeitet in vier Bereichen: Präzisionstechnik mit CNC-Drehen, Fräsen und Schleifen, Maschinenbau mit Automation und Robotik, IN-LOG für Anlagen der Druckweiterverarbeitung sowie Gämmerler für weltweiten Vertrieb und Support rund um die Uhr. Das Managementsystem läuft seit über 25 Jahren papierlos.
Ein Betrieb wie dieser braucht Zerspanungstechniker, Mechatroniker, Konstrukteure, SPS-Programmierer und Servicetechniker. Entscheidend sind die Maschinen, an denen jemand gearbeitet hat. Das steht selten sauber in einem Lebenslauf.
In Wien bildet die Industrie wenige dieser Fachkräfte aus
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wie breit das Problem ist, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt.
In Wien bildet die Industrie wenige Zerspaner und Automatisierer aus. Wer diese Erfahrung hat, ist in der Stadt hart umworben und sucht meist nicht aktiv. Ein Fertigungsbetrieb muss solche Spezialisten direkt ansprechen.
Was wir für Merten umgesetzt haben
In der Zusammenarbeit mit Merten haben wir die Suche als Kampagne aufgesetzt und geschaltet. Unser System hat Profile aus CNC, Mechatronik und Automatisierung in Wien und Umgebung gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir Spezialisten erreicht, die nicht aktiv auf Jobsuche waren.
Im Vorgespräch hat unser Team Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und Reisebereitschaft im Service telefonisch geklärt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und mit Gesprächsnotiz übergeben. Die Fertigungsleitung hat von uns geprüfte Profile bekommen.
- AdVentureKI hat die Stelle vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach CNC, Mechatronik und Automatisierung in Wien und Umgebung durchsucht und die Stelle über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Interessierte konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit, Gehaltsvorstellung und Reisebereitschaft geklärt.
- AdVentory OS hat Merten alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Ein Servicetechniker eingestellt: Die Fertigungsleitung bekommt geprüfte Profile
Aus der Zusammenarbeit ist eine Einstellung bei Merten entstanden, ein Servicetechniker für den internationalen Maschinen- und Anlagenbau. Wer zum Gespräch kam, war von uns bereits fachlich und organisatorisch abgeklärt. Die Fertigungsleitung konnte gleich über Maschinen und Aufgaben reden.
AdVentory OS hat die offene Stelle und jede Bewerbung an einem Ort gezeigt. Für ein Haus, das seit Jahrzehnten papierlos arbeitet, war das die passende Form. Die Entscheidung hat Merten getroffen, die Vorarbeit haben wir übernommen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Nach Maschinenerfahrung fragen
Bei Zerspanern und Automatisierern zählt, woran jemand gearbeitet hat. Nennen Sie in der Ansprache Ihre Maschinen und Steuerungen und fragen Sie im Telefonat gezielt danach.
Spezialisten direkt ansprechen
Wer in der Stadt umworben ist, liest keine Stellenbörsen. Gehen Sie auf diese Menschen zu und halten Sie die Bewerbung so kurz wie möglich.
Geschichte und Technik gemeinsam erzählen
Ein Betrieb in fünfter Generation mit Robotik im Haus ist ein gutes Argument. Zeigen Sie beides, damit Bewerber Beständigkeit und moderne Arbeit zugleich sehen.



