LOIK-BAU baut und saniert seit 1956 im Gailtal, heute in dritter Generation. Für den Familienbetrieb haben wir eine Recruiting-Kampagne für eine offene Stelle aufgesetzt, die aktuell läuft. Jeder Kandidat wird von unserem Team telefonisch vorqualifiziert. Die Story zeigt, wie wir die Suche in einem Tal mit wenigen Einwohnern angelegt haben.
Ein Tal mit wenigen Einwohnern und viel Bauarbeit
1956 begann Ing. Rudolf Loik mit fünf Mitarbeitern. 1962 zog der Betrieb nach Presseggen, wo er bis heute sitzt. Seit 1994 ist Loik auch Bauträger. Der Betrieb verfügt über einen eigenen Fuhrpark mit LKW-Kran und umfangreichem Gerät und wickelt die meisten Projekte selbstständig ab. Die dritte Generation bringt neue Bauverfahren und digitalisierte Arbeitsabläufe ein.
Im Gailtal ist der Kreis der Baufachkräfte überschaubar, und viele pendeln Richtung Villach. Wer dort am Bau arbeitet, ist beschäftigt und liest keine Stellenanzeigen. Ein Betrieb, der wachsen oder eine Lücke schließen will, muss diese Menschen selbst erreichen. Neben dem laufenden Baubetrieb bleibt dafür in einem Familienunternehmen wenig Zeit.
Mehr als drei Viertel der Betriebe spüren den Mangel
Laut WKO Fachkräfte-Radar, für das über 2.100 Betriebe befragt wurden, spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel. 56 Prozent spüren ihn stark oder sehr stark, und 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Am Bau zeigt sich das als Auftrag, der später beginnt oder gar nicht angenommen wird.
Dazu kommt die Mangelberufsliste 2026 mit bundesweit 64 Berufen. Ein Beruf steht dort, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In einer dünn besiedelten Region wie dem Gailtal wird diese Rechnung noch enger.
So haben wir für LOIK-BAU gesucht
In der Zusammenarbeit mit LOIK-BAU haben wir zuerst festgelegt, wo wir suchen: in erreichbarer Entfernung zu Görtschach, zwischen Hermagor und Villach. Dann haben wir die Kampagne aufgesetzt und geschaltet. Unser System spricht dabei gezielt Menschen an, die heute weit zur Baustelle fahren und einen kürzeren Weg schätzen würden.
Die Botschaft haben wir aus dem Betrieb genommen: Familienunternehmen in dritter Generation, eigener Fuhrpark, Baustellen in der Heimat. Jede Bewerbung geht zuerst an unser Team. Wir rufen an und klären die wichtigsten Punkte, bevor die Bauleitung Zeit investiert.
- Vorabprüfung: Unsere AdVentureKI hat die Stelle mit über 100 Datenpunkten geprüft, bevor die erste Anzeige lief.
- Kampagne im Umkreis: Wir haben sie für die Region zwischen Hermagor und Villach aufgesetzt, sie läuft aktuell.
- Ansprache von Pendlern: Unser System hat Baufachkräfte erreicht, die nicht aktiv suchen, aber täglich weit fahren.
- Vorqualifizierung am Telefon: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung abgefragt.
- AdVentory OS: Dort liegen alle Bewerbungen mit Stand und nächstem Schritt.
Kampagne läuft: vorqualifizierte Kandidaten, eine Stelle in Besetzung
Bisher kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Für ein Tal, in dem ein Inserat oft wochenlang ohne Antwort bleibt, ist jede passende Bewerbung ein Gewinn. Die Stelle ist in Besetzung, die Kampagne läuft weiter. Unser Team bleibt mit den Bewerbern in Kontakt, bis die Entscheidung gefallen ist.
LOIK-BAU sieht jede dieser Bewerbungen in AdVentory OS, samt dem Ergebnis unseres Telefonats. Die Bauleitung entscheidet mit vollständigen Unterlagen und muss niemandem hinterhertelefonieren. Das passt zu einem Betrieb, der seine Abläufe ohnehin digital führt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Nach Fahrzeit suchen
Ziehen Sie den Suchradius entlang der Straßen, auf denen Ihre Leute tatsächlich fahren. In einem Tal zählt die Fahrzeit mehr als die Kilometer auf der Karte.
Den kurzen Arbeitsweg als Argument nutzen
Wer täglich eine Stunde pendelt, rechnet schnell nach. Nennen Sie in der Anzeige klar, wo gearbeitet wird und dass die Baustellen in der Region liegen.
Bewerbungen sofort beantworten
Bauarbeiter bewerben sich oft am Abend vom Handy aus. Ein Rückruf am nächsten Tag zeigt, dass es der Betrieb ernst meint.



