Lackner Energietechnik in Gröbming arbeitet seit 25 Jahren mit Blockheizkraftwerken und plant daneben Solarthermie, Photovoltaik und Heizungsanlagen. In der Zusammenarbeit mit Lackner haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, warum Techniker für Strom und Wärme zugleich im Ennstal selten sind und wie wir den Betrieb für sie sichtbar gemacht haben.
BHKW-Wissen lernt man in keiner einzelnen Lehre
Ein Blockheizkraftwerk erzeugt Strom und Wärme in einer Anlage. Wer es betreut, muss Motor, Elektrik und Hydraulik verstehen. Zu den Kunden von Lackner zählen Lebensmittelbetriebe, Hotels und Entsorgungsanlagen. Dort darf eine Anlage nicht lange stehen.
Der Betrieb braucht Servicetechniker, Elektriker, Installateure und Kfz- oder Landmaschinentechniker, die sich in Motoren auskennen. Im Ennstal ist der Arbeitsmarkt klein. Tourismus, Seilbahnen und Industrie werben um dieselben Techniker, und wer eine Stelle hat, bleibt meist.
Techniker fehlen in fast jedem Betrieb
64 Berufe stehen 2026 auf der bundesweiten Mangelberufsliste. Die Schwelle dafür liegt bei weniger als 1,5 Arbeitsuchenden je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist. Wie sich das in den Unternehmen auswirkt, zeigt der WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben: Über drei Viertel spüren den Mangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal.
Bei Lackner kommt hinzu, dass es den fertigen BHKW-Techniker am Markt kaum gibt. Gesucht ist eine Mischung aus mehreren Berufen. Die Ansprache muss deshalb Elektriker ebenso erreichen wie Menschen aus der Motorentechnik und ihnen erklären, warum ihr Wissen hier gefragt ist.
So haben wir Lackner Energietechnik sichtbar gemacht
Gemeinsam mit Lackner haben wir die Technik zum Thema gemacht. Eine Anlage, die Strom und Wärme zugleich liefert, ist für viele Techniker neu und reizvoll. Wir haben die Botschaft so aufgebaut, dass sich mehrere Berufsbilder wiederfinden: wer von der Elektrik kommt, wer Heizungen baut und wer Motoren kennt.
Anschließend haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und über unser System im Umkreis von Gröbming geschaltet. Uns war wichtig, auch zufriedene Beschäftigte zu erreichen, denn im Ennstal sucht kaum jemand aktiv. Rückmeldungen liegen in AdVentory OS, sodass die Geschäftsführung auf einen Blick sieht, was sich getan hat. Der Einstieg ist eine Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben, damit auch ein Techniker in fester Stelle unverbindlich Interesse zeigen kann.
- Botschaft für mehrere Berufe: Wir haben mit Lackner eine Ansprache für Elektriker, Installateure und Motorentechniker entwickelt.
- Arbeitgeberkampagne für Lackner Energietechnik von uns aufgesetzt und geschaltet.
- Ausspielung: Unser System hat die Kampagne im Ennstal an Menschen mit passendem technischem Hintergrund gebracht.
- AdVentory OS bündelt Rückmeldungen und nächste Schritte für die Geschäftsführung.
Die Arbeitgeberkampagne für Lackner Energietechnik ist umgesetzt
Die Kampagne ist aufgesetzt und wurde von uns geschaltet. Lackner Energietechnik tritt damit im Ennstal als Arbeitgeber mit einer besonderen Technik auf, die man anderswo in der Region nicht lernt.
Die Techniker des Betriebs konnten währenddessen beim Kunden bleiben. Aufbau und Schaltung der Kampagne hat unser Team übernommen. Geht eine Bewerbung ein, klärt unser Team am Telefon Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung. Die Geschäftsführung entscheidet dann auf Basis geprüfter Angaben, bevor das erste Gespräch stattfindet.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Quereinsteiger einplanen
Wenn es Ihr Berufsbild am Markt nicht fertig gibt, suchen Sie nach verwandten Berufen. Sagen Sie offen, was Sie selbst beibringen.
Die Technik erklären
Viele Fachkräfte kennen Ihr Produkt nicht. Zwei Sätze dazu, was die Anlage kann und wo sie steht, wecken mehr Neugier als ein Anforderungsprofil.
Kunden als Beleg nennen
Hotels, Lebensmittelbetriebe oder Gemeinden als Kunden zeigen, dass Ihre Arbeit gebraucht wird. Das gibt Bewerbern Sicherheit.



