Thomas Glatzhofer führt seit 2004 einen Malermeisterbetrieb in Kleinarl, zum Maler- und Anstreichergewerbe kommt der Handel mit Farben und Lacken. In der Zusammenarbeit haben wir die Malerei Glatzhofer als Arbeitgeber im Pongau sichtbar gemacht, in einem Tal, in dem ausgelernte Maler fast immer in fester Anstellung sind. Die Story zeigt unser Vorgehen und was kleine Handwerksbetriebe in Tourismusregionen daraus ableiten können.
Zwischen den Saisonen muss alles fertig werden
Der Betrieb arbeitet im Pongau, rund um Wagrain und Kleinarl. In einer Tourismusregion drängen sich die Aufträge in die Wochen, in denen Hotels und Pensionen geschlossen sind. Dann zählt jede Hand, die sauber und selbstständig arbeitet.
Ein Malerbetrieb braucht dafür Maler und Beschichtungstechniker, Vorarbeiter und Lehrlinge. Im Tal ist die Auswahl klein. Viele junge Leute gehen in den Tourismus oder zu den Bergbahnen. Und ein kleiner Betrieb hat keine Zeit für Bewerbermappen.
Ein kleines Tal, ein enger Markt
Dass Handwerksbetriebe schwer Leute finden, ist kein Eindruck, sondern gemessen. Die WKO hat für ihren Fachkräfte-Radar über 2.100 Betriebe befragt. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent verlieren dadurch Umsatz.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 enthält 64 Berufe. Ein Beruf steht darauf, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In einem Seitental mit wenigen Einwohnern ist der Kreis noch kleiner, weshalb auch Menschen infrage kommen, die herziehen möchten.
So haben wir im Pongau gesucht
Wir haben mit Thomas Glatzhofer besprochen, was sein Betrieb einem Maler bietet: einen Meister, der selbst mitarbeitet, Aufträge in der Nähe und ein kleines Team, in dem man selbstständig arbeitet. Daraus haben wir den Arbeitgeberauftritt gebaut. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen erreichen wir damit Fachkräfte, die nicht aktiv suchen.
Unser System sucht im Umkreis von Kleinarl nach Maler- und Beschichtungshintergrund. Die Telefonate übernimmt unser Team. Wir klären Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung und fragen, ob jemand in der Nähe wohnt oder in die Region ziehen möchte.
- Arbeitgeberauftritt: Wir haben den Meisterbetrieb mit seinen Stärken als kleines Team gezeigt.
- AdVentureKI prüft jede Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten und rechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie im Tal zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Maler- und Beschichtungshintergrund im Umkreis von Kleinarl durchsucht.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team holt den Lebenslauf vorab ein und übergibt ihn mit Gesprächsnotiz.
- AdVentory OS zeigt alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort.
Der Meisterbetrieb ist im Pongau als Arbeitgeber sichtbar
Die Malerei Glatzhofer hat jetzt einen Auftritt als Arbeitgeber, der über das Tal hinaus wahrgenommen wird. Die Vorarbeit liegt bei uns: Unser Team führt die ersten Telefonate und bereitet die Unterlagen auf.
Der Meister bleibt beim Pinsel. Er trifft nur Menschen, die das Handwerk gelernt haben und in der Nähe wohnen oder herziehen möchten. Wir betreuen den Betrieb weiter und verstärken die Ansprache vor den Wochen, in denen die Hotels geschlossen sind. In AdVentory OS sieht Thomas Glatzhofer alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort, auch abends nach der Baustelle. Für einen Betrieb seiner Größe ist das der Unterschied zwischen einer Suche, die nebenher liegen bleibt, und einer, die läuft, während gestrichen wird.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Zeitfenster vorausplanen
Wenn Ihre Aufträge an der Zwischensaison hängen, muss das Team vorher stehen. Beginnen Sie mit der Ansprache Monate davor.
Zuzug als Möglichkeit ansprechen
In einem kleinen Tal reicht der eigene Ort oft nicht. Sagen Sie offen, dass auch willkommen ist, wer in die Region ziehen will.
Als Chef selbst sichtbar sein
Im Kleinbetrieb entscheidet die Person des Meisters. Zeigen Sie sich mit Namen und Gesicht, das schafft Vertrauen vor dem ersten Gespräch.



