Die Lindpointner Torsysteme GmbH aus Buchkirchen in Oberösterreich fertigt Tore für Garagen, Industrie und Logistik. Gemeinsam mit Lindpointner haben wir eine Stelle besetzt, die zwei Aufgaben verbindet: Arbeitsvorbereitung und CAD-Konstruktion. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit die passende Person gefunden haben.
Tore nach Maß entstehen zuerst in der Konstruktion
Lindpointner stellt Garagentore, Industrietore und Torsysteme für die Logistik her, darunter Sektionaltore, Falttore, Schiebetore und Rolltore. Das Unternehmen besteht seit 1948 und übernimmt Beratung, Produktion, Montage und Service selbst.
Viele Tore werden individuell gefertigt. Deshalb verbindet die gesuchte Stelle die Konstruktion am CAD mit der Arbeitsvorbereitung für die Fertigung. Personen, die beides können und die Abläufe einer Produktion kennen, sind selten und meist in fester Anstellung.
Ein Doppelprofil in einem Markt ohne Reserven
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe. In jedem davon kommen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende. Wer zwei Qualifikationen in einer Person sucht, hat es in einem solchen Markt doppelt schwer.
Wie verbreitet das Problem ist, zeigt das WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Bleibt bei einem Hersteller die Arbeitsvorbereitung unbesetzt, staut sich die Fertigung dahinter.
So haben wir für Lindpointner gesucht
Wir haben eine Kampagne für den Arbeitsvorbereiter und CAD-Konstrukteur aufgesetzt und rund um Buchkirchen geschaltet. Unser System hat nach Technikern mit CAD-Kenntnissen und Erfahrung in der Arbeitsvorbereitung gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Fachkräfte erreicht, die nicht aktiv suchen. In der Ansprache haben wir das Doppelprofil als Vorteil erzählt: vom Entwurf bis zur Fertigung am selben Produkt arbeiten.
Die Auswahl war der eigentliche Aufwand. Unser Team hat telefoniert und geklärt, wer wirklich beide Seiten mitbringt. Dazu kamen Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung. Lindpointner erhielt den Lebenslauf vorab und von uns eine Gesprächsnotiz.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und berechnet, wie schnell ein solches Doppelprofil zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Technikern mit CAD und Arbeitsvorbereitung durchsucht.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks hat aus Interesse rasch einen Kontakt gemacht, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat geprüft, ob Konstruktion und Fertigungserfahrung zusammenkommen.
- AdVentory OS hat Lindpointner alle Bewerbungen und ihren Stand an einem Ort gezeigt.
Eine Stelle besetzt: Arbeitsvorbereiter und CAD-Konstrukteur
Unser Team hat jeden Kandidaten telefonisch vorqualifiziert. Lindpointner Torsysteme hat daraus einen Arbeitsvorbereiter und CAD-Konstrukteur für Buchkirchen eingestellt.
Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung waren vor dem ersten Gespräch geklärt. Das Unternehmen konnte sich im Termin auf die fachliche Tiefe konzentrieren. Aus unserer Sicht war der Schlüssel, das Doppelprofil nicht aufzuweichen. Wir haben am Telefon konsequent nach beiden Seiten gefragt und nur weitergegeben, wer Konstruktion und Fertigung kennt. Die übrigen Bewerbungen bleiben für Lindpointner im System einsehbar.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Doppelprofile als Chance beschreiben
Zwei Aufgaben in einer Stelle klingen schnell nach Überlastung. Erklären Sie, warum die Verbindung sinnvoll ist und was die Person dadurch gestalten kann.
Das Muss vom Wunsch trennen
Legen Sie vorab fest, welche der beiden Qualifikationen unverzichtbar ist und welche sich im Betrieb aufbauen lässt. Das vergrößert den Kreis der Kandidaten.
Auswahl ist Arbeit
Je mehr Bewerbungen kommen, desto wichtiger wird ein fester Ablauf für die Sichtung. Bestimmen Sie, wer wann zurückruft, damit gute Leute nicht abspringen.



