Die Liftgesellschaft Obergurgl betreibt Seilbahnen und Pisten am Ende des Ötztals, zwischen 1.800 und 3.030 Metern. Für das Bergbahnunternehmen haben wir eine Recruiting-Kampagne für eine offene Stelle aufgesetzt, die derzeit läuft. Die Story zeigt, wie wir Menschen finden, die fachlich passen und dort oben auch leben wollen.
Arbeit am Berg ist Arbeit an einem besonderen Ort
Obergurgl liegt ganz hinten im Ötztal und gilt als schneesicher. Für die Liftgesellschaft bedeutet das lange Winter mit vollem Betrieb, samt Nachtskilauf und Nachtrodeln. Viele Mitarbeiter arbeiten bei Wind und Kälte, früh am Morgen oder spät am Abend.
Die Anreise ins hintere Ötztal ist lang. Wer hier arbeitet, wohnt meist im Tal oder zieht für die Saison herauf. Gleichzeitig suchen alle Tiroler Skigebiete zur selben Zeit dieselben Leute. Eine Bewerbung, bei der sich erst im Gespräch zeigt, dass der Ort nicht in Frage kommt, kostet die Betriebsleitung Zeit, die sie vor dem Winter nicht hat.
Alle suchen gleichzeitig, und der Markt ist leer
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 zählt 64 Berufe. Aufgenommen wird ein Beruf, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Für Betriebe heißt das: Auf Bewerbungen zu warten reicht nicht.
Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Bei einem Saisonbetrieb kommt der Termindruck dazu, denn die Mannschaft muss stehen, bevor der erste Gast kommt.
Was wir für die Liftgesellschaft umgesetzt haben
Wir haben die Kampagne so gebaut, dass sie früh klärt, wer wirklich ins Tal kommt. Unser System spricht Menschen mit passender Erfahrung im Umkreis von Obergurgl an und darüber hinaus jene, die für eine Saison oder länger umziehen würden. Die Kampagne ist geschaltet und läuft. In der Zusammenarbeit haben wir die Stelle vorab geprüft und die Ansprache darauf abgestimmt.
Gemeinsam mit der Liftgesellschaft haben wir den Ort zum Argument gemacht: Arbeiten auf bis zu 3.030 Metern, ein schneesicheres Gebiet, ein Winter mit vollem Betrieb. Wer das liest und sich meldet, weiß, worauf er sich einlässt. Unser Team fragt am Telefon trotzdem nach, vor allem nach Unterkunft, Anreise und Verfügbarkeit für die Saison.
- AdVentureKI: Sie hat die Stelle vor dem Start geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- Kampagne für Obergurgl: Wir haben sie aufgesetzt und geschaltet, sie läuft aktuell.
- Über 30 Kanäle: Unser AdVentory hat die Stelle auch an Fachkräfte ausgespielt, die in Arbeit sind und nicht suchen.
- Kurzbewerbung: Bewerber melden sich in wenigen Klicks und ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit für die Saison und Gehaltsvorstellung geklärt.
Kampagne für Obergurgl läuft, eine Stelle in Besetzung
Die Kampagne läuft, die Stelle ist in Besetzung. Die Liftgesellschaft erreicht damit Menschen, die Erfahrung mitbringen und sich ein Leben im hinteren Ötztal vorstellen können. Der Lebenslauf wird vorab eingeholt und mit Gesprächsnotiz übergeben. Unser Telefonat ist dann bereits geführt.
Die Betriebsleitung plant den Winter mit belastbaren Angaben. In AdVentory OS sieht sie, wer sich beworben hat, ab wann jemand verfügbar ist und was wir zur Wohnsituation besprochen haben. Gespräche führt sie nur mit Bewerbern, bei denen der Ort kein Hindernis ist.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Ort ehrlich beschreiben
Ein abgelegener Arbeitsplatz ist für manche ein Traum und für andere ein Ausschlussgrund. Beschreiben Sie ihn so, wie er ist, dann melden sich die Richtigen.
Unterkunft im ersten Gespräch klären
In Tourismusregionen scheitern Zusagen oft am Wohnen. Sprechen Sie früh darüber, wo jemand wohnen kann und was das kostet.
Vor der Saison beginnen
Wenn alle Skigebiete gleichzeitig suchen, gewinnt, wer früher dran ist. Starten Sie die Suche Monate vor dem ersten Betriebstag.



