Maroscheck plant, montiert und wartet in St. Pölten Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär und Solar. In der Zusammenarbeit haben wir für den Betrieb eine Kampagne für HKLS-Monteure in Service und Reparatur aufgesetzt und geschaltet. Daraus wurde ein HKLS-Techniker eingestellt. Die Story zeigt, wie wir vorgegangen sind und was andere Haustechnikbetriebe davon mitnehmen können.
Fünf Gewerke der Haustechnik bedeuten fünfmal Fachkräftebedarf
Maroscheck sitzt in der Klenkstraße in St. Pölten, beschäftigt 90 Mitarbeiter und ist eine Tochter der Klenk & Meder GmbH. Jeden Morgen rücken 50 Fahrzeuge aus. Das Unternehmen berät, verkauft, montiert, nimmt in Betrieb und wartet Anlagen für Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär und Solar. Über 100 Lehrlinge wurden im Lauf der Firmengeschichte ausgebildet.
Ein Betrieb mit diesem Spektrum braucht Installateure, Servicetechniker, Lüftungsmonteure, Kältetechniker und Projektleiter. Gerade im Service zählt jede Person, denn eine Wartung oder eine Reparatur lässt sich nicht beliebig verschieben. Wer diese Arbeit gut macht, ist fest angestellt und liest keine Stellenanzeigen.
Die Energiewende trifft auf einen leeren Arbeitsmarkt
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Als Mangelberuf gilt ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben spüren über drei Viertel einen Fachkräftemangel, 56 Prozent sogar stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt.
Für die Haustechnik kommt dazu, dass die Energiewende die Nachfrage nach genau diesen Berufen in Niederösterreich stark erhöht hat. Heizungen werden getauscht, Solaranlagen und Lüftungen nachgerüstet, und jede dieser Anlagen braucht später Service. Der Bedarf an Monteuren wächst also von zwei Seiten.
Was wir für Maroscheck umgesetzt haben
Wir haben die Suche auf eine klar umrissene Rolle zugeschnitten: HKLS-Monteure für Service- und Reparaturarbeiten. Die Kampagne dazu haben wir aufgesetzt und bis Februar 2026 geschaltet. Angesprochen haben wir Monteure im Umkreis von St. Pölten, die in Anstellung sind und nicht aktiv suchen.
Jede Bewerbung hat unser Team telefonisch vorqualifiziert. Wir haben Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit geklärt, bevor ein Name bei Maroscheck gelandet ist. Der zuständige Abteilungsleiter hat die Unterlagen samt Gesprächsnotiz bekommen. Das passt zu einem Unternehmen, das auf kurze Wege und Handschlagqualität setzt.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Erfahrung in Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär durchsucht und die Stelle im Raum St. Pölten ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Monteure konnten sich in wenigen Klicks bewerben, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit vor jedem Gespräch geklärt.
- AdVentory OS hat für Maroscheck jede Bewerbung und die nächsten Schritte an einem Ort gebündelt.
Ein HKLS-Techniker eingestellt, vorqualifiziert aus der Region
Aus unserer Kampagne wurde eine Stelle als HKLS-Techniker bei Maroscheck besetzt. In einem Berufsfeld, in dem fast niemand aktiv sucht, ist jede einzelne Einstellung spürbar: ein Fahrzeug mehr, das ausrücken kann, und ein Team, das Service und Reparaturen auf mehr Schultern verteilt.
Für Maroscheck blieb der Aufwand dabei klein. Die Abteilung hat mit Menschen gesprochen, bei denen die Eckdaten schon geklärt waren, und konnte sich im Gespräch auf Fachwissen und Teamfit konzentrieren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Rolle eng fassen
Ein Servicemonteur sucht etwas anderes als ein Monteur im Neubau. Schreiben Sie die Stelle für genau die Tätigkeit aus, die Sie besetzen wollen, und nennen Sie die Anlagen, um die es geht.
Monteure in Anstellung ansprechen
Die meisten guten Leute haben Arbeit. Erreichen Sie sie dort, wo sie privat online sind, und machen Sie die Bewerbung so kurz, dass sie am Handy in der Pause zu schaffen ist.
Eckdaten vor dem Gespräch klären
Wohnort, Gehalt und Verfügbarkeit entscheiden oft früher als das Fachliche. Wenn diese Punkte am Telefon geklärt sind, führen Ihre Abteilungsleiter weniger Gespräche und bessere.



