Leithner Bau in St. Florian am Inn sucht Maurer und Schalungsbauer. Gute Maurer haben aber einen Job, meist bei einem anderen Bauunternehmen. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne aufgesetzt, die seit 22. Juni 2026 läuft, und aus einem Video mit dem eigenen Polier Videomaterial für die Ausspielung gemacht. Die Story zeigt, mit welchem Argument wir Bauhandwerker im Innviertel ansprechen.
Ein Baumeister in vierter Generation sucht erfahrene Hände
Leithner Bau ist ein Bau- und Zimmermeisterbetrieb im Bezirk Schärding, gegründet 1918, in vierter Generation geführt und mit über 90 Mitarbeitenden. Das Unternehmen baut Einfamilienhäuser in Ziegel- und Holzbauweise, Gewerbe- und Landwirtschaftsbauten, Wohnanlagen und Sanierungen. Für einen Baumeister, der gleichzeitig Häuser, Wohnanlagen und Sanierungen abwickelt, entscheidet die Zahl erfahrener Maurer direkt darüber, wie viele Baustellen parallel laufen können.
Gesucht sind Maurer und Schalungsbauer in Vollzeit, unbefristet, mit 39 Wochenstunden. Die Zielgruppe ist klar: Fachkräfte, die schon auf den Baustellen anderer Firmen arbeiten und dort nicht ganz zufrieden sind. Das Problem ist ebenso klar. Diese Leute lesen keine Stellenportale, und einen Lebenslauf mit Anschreiben schicken die wenigsten. Eine klassische Anzeige erreicht sie deshalb kaum, egal wie gut das Angebot ist.
Gute Maurer sind beschäftigt und suchen nicht
Betonbauer, Tiefbauer, Zimmerer und Techniker für Bauwesen stehen auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026. Maurer sind zusätzlich in mehreren Bundesländern als regionaler Mangelberuf gelistet, darunter Niederösterreich, Kärnten, Salzburg und Tirol.
Laut Fachkräfte-Radar der WKO spüren 62 Prozent der Handwerksbetriebe einen Fachkräftemangel, und 56 Prozent aller befragten Betriebe haben deshalb bereits Umsatz verloren. Die Maurer, die gebraucht werden, sind fast alle beschäftigt. Sie wechseln nicht, weil sie eine Anzeige sehen, sondern weil ihnen jemand einen konkreten Grund gibt. Diesen Grund kann ein regionaler Baumeister oft besser liefern als ein großer Konzern mit weit verstreuten Baustellen. Einer der stärksten Gründe am Land ist der Arbeitsweg. Wer jeden Tag weit zur Baustelle fährt, verliert Freizeit, die ihm niemand zurückgibt.
Kurze Wege als Hauptargument: das haben wir für Leithner gebaut
Wir sprechen Maurer dort an, wo sie nach der Arbeit sind, über mehr als 30 Kanäle im Bezirk Schärding und Umgebung. Als Botschaft haben wir eine Glaubenssatz-Kampagne gewählt. Sie rüttelt an der Überzeugung, dass lange Anfahrten eben dazugehören. Leithner bietet Baustellen in der Region, großteils Abholung direkt von zu Hause, abwechslungsreiche Projekte, Entlohnung laut KV mit möglicher Überzahlung und ein familiäres Umfeld.
Statt Hochglanzbildern spricht ein Polier, der seit zehn Jahren bei Leithner arbeitet, über das Arbeitsklima. Aus diesem Video haben wir Clips geschnitten und Anfang August 2026 übergeben. Eine echte Stimme aus dem Team wirkt bei Handwerkern stärker als jede Leistungsliste. Wer sich meldet, wird von uns angerufen: Unser Team klärt Erfahrung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung, bevor die Geschäftsführung Zeit investiert.
- Glaubenssatz-Kampagne: Wir haben den kurzen Arbeitsweg zum zentralen Argument der Anzeigen gemacht.
- Videomaterial: Aus dem Gespräch mit dem Polier sind die Videos für die Ausspielung entstanden.
- AdVentory erreicht Maurer im Bezirk Schärding und Umgebung, die gerade nicht suchen.
- Kurzbewerbung: Ein paar Klicks genügen, ein Anschreiben verlangen wir nicht.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team klärt Erfahrung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung vor dem ersten Gespräch.
Videos übergeben, die Suche läuft
Die Kampagne für Maurer und Schalungsbauer ist seit 22. Juni 2026 live, die Videos sind seit Anfang August 2026 im Einsatz. Die Stelle ist in Besetzung. Das Vorsortieren übernehmen wir. Für einen Familienbetrieb, in dem die Geschäftsführung die Gespräche selbst führt, ist das der wichtigste Unterschied.
Wir lassen die Kampagne bewusst über mehrere Wochen laufen, weil die Bereitschaft zum Wechsel bei Handwerkern selten beim ersten Kontakt entsteht. Interessenten, die nicht sofort wechseln können, bleiben in AdVentory OS für den nächsten Einstiegstermin vorgemerkt. So füllt sich die Liste guter Leute, auch wenn nicht jeder morgen anfangen kann.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Arbeitsweg zum Hauptargument machen
Für Bauhandwerker am Land ist Zeit im Auto verlorene Freizeit. Wer Baustellen in der Region und Abholung von zu Hause bietet, sollte das groß in die Anzeige schreiben.
Echte Mitarbeiter statt Stockfotos zeigen
Ein Polier, der offen sagt, warum er seit Jahren bleibt, überzeugt Maurer mehr als jedes Hochglanzbild. Ein Handyvideo vom eigenen Team reicht dafür.
Bewerbung ohne Lebenslauf zulassen
Handwerker schreiben ungern Anschreiben. Eine Telefonnummer und ein paar Klicks genügen, der Rest lässt sich im ersten Gespräch klären.



