Langzauner entwickelt und fertigt in Lambrechten im Innviertel hydraulische Pressen und Automatisierung, komplett im eigenen Haus. Das Unternehmen gibt es seit 1924, heute führt die vierte Generation. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne umgesetzt, die den Betrieb bei Fachkräften aus Maschinenbau, Hydraulik und Automatisierung als Arbeitgeber zeigt. Die Story beschreibt, wie wir dabei vorgegangen sind.
Sondermaschinenbau heißt: Jede Anlage ist ein Einzelstück
Langzauner baut hydraulische und pneumatische Pressen, Composite-Pressen, Automatisierungslösungen und Maschinen für die Metall- und Holzbearbeitung. Die Pressen stehen in der Luftfahrt, im Automobilbau und in der Sportindustrie. Ein Betrieb wie dieser braucht Konstrukteure, Hydraulik- und Steuerungstechniker, Zerspaner, Schweißer und Monteure für die Inbetriebnahme.
Das Innviertel ist voll mit starken Industriebetrieben. Sie alle suchen dieselben Leute, und Bayern liegt gleich hinter der Grenze. Ein Familienbetrieb in einer kleinen Gemeinde muss gegen große Namen erst einmal gesehen werden, auch wenn seine Technik auf Industrieniveau ist.
Technische Berufe sind knapp, die Konkurrenz sitzt nebenan
Für 2026 weist die bundesweite Mangelberufsliste 64 Berufe aus. Ein Beruf zählt dazu, wenn je gemeldeter offener Stelle beim AMS weniger als 1,5 Arbeitsuchende vorgemerkt sind. Wer in so einem Beruf arbeitet, ist in aller Regel beschäftigt und sucht nicht.
Wie verbreitet das Problem ist, zeigt das WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil ihnen Leute fehlen. In einer Region mit so vielen Industriebetrieben wie dem Innviertel verschärft sich das, weil alle im selben Kreis suchen.
So sind wir für Langzauner vorgegangen
Gegen große Namen hilft Genauigkeit. Wir haben die Kampagne deshalb um das gebaut, was Langzauner von einem Serienhersteller unterscheidet: Entwicklung und Fertigung im eigenen Haus, Einzelstücke statt Fließband, Kunden aus der Luftfahrt und dem Automobilbau. Unser System hat Profile mit Erfahrung in Maschinenbau, Hydraulik und Automatisierung im Umkreis von Lambrechten gesucht.
Über mehr als 30 Kanäle haben wir Fachkräfte erreicht, die in fester Anstellung sind. Gemeinsam mit Langzauner haben wir außerdem den Ablauf dahinter festgelegt: Kurzbewerbung, Rückruf durch unser Team, Klärung von Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung, Lebenslauf vorab. So sehen Technik und Personalabteilung dasselbe Bild.
- AdVentureKI: Wir haben vorab mit über 100 Datenpunkten gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell die Suche zum Ziel führt.
- Gezielte Profile: AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Maschinenbau, Hydraulik und Automatisierung durchsucht.
- Ansprache von Beschäftigten: Wir haben die Kampagne über mehr als 30 Kanäle an Fachkräfte ausgespielt, die nicht aktiv suchen.
- AdVentory OS hat für Langzauner Bewerbungen und nächste Schritte an einem Ort gebündelt.
Kampagne umgesetzt: Langzauner war bei Maschinenbauern im Innviertel präsent
Wir haben die Kampagne für Langzauner aufgesetzt und geschaltet. Fachkräfte aus Maschinenbau, Hydraulik und Automatisierung im Umkreis von Lambrechten haben den Betrieb als Arbeitgeber gesehen, mit dem, was ihn ausmacht.
Für einen Sondermaschinenbauer ist das Arbeit mit langem Atem. Wer als Konstrukteur oder Steuerungstechniker wechselt, überlegt lange. Die Botschaft und die Zielgruppe sind erarbeitet und stehen für die nächste Suche bereit. Die Fachabteilung kann sich im Gespräch auf das konzentrieren, was nur sie beurteilen kann.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Das Einzelstück erzählen
Techniker reizt eine Anlage, die es so nur einmal gibt. Beschreiben Sie ein konkretes Projekt und wofür die Maschine beim Kunden eingesetzt wird.
Die Fertigungstiefe nennen
Entwicklung und Fertigung im selben Haus bedeuten kurze Wege zwischen Konstruktion und Halle. Sagen Sie das ausdrücklich, es ist für viele ein Grund zum Wechsel.
Die Fachabteilung früh einbinden
Lassen Sie die Technik mitbestimmen, welche Erfahrung wirklich nötig ist. Dann passen die Fragen im ersten Telefonat zu dem, was später in der Halle gebraucht wird.



